Gedenk- und Bedenktage, Jubiläen etc.

  • Am 20. November 1856 wurde der knapp 67 km lange Abschnitt Laibach - Adelsberg der Südbahnstrecke nach Triest eröffnet. Knapp ein Dreivierteljahr später folgte am 27. (nach anderer Quelle am 28.) Juli 1857 der 83 km lange Abschnitt Adelsberg - Triest. Weitere Informationen dazu auf Wikipedia.

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  • Vor 100 Jahren:


    01. 08. 1922: [Mielan, Frankreich] Der Lokführer des ersten von zwei von Moulins nach Lourdes fahrenden Pilgerzügen beschwert sich bei einem Betriebshalt in Agen beim Bahnhofspersonal über die mangelhaft funktionierende Luftpumpe an seiner Lok, er wird aber überredet, weiterzufahren. Prompt beginnt auf der starken Steigung bei Mielan die Lok zu schleudern und die Luftpumpe versagt ihren Dienst, sodass nicht gesandet werden kann und der Zug liegen bleibt. Zu allem Überfluss funktionieren auch die Bremsen nur mangelhaft, sodass der Zug rückwärts zu rollen beginnt und mit dem in der Zwischenzeit nachfolgenden zweiten Pilgerzug zusammenstößt.
    Opferbilanz: 40 Tote.


    Vor 85 Jahren:


    29. 07. 1937: [Villeneuve-St Georges, Frankreich] Der Nachtschnellzug 107 von Paris über St. Etienne und Vichy nach Nimes entgleist bei der Einfahrt in den Bahnhof Villeneuve-St. Georges auf einer Weiche mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h. In den Trümmern der Waggons bricht Feuer aus.
    Opferbilanz: 29 Tote.

    Vor 70 Jahren:

    01. 08. 1952: [Albulabahn bei Bever, Kanton Graubünden, Schweiz] Ein Schnellzug der Rhätischen Bahn (RhB) mit der Ge 4/4 I 602 als Zug- und der Ge 2/4 221 als Vorspannlokomotive entgleist in der Einfahrkurve von Bever wegen überhöhter Geschwindigkeit und stürzt auf die Kantonsstraße. Im Zug werden zwei Personen getötet, auf der Straße eine. 22 Passagiere erleiden schwere Verletzungen.

    Vor 40 Jahren:

    02. 08. 1982: [Ostercappeln, Bundesland Niedersachsen, BRD] Zwei Soldaten der britischen Streitkräfte bringen nach einer Amokfahrt ihren Panzer auf den Gleisen der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg zum Stehen. Der D 15233 fährt in den Panzer und zertrümmert ihn. Die beiden Soldaten kommen ums Leben, der Lokomotivführer und 20 Reisende werden verletzt.

    Vor 35 Jahren:

    01. 08. 1987: [Krumpe zwischen Randegg-Franzenreith und Greste, NÖ.]
    Quelle: Zeitschrift Eisenbahn, Heft 9/1987, S. 165.

    Vor 30 Jahren:

    01. 08. 1992: [Mittenwaldbahn zwischen Seefeld i. T. und Scharnitz, Tirol]:
    Quelle: Zeitschrift Eisenbahn, Heft 10/1992, S. 194.

    Vor 15 Jahren:

    01. 08. 2007: [Benaleka, Demokratische Republik Kongo] Ein Güterzug ist auf der Bahnstrecke Lubumbashi–Ilebo der Société Nationale des Chemins de Fer du Congo von Ilebo nach Kananga unterwegs, als in einer abgelegenen Gegend bei Benaleka, etwa 220 km nordwestlich von Kananga in der Provinz West-Kasai, gegen 23 Uhr die Bremsen versagen und der Zug ungebremst durch ein Gefälle fährt. Dabei entgleisen alle acht (nach anderer Quelle: 10) Güterwagen des Zuges, sieben stürzen um und begraben Reisende unter sich.
    Die Verletzten müssen 12 km zum nächsten Krankenhaus laufen oder werden dorthin mit Fahrrädern transportiert oder von anderen getragen. Später kommt auch medizinisches Personal der Mission de l’Organisation des Nations Unies en République Démocratique du Congo (MONUC) zum Einsatz. Die Lokomotive bleibt im Gleis, so dass der Lokomotivführer in der Lage ist, weiter zu fahren und Hilfe zu holen. Nach anderer Quelle flieht er, um der Rache der Betroffenen zu entgehen.
    Opferbilanz: Über 100 Tote, 220 Verletzte, darunter 128 Schwerverletzte.

