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dr. bahnsinn

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Friday, December 17th 2010, 11:11am

Re: Seite zum geplanten Wiener Hauptbahnhof

[size=14pt]Passage beim Hauptbahnhof eröffnet[/size]

Heute ist die neue Passage beim Hauptbahnhof für die Fahrgäste eröffnet worden. Sie verbindet die U-Bahn-Station Südtiroler Platz mit den Straßenbahn- und Busverbindungen sowie mit den neuen S-Bahn-Linien.

[size=12pt]Weg zwischen Bahnhof und U-Bahn zu lang?[/size]

Die neue Passage ist hundert Meter lang und doppelt so breit wie der alte Durchgang. Sie könne innerhalb einer Minute durchquert werden, so Wiener-Linien-Sprecher Michael Unger.

Kritik, wonach die U-Bahn zu weit vom Hauptbahnhof entfernt sei, wollten die Wiener Linien nicht gelten lassen.

Die Distanz zwischen der Bahnsteigmitte des künftigen Fernbahnhofs und der Mitte des U-Bahnhofs entspreche internationalen Standards. Der Weg vom Westbahnhof zur U3 sei vergleichbar, hieß es.

[size=12pt]Vollinbetriebnahme für 2015 geplant[/size]

Die Tiefbauarbeiten auf der größten Baustelle Österreichs sind in vollem Gang. Bis zur Vollinbetriebnahme im Jahr 2015 entstehen auf einer Fläche von 109 Hektar ein neuer Durchgangsbahnhof und ein neuer Stadtteil.

[size=12pt]Ab 2014 direkter Zugang zu Bahnhofshalle[/size]

Der Zugang von der Passage zur künftigen Bahnhofshalle des neuen Hauptbahnhofs besteht ansatzweise. Allerdings gibt es noch eine provisorische Wand, ab 2014 soll der Durchgang direkt in den neuen Hauptbahnhof führen.

In die neue Passage werden demnächst noch vier Geschäfte und eine Info-Stelle der Wiener Linien einziehen.


Quelle: ORF Wien
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dr. bahnsinn

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Monday, January 3rd 2011, 8:33am

Re: Seite zum geplanten Wiener Hauptbahnhof

[size=14pt]Alles auf Schiene beim neuen Hauptbahnhof[/size]

Ein Jahr nach dem Abbruch des ehemaligen Südbahnhofes liegen die ÖBB beim Bau des neuen Hauptbahnhofes besser im Zeitplan als erwartet. 2010 wurde vor allem unterirdisch gearbeitet, 2011 folgen sichtbare Bauschritte.

[size=12pt]Konzentration auf Bahnsteige[/size]

Die Tiefgeschoße für die Autogarage und das künftige Einkaufszentrum: Im Vorjahr wurden fast alle unterirdischen Rohbauten fertiggestellt. Die neue U-Bahn-Passage vom Südtiroler Platz zur U1 konnte sogar schon kurz vor Weihnachten offiziell eröffnet werden.

Heuer wird der neue Hauptbahnhof in die Höhe schießen. Derzeit wird vor allem am Herzstück des Bahnhofes gearbeitet. Dazu gehören die Hauptverteilerhalle und die Bahnsteige.

[size=12pt]Stahldach und Wohnbauten entstehen[/size]

Im Frühsommer kann mit der Montage des spektakulären, rautenförmigen Stahldaches über den Bahnsteigen begonnen werden. Der Startschuss fällt heuer auch noch für die Arbeiten an den Wohnbauten sowie für die neuen Konzernzentralen von Erste Bank und ÖBB auf dem Bahnhofsareal.

[size=12pt]Zufahrten beim Gürtel[/size]

Zu spüren bekommen die Großbaustelle im Sommer auch die Autofahrer. Im Bereich Südtiroler Platz müssen beim Gürtel Zufahrten zum neuen Bahnhofsviertel gebaut werden. Daher wird es einige Umleitungen geben.

Das gesamte Infrastrukturprojekt soll 2015 fertig sein.


