BBT: Dokumentation des Baufortschritts und alles, was damit zusammenhängt

  • Besser als die Geschichte bei Rastatt, wo die komplette TBM unbenutzbar wurde. Jetzt kann sie ja weiter laufen. Ich meine, niemand erwartet von so einem gigantischen Projekt, dass da nichts dazwischen kommt.

    In Rastatt wurde nicht nur die Tunnelbaumaschine unbenutzbar, da stürzte der in Bau befindliche Tunnel ein, musste daraufhin der bereits bestehende Hohlraum mit Beton ausgegossen und neu hergestellt werden, wobei das Wrack der Tunnelbohrmaschine nicht wenig störte.

  • In Rastatt hat man den Teufel auf Teufel-komm-heraus provoziert. Das geht fast immer schief, weil der bekanntlich nie schläft.

    Anders gesagt: Ingenieure haben ein Konzept erstellt, wie der Tunnel in offener Bauweise mit einigen Wochenend-Nachtsperren zu errichten wäre.

    Die Politik hat gesagt, man kann doch diese allerwichtigste Strecke nicht sperren!

    Daraufhin haben die Ingenieure gesagt, dann müsste man bergmännisch bauen (sprich, ein Loch bohren) und das geht in dem Fall nicht.

    Woraufhin die Politik gesagt hat, das muss gehen.

    Woraufhin wiederum die Ingenieure nachgewiesen haben, dass es eben nicht geht. (vorsicht Zynismus)

    Und dann war die Strecke nicht ein paar Nächte an irgendwelchen Wochenenden gesperrt, sondern drei Monate lang. Und dann noch ein paar Nächte an ein paar Wochenenden.

    3 Mal editiert, zuletzt von grubenhunt (2. Dezember 2023 um 19:55)

  • Boden wurde für Tunnelbau tiefgefroren

    Beim Brennerbasistunnel (BBT) ist eines der technisch anspruchsvollsten Baulose fertiggestellt worden. Dabei wurde in Südtirol bei Franzensfeste der Eisack nur sechs Meter unterhalb der Flusssohle unterquert. Das Erdreich unterhalb des Eisack wurde dafür mit Stickstoff eingefroren.

    Online seit heute, 12.29 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Neue Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof

    • 7. Dezember 2023, 13:40 Uhr

    Brenner Basistunnel – Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof  | Foto: BBT SE

    • Brenner Basistunnel – Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof
    • Foto: BBT SE
    • hochgeladen von Martina Obertimpfler

    Ab Dezember und bis März 2024 beleuchtet eine neue Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof die Vorteile des Brenner Basistunnels.

    INNSBRUCK. Die aktuelle Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof beleuchtet welche Vorteile das Tunnelprojekt für künftige Generationen haben wird. Das Baugeschehen beim Projekt Brenner Basistunnel lässt sich seit 2021 am Innsbrucker Hauptbahnhof mitverfolgen. Auf der Südhälfte der Galerie sehen die Besucher in der aktuellen Ausstellung, die Vorteile des Tunnelbauprojekts.

    Brenner Basistunnel: Neue Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof
    Ab Dezember und bis März 2024 beleuchtet eine neue Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof die Vorteile des Brenner Basistunnels.  INNSBRUCK.
    www.meinbezirk.at
  • Nach fast zwei Jahren Bauzeit: BBT-Baulos „Hochstegen“ wird vor Weihnachten abgeschlossen | Tiroler Tageszeitung Online
    Wie die Projektgesellschaft BBT SE am Freitag bekannt gab, steht das Baulos „H52 Hochstegen“ nahe der Brennergrenze kurz vor dem Ende der Bautätigkeiten.
    www.tt.com

    Fünf Kilometer Tunnelvortrieb

    Nach fast zwei Jahren Bauzeit: BBT-Baulos „Hochstegen“ wird vor Weihnachten abgeschlossen

    Baulos „H52 Hochstegen" konnte planmäßig vor Weihnachten abgeschlossen werden.

    © BBT/Jan Hetfleisch

    Freitag, 15.12.2023, 10:15

    Wie die Projektgesellschaft BBT SE am Freitag bekannt gab, steht das Baulos „H52 Hochstegen“ nahe der Brennergrenze kurz vor dem Ende der Bautätigkeiten.