    02. 08. 2007: [Wien Matzleinsdorf] Bei der Durchfahrt durch Matzleinsdorf entgleisen der 23. bis 25. Wagen des von der 1116 270 geführten Güterzuges 54093 (Linz Vbf. Ost – Wien Zvbf.) im Bereich einer Weiche. Dabei stürzt ein leerer Kesselwagen um (siehe Foto). Unfallursache ist eine Drehhemmung der Drehgestelle auf Grund fehlender Gleiteinlagen:
    Quelle: EÖ-Heft 10/2007, S. 460.


    Vor 10 Jahren:


    30. 07. 2012: [Nellore, Bundesstaat Andhra Pradesh, Indien] Der Tamil Nadu Express ist als Zug Nr. 12622 von Neu-Delhi nach Chennai unterwegs. In dem von dem Feuer betroffenen Schlafwagen reisen 72 Menschen auf reservierten Liegen, außerdem befinden sich noch mindestens 6 weitere, ohne Reservierung, im Wagen. Der Zug durchfährt den Bahnhof von Nellore um 4:15 Uhr und ist mit etwa 70 km/h unterwegs. Um 4:22 Uhr bricht in einem Schlafwagen Feuer aus. Der Fahrtwind des Zuges facht es erheblich an, so dass der Wagen innerhalb von 20 Minuten vollständig ausbrennt. 25 Reisenden gelingt es, noch durch den hinteren Ausgang des brennenden Wagens zu entkommen, 10 springen von dem noch fahrenden Zug ab und überleben, 15 andere kommen dabei ums Leben.
    Ein Schrankenwärter bemerkt das Feuer im vorbeifahrenden Zug und es gelingt ihm, den Zug anzuhalten. Eisenbahnern gelingt es, den brennenden Wagen aus dem Zugverband zu lösen und so das Übergreifen des Feuers auf die anderen Wagen des Zuges zu verhindern.
    Opferbilanz: 32 Tote, 27 Schwerverletzte.


    Quellen (sofern nicht extra angeführt): Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag Stuttgart 1996 und Wikipedia - Liste schwerer Unfälle.

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  • Laut der Zeitschrift Eisenbahn, Heft 9/1987, S. 161, wurde der Tw 5047 001 Ende Juli 1987 in den Jenbacher Werken mit rund halbjähriger Verspätung fertiggestellt und am 5. August mit eigener Kraft nach Wien überstellt. Am 10. August fand für ÖBB- und Presse-Vertreter eine Sonderfahrt von Wien FJB nach Sigmundsherberg und retour durch das Kamptal statt. Gelobt wurden damals die Laufruhe, die Geräusch- und Vibrationsdämpfung, der Fahrgastraum, der mit seinen stoffbezogenen Einzelsitzen modernen Reisekomfort bietet, die gute Beschleunigung dank starker Motorisierung sowie die starke Abbremsung mit Scheiben, Schienen- und hydrodynamischer Bremse.

    Die Reihe 5047 ist eigentlich eine Zweitbesetzung, denn bereits 1960 wurde ein von der Firma SGP hergestellter vierachsiger Triebwagen mit der Reihenbezeichnung 5047 in Dienst gestellt. Das Fahrzeug blieb ein Einzelstück und wurde bereits 1966 wieder ausgemustert.

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  • Vor 110 Jahren, am 1. August 1912, konnte mit der Eröffnung des knapp 24 km langen Abschnitts Morez - Saint-Claude der durchgehende Verkehr auf der als "Ligne des Hirondelles" (Linie der Schwalben) bekannten Bahnstrecke Bourg-en-Bresse - Saint-Claude - Morez - Andelot aufgenommen werden.
    Bekanntester Streckenabschnitt dieser Bahn ist die Linienentwicklung zwischen Morbier und dem Kopfbahnhof Morez (siehe Kartenausschnitt und Luftbild).
    Seit der Einstellung des Abschnitts Oyonnax - Saint-Claude (siehe Bericht hier) gibt es keinen durchgehenden Verkehr mehr.