Quelle: ORF Wien
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Monday, January 3rd 2011, 1:12pm

Re: Seite zum geplanten Wiener Hauptbahnhof

[quote author=dr. bahnsinn link=topic=13120.msg133455#msg133455 date=1292580691]
Der Zugang von der Passage zur künftigen Bahnhofshalle des neuen Hauptbahnhofs besteht ansatzweise. Allerdings gibt es noch eine provisorische Wand, ab 2014 soll der Durchgang direkt in den neuen Hauptbahnhof führen.
[/quote]
Hab geglaubt, die Teilinbetriebnahme ist schon im Dez. 2012?!
@Stahldach: Aus den Modellen hätte ich gedacht, dass das aus Stahlbeton sei. Na, das wird bei Regen schön laut werden! Wenigstens Solarzellen hätten sie da draufpappen können!

dr. bahnsinn

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Thursday, June 16th 2011, 1:57pm

Beginn der Montagearbeiten beim Hauptbahnhof-Dach

Hauptbahnhof: Rautendach wird montiert

Ungeachtet noch fehlender Gleise, Bahnsteige oder gar Züge ist am Mittwoch mit der Montage des riesigen Rautendachs am Gelände des Wiener Hauptbahnhofs begonnen worden. Einer der Architekten neigte dabei "zum Ausflippen".

Blickfang besteht aus rund 4.700 Tonnen Stahl

Mittels Kran wurden die ersten Bauteile vor den Augen von Medienvertretern eingehoben. Die signifikante Konstruktion wird nach ihrer Fertigstellung Anfang 2014 alle fünf Doppelbahnsteige überspannen.

Dafür werden in etwa 145.000 Arbeitsstunden rund 4.700 Tonnen Stahl und 180.000 Schraubengarnituren verarbeitet. Der mit Glaselementen versehene überdimensionale Wind- und Wetterschutz wird als gefaltetes, rautenförmiges Dach über der Gleis-und Stationsanlage schweben. Es besteht aus 14 Rauten, die jeweils 76 Meter lang sind.

Getragen werden sie alle 38 Meter von einer Zwillingsstütze. Insgesamt wird das Rautendach eine Fläche von 22.500 Quadratmetern oder zwei Fußballfeldern einnehmen. An der Ostseite wird die Viereckstruktur dann in Einzelbahnsteigdächer überführt, die weitere 11.000 Quadratmeter bedecken.

Architekt: Dach als "Jahrhundertentscheid"

Für Bahnfahrer ist das Bauwerk bereits ab der Teileröffnung des Hauptbahnhofs Mitte Dezember 2012 so gut wie vollständig zu sehen. Bis Februar 2014 würden dann nur noch Feinschliffarbeiten durchgeführt, hieß es heute seitens der Unger Steel Group, die für die Montagearbeiten zuständig ist.

Theo Hotz vom Architektenteam Hotz, Hoffmann und Wimmer, das für die Dachkonstruktion verantwortlich zeichnet, demonstrierte nicht unbedingt Bescheidenheit.

Die Sache werde als "Jahrhundertentscheid in die Geschichte von Wien und ganz Österreich" eingehen: "Ich neige gerade dazu, auszuflippen." Albert Wimmer habe ihm gesagt, der heutige Baustart sei vergleichbar mit der Montage der ersten Eiffelturmstütze.

"Tag der offenen Baustelle" am Freitag

Andreas Matthä, Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur AG, versicherte, dass man mit den Arbeiten für den Hauptbahnhof voll im Zeit- und Kostenplan liege.

So hat der Rohbau der knapp eine Mrd. Euro teuren Verkehrsstation bereits Bahnsteigniveau erreicht. Vom Fortschritt der Bauarbeiten können sich Interessierte am Freitag selbst ein Bild machen.

Am "Tag der offenen Baustelle" kann am Freitag zwischen 10.00 und 19.00 Uhr durch die Megabaustelle gewandert werden. Ausgangspunkt ist der hölzerne Aussichtsturm "Bahnorama".


Quelle: ORF Wien
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dr. bahnsinn

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Friday, June 17th 2011, 10:52am

Nicht vergessen: Heute ist Tag der offenen Großbaustelle am neuen Hauptbahnhof!

Tag der offenen Großbaustelle

Zusehen, wenn andere arbeiten: Ganz ohne schlechtes Gewissen kann man dies heute am Tag der offenen Baustelle beim Hauptbahnhof tun. Ausstellungen, Führungen und Europas höchster begehbarer Holzturm verschaffen dabei einen Überblick.

Aussicht in 66,72 Metern Höhe

Zwei verglaste Panorama-Lifte ermöglichen in wenigen Sekunden die Auffahrt auf die in 40 Metern Höhe befindliche Plattform "Bahnorama". Mit insgesamt 66,72 Metern ist es laut den Betreibern der höchste begehbare Holzturm Europas.

Zum Tag der offenen Baustelle ist die Fahrt mit dem Lift auf das "Bahnorama" gratis. Abgesehen davon können sich die Besucher das künftige Bahnhofsgebäude inspizieren und über die im Rohbau fertigen Bahnsteige schlendern.

Daneben können die ersten, erst kürzlich montierten Teile des imposanten Flugdaches besichtigt werden. Das Rautenstahldach soll bei Fertigstellung dann so groß sein wie zwei Fußballfelder.

Teilinbetriebnahme 2012 geplant

Dazu gibt es noch Ausstellungen und Führungen auf der Baustelle. Bei einer Bustour können auch die Unterführungen erkundet werden. Zudem kündigten die ÖBB "ferngesteuerte Staplerfahrer und eine eigene Kinderbastelecke" an.

Die Teilinbetriebnahme des neuen Wiener Hauptbahnhofes ist für 2012 vorgesehen. 2014 soll die komplette Fertigstellung erfolgen.

Insgesamt 100 Kilometer neue Gleise, 300 Weichen und acht Kilometer Lärmschutzwände sollen dann verbaut sein. Die Gesamtinvestitionen auf dem Areal des Hauptbahnhofs sind auf rund zwei Milliarden Euro veranschlagt, knapp 900 Mio. davon entfallen auf die ÖBB.


Quelle: ORF Wien
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Friday, July 15th 2011, 7:39pm

Aktuelle Fotostrecke zum Bau des Wiener Hauptbahnhofes

Im Standard gibt es aktuelle Bilder vom Bau des Wiener Hauptbahnhofes.

Hier geht's zu den Bildern: http://derstandard.at/1310511319348/Ansi…umber=1&_seite=
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Saturday, August 20th 2011, 9:42pm

Alle Wege führen zum Hauptbahnhof

Der Wiener Hauptbahnhof geht ab 2012 in Betrieb. Vor allem Reisende aus dem Westen müssen sich dann umstellen.


Quelle: APA

Die Bahn bewegt. Seit 2008 bauen die ÖBB den Westbahnhof bei laufendem Betrieb um - nicht immer zur Freude der Reisenden. Doch mittlerweile versprüht die Bahnhofshalle wieder altes Flair, das 17.000 Quadratmeter große Einkaufszentrum, verteilt auf drei Geschoße, ist kurz vor der Fertigstellung. Neben einem großen Nahversorger ziehen Elektrogeschäfte, Parfümerien und eine große Modekette ein. Im November wird eröffnet. "Wir sind im Endspurt", bestätigt ÖBB-Projektleiter Edgar Lehner und führt auf die Baustelle. Arbeiter verlegen soeben den neuen Boden und montieren Schaufenster. Aus einem Baustellenradio plärrt eine Schlagerstimme "Alle meine Wege führen immer nur zu dir". Doch die Wege der internationale Bahngäste werden in Zukunft kaum zum Westbahnhof führen. Denn die Hauptrolle in Wien wird Ende 2012 der 987 Millionen Euro teure Hauptbahnhof übernehmen und der Westbahnhof über kurz oder lang zum Nebendarsteller degradiert.

