Neues von der Ybbstalbahn

  • Vielleicht sollte die ÖGLG drauf scheissen und woanders hingehen, wo

    Sind wir sofort dabei, doch gibt es wenige Länder die so wenig Bezug zur, vor allem zur historischen Bahn, haben wie unseres. Das Thema haben wir ja schon durch. Ich muss einmal in den alten Akten wühlen und nachsehen wie viele Bahnen wir / ich geplant und teilweise vermessen haben. Technikgeschichte stand dabei nie im luftleerem Raum.
    Auf den Heimfahrten von Müller & Walcher (Badener 100) legte Alfred seine Überzeugung dar, dass nur der Neubau einer Museumsbahn Sinn macht - Museumstramway Mariazell. Gut, er war ein gebranntes Kind von den Verhältnissen in Wien und St. Pölten.

  • Radweg oder Zug: Debatte um Museumsbahn

    Radweg oder Zug: Debatte um Museumsbahn
    Der zwischen den Gemeinden Lunz und Gaming (beide Bezirk Scheibbs) verkehrende Ötscherland-Express ist sanierungsbedürftig. Doch statt Geld in die Museumsbahn…
    noe.orf.at

    Der zwischen den Gemeinden Lunz und Gaming (beide Bezirk Scheibbs) verkehrende Ötscherland-Express ist sanierungsbedürftig. Doch statt Geld in die Museumsbahn zu stecken, wollen die Gemeinden lieber einen Radweg auf der Bahntrasse errichten.

    Online seit heute, 9.51 Uhr

    Beim diesjährigen Anradl-Fest, der Saisoneröffnung des Erlauftal- und Ybbstalradwegs, stand besonders ein Thema im Mittelpunkt: Die Diskussion um den Ötscherland-Express. Seit Monaten wird darüber diskutiert, ob die Museumsbahn saniert werden soll. Besonders die Gemeinde Lunz würde statt den Schienen einen Radweg bevorzugen. Beides nebeneinander sei schwierig, sagt Bürgermeister Josef Schachner (ÖVP) – mehr dazu in „Echter Dialog“ bei Ötscherland-Express gefordert.

    In der Gemeinde Gaming sieht man die Sache ähnlich. Auch hier würde man gerne einen Radwegverbindung nach Lunz haben. Allerdings unter Beibehaltung des Ötscherland-Express: „Wir stehen dem Ötscherland-Express durchaus positiv gegenüber, weil diese Strecke schon ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist“, sagt der Vizebürgermeister von Gaming, Peter Müllner (SPÖ).

    Sind keine „schlimmen Buben“

    Die österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen tritt jedenfalls für eine Sanierung der Bahnstrecke ein und begründet das mit den positiven Auswirkungen auf die Region: „Unser Verein betreibt seit Jahrzehnten sehr professionell zwei Museumsbahnen in Niederösterreich. Wir sind ein ernstzunehmender Partner und keine ‚schlimmen Buben, die nur Eisenbahn spielen‘. Wir wollen unseren Kindern Eisenbahngeschichte lebendig vorführen und auch zur Wertschöpfung in der Region einen nennenswerten Beitrag leisten“, sagt der Lokalbahn-Präsident Albert Malli.

    Den Ötscherland-Express einfach zum Radweg umzubauen, möchte auch das Büro des für den Verkehr zuständigen Landeshauptfrau-Stellvertreters Udo Landbauer (FPÖ) vermeiden: „Wir arbeiten an einer vernünftigen Lösung mit dem klaren Ziel, das beste Ergebnis für die Region sicherzustellen. Das heißt auch, dass man eine Bahnstrecke mit 125-jähriger Geschichte nicht einfach so aufgibt und zerstört“ – mehr dazu in Land prüft Ötscherland-Express-Sanierung.

    Ende Mai wird es eine neuerliche Gesprächsrunde zwischen dem Land und den Gemeinden geben. Erst dann wird wohl mit einer endgültigen Lösung zu rechnen sein.

    Niklas Varga, noe.ORF.at

  • In der Gemeinde Gaming sieht man die Sache ähnlich. Auch hier würde man gerne einen Radwegverbindung nach Lunz haben. Allerdings unter Beibehaltung des Ötscherland-Express: „Wir stehen dem Ötscherland-Express durchaus positiv gegenüber, weil diese Strecke schon ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist“, sagt der Vizebürgermeister von Gaming, Peter Müllner (SPÖ).

    Immerhin scheint die gemeinsame Radweg-Allianz der Gemeinden Lunz und Gaming ein wenig zu bröckeln, falls man dem Gaminger SPÖ-Vizebgm. Glauben schenken darf. Schließlich hat Gaming noch mehr an Eisenbahngeschichte zu verlieren als Lunz. Lunz hat noch immer die Fahrraddraisinenstrecke, während Gaming komplett ohne Bahn dastehen würde. Und das in einer Gemeinde, die einmal Endstation zweier Bahnstrecken unterschiedlicher Spurweite sowie einer Kurswagenverbindung aus der Bundeshauptstadt war.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor