Neues von der Ybbstalbahn

  • Naja, weil der Doktor halt Draisinenfan gespielt hat ... ich wollt Dir nichts schlechtes unterstellen.

    Der Schienenverkehr wird durch Schienenersatzverkehr meist schlecht oder garnicht ersetzt.

  • Wir haben beide halt auch ein bissl Interesse an den bahnbezogenen Dingen neben der Bahn

    Hunderl im Zug bleiben eh dem Draisinenfan vorbehalten. Aber ein im österreichischen Alpenvorland auf einem verschneiten Bahnsteig sitzendes Känguru ist so ähnlich wie ein im australischen Buschland an einer Bahnstrecke sitzendes Manggei. Ich bin bin mir sicher, dass so etwas auch australische Bahnfans interessieren würde, denn in Australien gibt es in freier Wildbahn keine Murmeltiere.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Möglicherweise hat man früher mit der Ybbstalbahn auch andere Nutztiere im Fahrgastraum befördert - Geflügel, Kaninchen - ja und da gab es bis in die 70ger in Waidhofen am Freisingerberg noch den legendären Ferkelmarkt.

  • 208.300 Fahrgäste nutzten 2023 die Waidhofner Citybahn

    Erstellt am 28. Jänner 2024 | 09:00

    Lesezeit: 3 Min

    Citybahn Waidhofen

    Der Betreiber NÖ Bahnen betont die Wichtigkeit der Citybahn für den innerstädtischen Verkehr in Waidhofen/Ybbs.

    Foto: NÖ Bahnen/Werner Kerschbaummayr

    Angedachte Umstellung auf Akku-Betrieb soll bis 2031 im Verbund mit anderen Bahnen erfolgen.

    Die Niederösterreich Bahnen ziehen für das abgelaufene Jahr eine äußerst positive Bilanz. 1,344 Millionen Fahrgäste haben die sechs Bahnen und zwei Seilbahnen im vergangenen Jahr genutzt. Das ist ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber 2022.

    Von den Niederösterreich Bahnen betrieben wird auch die Citybahn Waidhofen. 208.300 Fahrgäste zählte man im Vorjahr auf der Stadtbahnstrecke. Das ist ein Fahrgastplus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da nutzten 182.400 Fahrgäste die Waidhofner Bahn. „Die Fahrgastzahlen zeigen klar, wie wichtig die Schmalspurbahn für den innerstädtischen Verkehr in Waidhofen ist“, heißt es dazu seitens der NÖ Bahnen.

    Wie die NÖN berichtete, ist angedacht, die Citybahn vom derzeitigen Diesel- auf Akkubetrieb umzurüsten. In einem Kooperationsprojekt mit dem Institut für integrierte Mobilitätsforschung der Fachhochschule St. Pölten und der Firma Molinari Rail starteten die NÖ Bahnen dazu 2021 das Projekt „ZeroEmissionNebenbahn“ (ZENeba) mit dem Ziel, ein mögliches Gesamtkonzept für einen emissionsfreien Betrieb der Fahrzeuge und Infrastrukturanlagen auf der Citybahn zu entwickeln.

    Entscheidung über neue Fahrzeuge in den nächsten drei Jahren

    Nun sei es Aufgabe, auf Basis der Ergebnisse des Projekts ZENeba in den kommenden drei Jahren eine Entscheidung über die neuen Fahrzeuge zu treffen, heißt es auf Nachfrage seitens der NÖ Bahnen mit dem Verweis darauf, dass die bestehenden vier Citybahn-Triebwägen 2030 das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreichen.

    „Für Schmalspurfahrzeuge gibt es allerdings keinen großen Markt und man kann quasi nicht von der ,Stange‘ kaufen. Für solche Fahrzeuge muss viel Entwicklungsarbeit geleistet werden“, hält der Betreiber fest. „Da wir aber verhältnismäßig nur eine sehr kleine Flotte benötigen, ist eine Bestellung von Neufahrzeugen nur im Verbund mit anderen Bahnen möglich, die ebenfalls neue Fahrzeuge bestellen wollen.“ Man sei derzeit nun in Gesprächen mit anderen Bahnen, um an einer grundsätzlichen Konfiguration der neuen Fahrzeuge zu arbeiten, auf Basis derer dann je Bahn und entsprechenden Anforderungen weitergearbeitet und weiterentwickelt werden könne.

    Die entsprechende Finanzierung sei – auch weil die Fahrzeugentscheidung noch offen sei – noch nicht geklärt, heißt es seitens der NÖ Bahnen weiter. Grundsätzlich erfolge die Fahrzeugfinanzierung über den nächsten Verkehrsdienstevertrag ab 2031.

  • 208.300 klingt für eine Stadt in der Größe von Waidhofen erstmal beeindruckend.

    Gäbe es die HTL, das Landespflegeheim und das Landesklinikum nicht in unmittelbarer Nähe zur aktuellen Endstation sowie die AHS und die HAK in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Schillerpark der nicht, würde die Frequenz eh ganz anders ausschauen. Ich habe einmal noch zu Zeiten, als die Bahn noch bis Gstadt fuhr, bei einem zur Mittagszeit am Bhf. Waidhofen ankommenden 5090er die aussteigenden Fahrgäste gezählt. Es waren zwei Erwachsene und 57 Schüler/-innen.....

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • 208.300 klingt für eine Stadt in der Größe von Waidhofen erstmal beeindruckend.

    Gäbe es die HTL, das Landespflegeheim und das Landesklinikum nicht in unmittelbarer Nähe zur aktuellen Endstation sowie die AHS und die HAK in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Schillerpark der nicht, würde die Frequenz eh ganz anders ausschauen. Ich habe einmal noch zu Zeiten, als die Bahn noch bis Gstadt fuhr, bei einem zur Mittagszeit am Bhf. Waidhofen ankommenden 5090er die aussteigenden Fahrgäste gezählt. Es waren zwei Erwachsene und 57 Schüler/-innen.....

    Aber das ist doch eigentlich ganau das Zeil, dass man anstreben sollte. Wenn Verkehrs- und Raumplanung Hand in Hand greifen schafft man es, dass Öffis ein attraktives Verkehrsmittel sein kann.