Änderungen

Am Südtiroler Platz entsteht das neue Tor zu Wien. Bahnreisende aus Prag oder Warschau müssen dann nicht länger in Simmering aussteigen, die Ostbahn ist nicht länger ein Anhängsel wie am alten Südbahnhof. Für Bahnkunden aus dem Westen wird es aber einige Änderungen geben, vor allem im Fernverkehr. "Spätestens 2014 werden alle ÖBB-Railjets und auch der deutsche ICE auf dem Hauptbahnhof halten", erklärt Dietmar Pfeiler, Planer des ÖBB-Personenverkehrs.

Schon 2012 fahren die ersten Fernverkehrszüge auf der Westbahn über den Wienerwaldtunnel und den Lainzer Tunnel in Richtung Meidling. Die Tunnel verkürzen die Fahrtzeit um bis zu 15 Minuten. Erster Halt in Wien ist Meidling. "Dort kann der Reisende in U 6, S-Bahnen, Bims und Busse umsteigen", erklärt Pfeiler. Am Hauptbahnhof erfolgt dann die Anbindung zur U 1 und weiteren Linien wie etwa 13 A und D. Wer aus München kommend das Ziel Budapest hat, kann sitzen bleiben. "Hier gewinnen wir eine halbe Stunde Fahrtzeit", erklärt Pfeiler. Die Anbindung zum Flughafen ist weniger gut. Wer derzeit nach Schwechat weiter will, müsste erst Richtung Wien Mitte reisen. "Wir verhandeln derzeit aber mit der Stadt Wien, eine S-Bahnlinie vom Hauptbahnhof zum Flughafen einzurichten", erklärt Pfeiler. "Es ist nur eine Kostenfrage."

Pendler

Für Bahnkunden aus dem westlichen Niederösterreich heißt es künftig auswählen. Während langsame Regionalzüge weiterhin am Westbahnhof halten, werden Intercity und Eurocity Züge sowohl den Westbahnhof als auch den neuen Hauptbahnhof ansteuern. "In der Praxis wird das so aussehen, dass beispielsweise um 8 Uhr ein schneller Zug zum Hauptbahnhof gehen wird, und nur wenige Minuten später einer zum Westbahnhof", sagt Pfeiler. Einen genauen Fahrplan werde es aber erst ab Dezember 2012 geben, bittet er um Verständnis.Ebenso offen ist, von wo die Nachtreisezüge etwa nach Hamburg abfahren werden. Hier müsse man auf die neue Wettbewerbssituation auf der Westbahn (ÖBB und Private, Anm.) Rücksicht nehmen. Pfeiler: "Es wird aber eine Lösung im Sinne der Bahnkunden geben."

Letztes Update am 20.08.2011, 17:49

Artikel vom 20.08.2011 17:00 | KURIER | Elias Natmessnig


Quelle: KURIER
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dr. bahnsinn

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Friday, October 7th 2011, 10:51am

Falter-Kultur-Redakteur Matthias Dusini über den neuen Wiener Hauptbahnhof

In der aktuellen Mitglieder-Zeitschrift "der Plan" der Wiener Ingenieur- und Architektenkammer setzt sich der Falter-Kultur-Redakteur Matthias Dusini mit dem dem Aussehen des neuen Hauptbahnhofes auseinander und kommt zum Ergebnis, dass das Erscheinungsbild des Bahnhofes von den Bahnsteigdächern geprägt wird, aber auch nur dann, wenn man das ganze Ensemble von oben betrachtet. Aus der Sicht des Autors ist der Bahnhof nichts anderes als eine bescheidene Haltestelle, die den Namen "Hauptbahnhof" nicht verdient. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nachzulesen hier:

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Friday, October 7th 2011, 12:34pm

Dass es nur eine Haltestelle wird, liegt weniger am Bau selber, sondern an der Verkehrsdichte auf österreichs Strecken.
Was muss noch über den oberirdischen Hauptbahnhof? 2 RJ, 2 IC's, 2 Rex, und dann noch der Marchegger; der Rest fährt eh nicht "Taktknoten"

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Friday, October 7th 2011, 12:48pm

Dass es nur eine Haltestelle wird, liegt weniger am Bau selber, sondern an der Verkehrsdichte auf österreichs Strecken.
Was muss noch über den oberirdischen Hauptbahnhof? 2 RJ, 2 IC's, 2 Rex, und dann noch der Marchegger; der Rest fährt eh nicht "Taktknoten"