    Innsbruck, Bozen – Nachdem bereits der Abschluss des Südtiroler Baulos „Eisackunterquerung“ bekannt gegeben wurde, steht nun auch das Baulos „Hochstegen“ im Gebiet von Steinach am Brenner kurz vor dem Abschluss. Noch vor Weihnachten sollen die Bautätigkeiten beendet sein. Wie die BBT SE in einer Pressemitteilung am Freitag bekanntgab, handelte es sich dabei um ein „sehr komplexes und herausforderndes Los."

    „Das Baulos war mit insgesamt fünf Kilometern Tunnelvortrieb eigentlich sehr überschaubar“, erklärte der zuständige Projektleiter Michael Knapp. Sehr anspruchsvoll sei es gewesen, die wasserführenden, karbonatischen Gesteinsschichten zu durchfahren.

    In den 23 Monaten Bauzeit mussten neben Tunnelvortriebsarbeiten auch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, um einen sicheren Vortrieb zu ermöglichen, außerdem mussten rund 900 Meter Erkundungsstollen in Richtung Brenner ausgebrochen werden.

    Swietelsky-Projektleiter Markus Morianz und BBT-Projektleiter Michael Knapp freuen sich über das Ende der Bautätigkeiten.

    © BBT/Jan Hetfleisch

    Zwei Kilometer von Staatsgrenze entfernt

    Dass der Abschnitt „Hochstegen" in der vorgegebenen Bauzeit abgeschlossen werden konnte, stimme ihn zuversichtlich für das folgende Baulos „Pfons-Brenner", so Projektleiter Knapp.

    Auch die Projektgesellschaft BBT SE als Bauherrin und deren Vorstände, Martin Gradnitzer und Gilberto Cardola zeigen sich über den Abschluss erfreut: „In diesem Bereich ist der Erkundungsstollen nur noch knapp zwei Kilometer von der Staatsgrenze am Brenner entfernt. Mit dem Durchschlag wird der Tunnel dann erstmals die beiden Staaten Italien und Österreich unterirdisch miteinander verbinden“.

    Mit Jahresende soll der Bereich Hochstegen an die nachfolgende Baufirma übergeben werden, die für den neuen Abschnitt „Pfons-Brenner“ zuständig ist. (TT.com)

    Projektdaten des Baulos Hochstegen

    • Sprengvortrieb von insgesamt fünf Tunnelkilometern
    • Errichtung von rund 3,2 km Haupttunnel
    • Ausbruch von 0,9 km Verbindungstunnel und Querschlägen
    • Vortrieb von 0,9 km Erkundungsstollen
    • Auftragssumme: ca. 102 Mio. EUR
    • Bauzeit: rund 2 Jahre
  • Beim Brennerbasistunnel ist mittelfristig „Meilenstein“ absehbar
    Beim Bau des Brennerbasistunnels zeichnet sich mittelfristig ein erster Durchbruch ab. Beim Erkundungsstollen fehlten nur noch 1600 Meter, bis sich die von…
    www.stol.it


    Beim Brennerbasistunnel ist mittelfristig „Meilenstein“ absehbar

    Beim Bau des Brennerbasistunnels zeichnet sich mittelfristig ein erster Durchbruch ab. Beim Erkundungsstollen fehlten nur noch 1600 Meter, bis sich die von Süden und Norden kommenden 6 Meter breiten Röhren träfen, teilte die Brennerbasistunnelgesellschaft (BBT SE) am Montag mit.


    das-projekt-soll-nach-angaben-von-2023-rund-105-milliarden-euro-kosten.jpg

    Das Projekt soll nach Angaben von 2023 rund 10,5 Milliarden Euro kosten.


    Aufgrund des vergleichsweise langsamen Sprengvortriebs von wenigen Metern pro Tag sei mit dem Durchbruch voraussichtlich bis Ende des Jahres zu rechnen, so ein BBT-Sprecher. „Es wäre ein Meilenstein.“ Der zwischen den beiden Hauptröhren verlaufende Erkundungsstollen soll Aufschluss über die Beschaffenheit des Gebirges geben und dadurch Baukosten und -zeiten minimieren.


    Der mit 64 Kilometer längste Eisenbahntunnel der Welt mit 2 Hauptröhren soll den Güterverkehr und die Reise mit der Bahn auf der Strecke München-Verona deutlich attraktiver machen. Bei den für den Zugverkehr vorgesehenen Hauptröhren fehlen den Angaben zufolge noch 47 Kilometer. Sie sollen im ersten Halbjahr 2028 fertig sei. Neben den Fahrtunneln wurden bisher 55 Kilometer Erkundungsstollen und 43 Kilometer Zufahrt-, Rettungs- und Logistiktunnel ins Gestein gebohrt.

