Neues von der Ybbstalbahn

  • Aber das ist doch eigentlich ganau das Zeil, dass man anstreben sollte. Wenn Verkehrs- und Raumplanung Hand in Hand greifen schafft man es, dass Öffis ein attraktives Verkehrsmittel sein kann.

    Die Ybbstalbahn auf einen Wurmfortsatz mit 2,3 km Länge zu reduzieren, war sicher nicht das Ziel einer Raum- und Verkehrsplanung, wie ich sie mir vorstelle, sondern rein politisch motiviert, mit massiver Unterstützung der nicht-bahnaffinen ÖVP-Bürgermeister des oberen Ybbstales und der aus dem Ybbstal stammenden ÖVP-Landespolitiker. Die Schüler/-innen der oben genannten Schulen würden auch dann mit der Ybbstalbahn zum Hbf. fahren, führe sie auch noch weiter nach Ybbsitz bzw. bis Hollenstein oder bestenfalls bis Lunz.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Die Ybbstalbahn auf einen Wurmfortsatz mit 2,3 km Länge zu reduzieren, war sicher nicht das Ziel einer Raum- und Verkehrsplanung, wie ich sie mir vorstelle, sondern rein politisch motiviert, mit massiver Unterstützung der nicht-bahnaffinen ÖVP-Bürgermeister des oberen Ybbstales und der aus dem Ybbstal stammenden ÖVP-Landespolitiker. Die Schüler/-innen der oben genannten Schulen würden auch dann mit der Ybbstalbahn zum Hbf. fahren, führe sie auch noch weiter nach Ybbsitz bzw. bis Hollenstein oder bestenfalls bis Lunz.

    Für mich hat das vorige Posting so gewirkt als wäre das etwas schlechtes, dass die Schulen so gut an diese Bahn engebunden sind, und die Fahrgastzahlen würden daher nicht zählen oder wären weniger wert. Ich wollte nur erwähnen, dass diese Tatsache klar positiv ist und ein Beispiel ist selbst so eine Bahn funktionieren kann wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

  • Für mich hat das vorige Posting so gewirkt als wäre das etwas schlechtes, dass die Schulen so gut an diese Bahn engebunden sind

    War von mir definitiv nicht so gemeint, sondern, dass man mit der traditionell schlechten Behandlung der Bahn durch die ÖVP-Politik diese auf ein ein reines Schüler-Transportmittel reduzierte.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Satire ein : Wahrscheinlich hat die Ybbstalstrecke nicht das Potential für publikumswirksame "ERÖFFNUNGSBILDER" gehabt ..... Satire aus.

    Einmal editiert, zuletzt von HUFI (29. Februar 2024 um 14:46) aus folgendem Grund: Schreibfehler

  • Das ist jetzt rein spekulative Erinnerung - aber die Ybbstalbahn hatte vor der Einstellung etwa 400 000 Fahrgäste (laut Eisenbahnern mehr als die Rudolfsbahn Richtung Kleinreifling).

    Das habe ich auch mal gehört. Ich frage mich, ob das noch stimmt, wenn man diejenigen wegrechnet, die in Waidhofen bei einer der Schulen oder beim Spital aussteigt.

  • Das habe ich auch mal gehört. Ich frage mich, ob das noch stimmt, wenn man diejenigen wegrechnet, die in Waidhofen bei einer der Schulen oder beim Spital aussteigt.

    Die Zahlen wären trotzdem legitim weil ja auch aus Richtung Ybbstal bis Schulen und Spital gefahren wurde