Die Wahrnehmung eines Bahnhofes besteht aber nicht nur aus dem Aspekt Verkehrsaufkommen, sondern auch aus dem Aspekt der Wirkung auf Stadtgefüge, Stadtstruktur und Stadtbild. Und aus dieser Sicht wird der Hauptbahnhof auf Grund seiner Einzwängung zwischen den Hochhäusern zu beiden Seiten wirklich nicht mehr wahrnehmbar sein als eine Haltestelle. Man braucht sich nur das Foto oben anschauen, um zu verstehen, was ich meine. Aus dieser Sicht ist der Praterstern mehr Hauptbahnhof als der künftige es je sein wird.
Und ich muss Dusini Recht geben, wenn er meint, dass Wien mehr verdient hat, als einen Hauptbahnhof mit dem Ambiente einer Haltestelle.
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Friday, October 7th 2011, 5:36pm

Für mich liegt die Funktionalität (die in dem Fall teilweise nicht ganz so hervorragend gelungen ist) im Vordergrund. Bei der aktuellen Wirtschaftslage der Bahn dort einen Prunkbau hinzustellen und den teuren Immobiliengrund zu behalten, wäre irgendwie eine Verhöhnung der Kunden und Steuerzahler.
Wenn ich z.b. an den zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof denke ist der noch unscheinbarer, da er komplett im Untergrund verschwindet. Das wird wohl die Zukunft der Bahn sein.

Lokalbahner

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Friday, October 7th 2011, 5:53pm

"Verschwundene" Bahnhöfe - also unterirdisch gelegene - gibt es auch Chicago, in New York. Der Bhf. von St.Louis - angeblich einst der größte Kopfbahnhof weltweit - ist völlig gleislos. Das prachtvolle Empfangsgebäude ist ein Hotel, die Gleishallen dienen als Einkaufszentrum mit Teich, auf dem man Boot fahren kann, davor sind die Parkplätze situiert. Der Personenverkehr kommt nun unweit davon mit einem (!) Bahnsteig mit zwei Gleisen aus...
Nicht zu vergessen den FJB - den ein Ortsfremder dort gar nicht vermuten würde.

dr. bahnsinn

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Friday, October 7th 2011, 6:02pm

Für mich liegt die Funktionalität (die in dem Fall teilweise nicht ganz so hervorragend gelungen ist) im Vordergrund. Bei der aktuellen Wirtschaftslage der Bahn dort einen Prunkbau hinzustellen und den teuren Immobiliengrund zu behalten, wäre irgendwie eine Verhöhnung der Kunden und Steuerzahler.
Wenn ich z.b. an den zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof denke ist der noch unscheinbarer, da er komplett im Untergrund verschwindet. Das wird wohl die Zukunft der Bahn sein.


Dass die Funktionalität das Um und Auf eines Bahnhofes sein sollte, steht auch für mich außer Frage. Das heißt aber noch lange nicht, dass man dabei das Licht unter den Scheffel stellen soll. Von einem Ressourcen (teurer Baugrund, Finanzmittel) fressenden Prunkbau war in meinem Posting nicht die Rede, denn es muss bei etwas intensiverem Einsatz von Hirnschmalz möglich sein, auch ohne übertriebenem finanziellen und materiellen Aufwand eine architektonisch attraktive Lösung für einen Hauptbahnhof zu entwerfen, bei dem man nicht den Eindruck hat, es würde sich um ein Einkaufszentrum mit angeschlossener Bahnhaltestelle handeln. Genauso wird aber der künftige Hauptbahnhof aber ausschauen.
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grubenhunt

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Friday, October 7th 2011, 9:39pm

dass unterirdische Bahnhöfe die Zukunft sein werden glaube ich nicht.



(1) sind sie extrem teuer in der Errichtung, ohne einen optischen wert zu haben.

(2) haben sie extrem hohe Betriebskosten, ich gehe sogar davon aus, dass es unterirdische Bahnanlagen geben wird, die stillgelegt werden müssen.



