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dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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1

Montag, 19. März 2012, 23:22

Estland: Bürgerbefragung über kostenlose ÖV-Benützung in der Hauptstadt Tallin

Tallinn stimmt über freie Fahrt in Bus und Bahn ab

19. März 2012 15:30

400.000 Einwohner sind zur Stimmabgabe aufgerufen - Mehrkosten würden rund 20 Millionen Euro betragen

Tallinn/Riga - In der estnischen Hauptstadt Tallinn ist am Montag eine Bürgerbefragung über die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gestartet worden. Bis Ende der Woche können volljährige Bürger der Stadt mit rund 400.000 Einwohnern entscheiden, ob die Fahrt mit Bus und Straßenbahn ab 2013 kostenlos sein soll. Hauptziel der Initiative der Stadtverwaltung ist die Entlastung der Straßen, die im Berufsverkehr häufig verstopft sind. Außerdem soll die Mobilität ärmerer Familien erhöht werden.

Sollten die Tallinner für einen kostenlosen Nahverkehr stimmen, kämen auf die Stadt Mehrkosten von jährlich rund 20 Millionen Euro zu. Diese sollen nach Plänen der Verwaltung mit Umstrukturierungen bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben und im städtischen Haushalt aufgebracht werden. (APA, 19.03.2012)


Quelle: Der Standard
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dr. bahnsinn

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2

Sonntag, 25. März 2012, 22:14

Tallinn: Klares "Ja" für freie Fahrt mit Bus und Bahn

25. März 2012 20:30

Ab 2013 erstmals "Gratis-Öffis" in einer EU-Hauptstadt

Tallinn/Riga - Klares "Ja" zu freier Fahrt mit Bus und Bahn: In der estnischen Hauptstadt Tallinn hat sich eine große Mehrheit der rund 400.000 Bürger für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ausgesprochen. Nach Angaben der Stadtverwaltung vom Sonntagabend stimmten bei der einwöchigen Bürgerbefragung rund 75 Prozent für die Initiative, lediglich 25 Prozent waren dagegen. Damit könnten von 2013 an erstmals Busse und Bahnen in einer Hauptstadt der Europäischen Union flächendeckend gratis verkehren.

Die endgültige Abschaffung der Beförderungsgebühren bedarf noch eines formellen Beschlusses durch den Tallinner Stadtrats. Dessen Abgeordnete hatten im Vorfeld der Abstimmung bereits angekündigt, sich nach dem Ergebnis der Bürgerbefragung richten zu wollen. Die Wahlbeteiligung wurde mit etwa 20 Prozent angegeben, was im Vergleich zu früheren Bürgerbefragungen als außerordentlich hoher Wert gilt.

Straßen entlasten

Mit den Freifahrten sollen die im Berufsverkehr häufig verstopften Straßen Tallinns entlastet werden. Auch einkommensschwache Familien sollen profitieren. Um die rund 20 Millionen Euro teure Maßnahme zu finanzieren, plant die baltische Stadt Umstrukturierungen bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben und im städtischen Haushalt. (APA, 25.3.2012)


Quelle: Der Standard
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KFNB X

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3

Montag, 26. März 2012, 14:19

Gab in Wien auch schon die Diskussionen. Wenn mich mein Gedächtnis jetzt nicht im Stich lässt, war ein großer Problempunkt, wie man die Sandler aus den Zügen bekommt.
Was man nicht vergessen darf: Der Ticketverkauf (Personal & Atomaten) kosten einiges.

Mein Vorschlag für Wien: Freie Fahrt in den Öffis, finanziert durch eine City Maut :D (und jetzt lyncht mich)

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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4

Montag, 26. März 2012, 17:37

und jetzt lyncht mich


Wieso? Ich bin auch für die City-Maut, da sie in anderen Großstädten auch funktioniert. Es gibt für mich keine fachlich fundamentierte Argumentation gegen eine City-Maut in Wien, sondern nur politisch motivierten Widerstand, den man sich durch eine Volksbefragung absegnen hat lassen.
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