    Der Tunnel sei „eines der dringendsten und notwendigsten Projekte unserer Zeit, denn er wird nicht nur die Anrainer der Brennerautobahn entlasten, sondern auch einen massiven Beitrag zur Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene leisten“, schrieb der Deutsche Botschafter in Österreich, Vito Cecere, am Montag nach einem Baustellenbesuch auf der Plattform X, vormals Twitter.

    Tirols Landesverkehrsminister René Zumtobel mahnte, dass bis zur Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt die Schiene gegenüber der Straße noch attraktiver werden müsse, „um dieses monumentale Bauwerk vom ersten Tag an voll ausnutzen zu können“.

  • Giganten im Berg: Namensvorschläge für die Tunnelbohrmaschinen gesucht!

    Brenner Basistunnel: Giganten im Berg: Namensvorschläge für die Tunnelbohrmaschinen gesucht!
    In Kooperation mit der Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE rufen wir zu einer aufregenden Leseraktion auf: Reiche deine Namensvorschläge für die beiden…
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    • 31. Januar 2024, 10:23 Uhr

    Bergmännischer Vortrieb im Brenner Basistunnel | Foto: BBT SE

    5Bilder

    • Bergmännischer Vortrieb im Brenner Basistunnel
    • Foto: BBT SE
    • hochgeladen von Katharina Gollner

    In Kooperation mit der Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE rufen wir zu einer aufregenden Leseraktion auf: Reiche deine Namensvorschläge für die beiden Geschwistermaschinen ein und gewinne mit etwas Glück eine exklusive Einladung zur Andrehfeier.

    STEINACH. Das Baulos "Pfons-Brenner" des Brenner Basistunnels steht vor einem aufregenden Meilenstein: Zwei neue Tunnelbohrmaschinen werden ab Herbst 2024 im Einsatz sein, um die rund 15 km langen Haupttunnel Richtung Innsbruck zu durchqueren. Doch bevor diese Giganten im Berg ihre Reise antreten, brauchen sie Namen mit Bedeutung.

    Tradition und Bedeutung

    Im Einklang mit der bergmännischen Tradition ist es üblich, den Tunnelbohrmaschinen weibliche Namen zu geben. In vergangenen Projekten des Brenner Basistunnels haben "Serena", "Virginia", "Flavia", "Ida" und "Lilia" beeindruckende Arbeit in der Tiefe der Erde geleistet.

    Die Besichtigung der Ortsbrust stellt einen entscheidenden Schritt im Bauprozess dar. | Foto: BBT SE

    • Die Besichtigung der Ortsbrust stellt einen entscheidenden Schritt im Bauprozess dar.
    • Foto: BBT SE
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    Der Entstehungsprozess

    Die Tunnelbohrmaschinen sind derzeit im Werk der renommierten Firma Herrenknecht in Schwanau im Entstehungsprozess. Bis zum 15. Februar hast du die Gelegenheit, deine Namensvorschläge einzureichen. Teile uns dabei mit, warum gerade dieser Name deine Wahl ist – sei es in Erinnerung an die Großmutter, das Haustier oder aus einem anderen persönlichen Grund. Wünschenswert wäre es, wenn die Namen der beiden Tunnelbohrmaschinen mit O oder W beginnen.

    Zusammenbau einer Tunnelbohrmaschine in Schwanau (DE).  | Foto: BBT SE

    • Zusammenbau einer Tunnelbohrmaschine in Schwanau (DE).
    • Foto: BBT SE
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    Auswahl und Veröffentlichung

    Welche Namen die Ehre erhalten, entscheidet eine fachkundige Jury. Die ausgewählten Namen werden am 16. Februar hier veröffentlicht, wo die Leserschaft die Möglichkeit hat, über die endgültigen Namen der beiden Tunnelbohrmaschinen abzustimmen.

    Gewinne und Einladungen

    Die Namensgeber der siegreichen TBM dürfen sich auf eine exklusive Einladung mit Begleitperson zur Andrehfeier im kommenden Herbst freuen. Zusätzlich erhältst du die einmalige Gelegenheit, die Tunnelbohrmaschine mit einer Gruppe von bis zu sechs Personen zu besuchen, begleitet von Erinnerungsfotos, die diese unvergessliche Erfahrung festhalten.