Zur Funktionalität des Bahnhofs: ein zentraler Hauptbahnhof ist schon was Feines. In Paris musst du fürs Bahnhofwechseln etwa 50min einrechnen. Dazu die depperte Metro, wo Du die Koffer über Treppen schleppen musst, weil es nichteinmal Rolltreppen und Lifte gibt. Das gilt aber umgelegt auf Wien auch z.b. für Wiener Neustadt - Salzburg. Mit dem Zentralbahnhof ist vor Allem der Süden (wo ja etwa noch einmal so viele Menschen wie in Wien selber leben) weit besser an die Westbahn angebunden als jetzt. Was sich die ÖBB durch das Durchbinden der Züge spart, ist auch kein Lärcherlschas.



Vergleich zu Stuttgart : die HABEN einen Hauptbahnhof. wozu die dort großmächtig umbauen, verstehe ich wirklich nicht. Zu den Kosten, siehe oben.



Zur Optik des Hauptbahnhofes: ich habe ursprünglich befürchtet, dass die aufgefalteten Dächer eher zu bombastisch wirken und bin erleichtert, dass sie relativ dezent sind.



Worauf ich mich am meisten freue: dass ich von Salzburg kommend zwei schöne Varianten habe um in die Innenstadt zu kommen:

(1) den D-Wagen (wie der auch immer jetzt heißen mag)

(2) zu Fuß durchs Belvedere.



da sage ich der U3 bzw. der MaHü gern adieu...

dr. bahnsinn

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Friday, December 2nd 2011, 6:33pm

In einem Jahr Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes

In einem Jahr sollen am Wiener Hauptbahnhof die Züge rollen

02. Dezember 2011 12:37

Zu Beginn 60.000 Fahrgäste täglich erwartet - 2014 soll der Bahnhof samt Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen

Wien - In rund einem Jahr werden die ersten Züge durch den Wiener Hauptbahnhof rollen: Am 9. Dezember 2012 nimmt die Verkehrsstation am Gelände des ehemaligen Südbahnhofs seinen Teilbetrieb auf. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Züge der Ostbahn auf insgesamt vier Gleisen den Hauptbahnhof anfahren, Passagiere können über zwei Doppelbahnsteige ein- und aussteigen. Die vollständige Inbetriebnahme des ÖBB-Großprojekts ist für den 14. Dezember 2014 vorgesehen.

Mit der Teilinbetriebnahme, die gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel 2012/13 erfolgt, wird der provisorische Ostbahnhof dann obsolet. Der südliche Eingang in den Bahnhof bzw. die Südfassade Richtung Favoriten wird zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig fertiggestellt sein, hieß es am Freitag. Der Umstieg zur S-Bahn bzw. zu den Wiener Linien soll weitestgehend witterungsgeschützt ermöglicht werden. Die Fahrkartenschalter und betriebliche Einrichtungen sind als Provisorium in der künftigen Fahrradgarage untergebracht.

60.000 Fahrgäste täglich

In der ersten Phase rechnen die ÖBB mit einer Frequenz von rund 60.000 Fahrgästen täglich. Hier sind auch jene Passagiere mitgerechnet, die weiter nach Meidling oder darüber hinaus fahren. Der Großteil der Regionalverkehrszüge der Ostbahn werden nämlich "durchgebunden", also ihre Endstation nicht am Hauptbahnhof haben.

Interessierten bietet sich mittlerweile ein ziemlich guter Eindruck, wie der künftige Verkehrsknotenpunkt aussehen wird. So sind Teile des signifikanten Rautendachs, das sich als mit Glaselementen versehener überdimensionaler Wind- und Wetterschutz über die Gleis- und Stationsanlage spannen wird, schon gut sichtbar. Mittlerweile wurde mit der fünften von insgesamt 14 Rauten begonnen. Außerdem wurden bereits mehr als acht Kilometer Gleise verlegt, womit die Streckenführung östlich des Bahnhofs abgeschlossen ist. Noch im Dezember beginnt der Anschluss von südlicher Richtung. Ab April soll mit dem Lückenschluss begonnen werden.

"Voll im Zeitplan"

Man liege "voll im Zeitplan", versicherte eine Sprecherin der Bundesbahnen. Der Kostenrahmen werde ebenfalls weiterhin eingehalten. Die ÖBB investieren in den Großbau knapp eine Milliarde Euro. Nach der Teilinbetriebnahme am 9. Dezember 2012 werden die restlichen drei Doppelbahnsteige und die dazugehörigen Gleisanlagen schrittweise errichtet. Gebaut werden muss dann auch noch die nördliche Halle Richtung Gürtel/Südtiroler Platz.

Mit dem Fahrplanwechsel 2014/15 am 14. Dezember 2014 soll die Verkehrsstation inklusive dem darin befindlichen Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen. Ab dann werden auch Fernverkehrszüge den Hauptbahnhof halten. In den darauffolgenden Wochen folgen nur noch kleine Arbeiten, von denen die ÖBB-Kunden allerdings nichts mitbekommen werden, so die Sprecherin. Gleichzeitig entsteht unweit des Hauptbahnhofs ein Wohn- und Büroviertel sowie die neue Konzernzentrale der Bundesbahnen.

Zeitliche Verzögerungen gibt es aus jetziger Sicht lediglich beim "Bahnhof City" genannten Büro- und Wohnungskomplex am Wiedner Gürtel. Diese wird bekanntlich nicht - wie ursprünglich geplant - 2013, sondern voraussichtlich erst drei Jahre später fertig. Derzeit läuft für das betreffende Baufeld noch ein Verkaufsverfahren. Die ÖBB argumentierten in der Vergangenheit die Verzögerung damit, dass das Areal erst 2014 freigegeben werden könne, da es zuvor zur Baustelleneinrichtung für den Bahnhof gebraucht werde. (APA)


Quelle: Der Standard
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dr. bahnsinn

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Tuesday, January 3rd 2012, 5:05pm

Keine Winterruhe bei Hauptbahnhof-Bauarbeiten

Vor zwei Jahren ist mit den Abrissarbeiten auf dem Gelände des damaligen Südbahnhofes begonnen worden. Nun stehen bereits die ersten Rohbauten und gegen Jahresende sollen bereits Züge der Ostbahn den neuen Hauptbahnhof befahren. Die Arbeiten laufen auch im Winter weiter.

Das zu bebauende Areal ist so groß wie die Josefstadt. Am deutlichsten von außen sichtbar sind derzeit die Arbeiten am Rautendach des Bahnhofes. Mit 25.000 Quadratmetern ist es so groß wie dreieinhalb Fußball-Felder. Den Arbeitern kommt dabei der bis jetzt milde Winter zugute.

Der größte Teil der Arbeit erfolgt laut ÖBB aber innen. Hier kann auch bereits provisorisch geheizt werden. Mitte Jänner steht dann die Grundsteinlegung für die rund 5.000 Wohnungen im Sonnwendviertel an. Sie befinden sich südlich der Gleisanlagen und sind von diesen durch eine Bürohäuserzeile abgeschottet.

Erste Züge sollen im Dezember fahren

Für den 9. Dezember 2012 soll schließlich die Teilinbetriebnahme des neuen Bahnhofes geplant. Einhergehend mit dem Fahrplanwechsel werden erste Züge der Ostbahn den Hauptbahnhof auf vier Gleisen und einem Durchgangsgleis anfahren.

Fahrkarten- und Informationsschalter werden dafür laut ÖBB provisorisch in einer künftigen Fahrradgarage untergebracht. Der Umstieg zur S-Bahn bzw. zu den Wiener Linien soll zudem weitestgehend witterungsgeschützt ermöglicht werden.

In der ersten Phase rechnen die ÖBB mit einer Frequenz von rund 60.000 Fahrgästen täglich. Hier sind auch jene Passagiere mitgerechnet, die weiter nach Meidling oder darüber hinaus fahren. Der Großteil der Regionalverkehrszüge der Ostbahn werden nämlich „durchgebunden“, also ihre Endstation nicht am Hauptbahnhof haben.
Blick auf den im Bau befindlichen Hauptbahnhof am Freitag, 2. Dezember 2011, in Wien.

Zeitverzögerung bei „Bahnhof City“

Die ÖBB investieren in den Großbau knapp eine Milliarde Euro. Zeitliche Verzögerungen gibt es aus jetziger Sicht lediglich beim „Bahnhof City“ genannten Büro- und Wohnungskomplex am Wiedner Gürtel. Diese wird bekanntlich nicht - wie ursprünglich geplant - 2013, sondern voraussichtlich erst drei Jahre später fertig. Derzeit läuft für das betreffende Baufeld noch ein Verkaufsverfahren. Die ÖBB argumentierten in der Vergangenheit die Verzögerung damit, dass das Areal erst 2014 freigegeben werden könne, da es zuvor zur Baustelleneinrichtung für den Bahnhof gebraucht werde.

TV-Hinweis: Wien heute hat sich auf der Baustelle umgesehen und mit dem ÖBB-Projektleiter gesprochen. Den Beitrag dazu sehen Sie am Dienstag um 19.00 Uhr in ORF 2 und danach on Demand.


Quelle: ORF Wien
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dr. bahnsinn

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Monday, March 26th 2012, 10:23am

In der Presse gibt es eine Fotostrecke zu den Bauarbeiten am Hauptbahnhof.
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Monday, March 26th 2012, 2:21pm

Wie schnell Zeitunsartikel veraltet sind, die Bahnhofs-City wird doch erst 2015 in Vollbetrieb gehen.

dr. bahnsinn

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Thursday, April 5th 2012, 9:35pm

Erstes Durchfahrtsgleis fertig!

Hauptbahnhof Wien: Erstes Gleis ist fertig

04.04.2012 | 13:13 | (DiePresse.com)

Ab 6. August fahren die ersten Züge ohne Halt durch die Baustelle des neuen Hauptbahnhofs. Nun ist das erste von fünf Durchfahrtsgleisen fertig.

In knapp vier Monaten, am 6. August, rollen die ersten Züge durch den neuen Wiener Hauptbahnhof - wenn auch vorerst ohne zu halten: Das erste durchgehende Gleis, ein Durchfahrtsgleis ohne Bahnsteig, ist am Mittwochvormittag fertiggestellt worden. Die Lücke zwischen Süd- und Ostbahn wurde damit geschlossen. Bisher fuhren die Züge auf zwei provisorischen Umfahrungsgleisen durch die Baustelle.

Kurz nach 10.30 Uhr war es soweit: Die letzte fehlende Schraube des Durchfahrtsgleises wurde festgedreht. Über die nun geschaffene Verbindung werden dann im August die ersten Züge fahren.

Fünf Gleise ab Dezember in Betrieb

In den kommenden Monaten bis zur Teilinbetriebnahme der neuen Verkehrsstation sollen insgesamt fünf Gleise fertiggestellt werden - vier mit Bahnsteig sowie das nun vollendete Durchzugsgleis. Die bisherigen zwei provisorischen Umfahrungsgleise durch die Baustelle würden bis dahin abgetragen werden, berichtet der ÖBB-Gesamtprojektleiter. Reisenden steht das Prestigeprojekt der ÖBB dann erstmals ab der Teilinbetriebnahme am 9. Dezember dieses Jahres zur Verfügung.

Das gesamte Bahn-Infrastrukturprojekt Hauptbahnhof Wien - inklusive des neuen Stadtviertels mit Büro- und Wohnkomplexen - soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Die neue Verkehrsstation wird zuvor, im Dezember 2014, eröffnet. Das im Hauptbahnhof entstehende Einkaufszentrum mit rund 115 Shops auf einer Verkaufsfläche von etwa 20.000 Quadratmetern soll bereits im September 2014 seine Pforten öffnen.(APA)


Quelle: Die Presse
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Friday, April 6th 2012, 8:28am

Quoted

Die Lücke zwischen Süd- und Ostbahn wurde
damit geschlossen. Bisher fuhren die Züge auf zwei provisorischen
Umfahrungsgleisen durch die Baustelle.
Eine nicht vorhandene Lücke wurde geschlossen. 8|