    Zur Orientierung:

    Ausschnitt aus http://www.bueker.net

    Die Linienentwicklung zwischen Morbier und Morez:

    Wikipedia

    Luftbild:

    Foto aus: Gebirgsbahnen Europas von Ascanio Schneider, Orell Füssli Verlag, Zürich 1963, S. 96.

    Quellen: Gebirgsbahnen Europas von Ascanio Schneider, Orell Füssli Verlag, Zürich 1982, S. 89ff., 3. Auflage und Wikipedia.

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  • Mit der Eröffnung des Abschnitts Ilanz - Disentis am 1. August 1912 konnte vor 110 Jahren der durchgehende Verkehr auf der 49 km langen
    Vorderrheinlinie Reichenau-Tamins - Disentis der Rhätischen Bahn aufgenommen werden. Der Abschnitt Reichenau-Tamins -Ilanz war bereits 1904 eröffnet wworden. In Reichenau-Tamins besteht Anschluss an die 1896 eröffnete Albula-Bahn Chur - Reichenau-Tamins-Thusis - St. Moritz und in Disentis besteht Anschluss an die Furka-Oberalp-Bahn (jetzt Matterhorn-Gotthard-Bahn). Über die Strecke verkehrt der bekannte Glacier-Express.
    Quellen: Gebirgsbahnen Europas von Ascanio Schneider, Orell Füssli Verlag, Zürich 1982, S. 190f. und Wikipedia.

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  • Vor 140 Jahren, am 3. August 1882 wurde nach nur vier Jahren Bauzeit die 202 km lange Linha da Beira Alta von Pampilhosa bis zur spanischen Grenze bei Vilar Formoso eröffnet.
    Vor 37 Jahren, am 11. 9. 1985 passierte bei Moimenta-Alcafache das bisher schwerste Eisenbahnunglück in Portugal.

    Quellen: Gebirgsbahnen Europas von Ascanio Schneider, Orell Füssli Verlag, Zürich 1982, S. 18f. und Wikipedia.

    Zur Orientierung:

    Ausschnitt aus http://www.bueker.net

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  • Vor 115 Jahren:

    04. 08. 1907: [Pont-de-Cé, Frankreich] Während der Fahrt eines von Angers nach Poitiers fahrenden Personenzuges stürzt bei Pont-de-Cé
    ein Bogen der über die Loire führenden Eisenbahnbrücke ein. Die Lok samt Tender sowie die beiden nachgereihten Waggons stürzen in die Loire.
    Opferbilanz: 27 Tote, 15 Verletzte.

    06. 08. 1907: [Südbahn in Spielfeld-Straß, Österreich] Der Schnellzug Nr. 6 Wien - Triest, gezogen von der Lok 119 stößt mit einer von der Lok 1814 gezogenen Verschubgarnitur zusammen:

    Foto: Archiv Hlavac, aus BiB 13, Unfälle und Schadensfälle, Verlag Pospischil, Wien 1980.

    Vor 105 Jahren:

    07. 08. 1917: [Arquata Scrivia, Italien] Der Schnellzug von Genua nach Mailand entgleist im Bahnhof Arquata Scrivia, wobei drei Wagen umstürzen.
    Opferbilanz: 34 Tote, ca. 100 Verletzte.

    Vor 100 Jahren:

    05. 08. 1922: [Sulphur Springs, Bundesstaat Missouri, USA] Ein vollbesetzter Vorortezug von Hoxie nach St. Louis hält zwischen den Bahnhöfen Riverside und Wickers bei Sulphur Springs auf offener Strecke mit Wissen der Fahrdienstleiter bei einem Wasserkran, um Wasser zu fassen. Der Lokführer eines nachfolgenden Schnellzuges missachtet jedoch das Halt zeigende Blocksignal und fährt mit ca. 60 km/h auf den stehenden Vorortezug auf. Dabei werden die beiden letzten Waggons des Vorortezuges zertrümmert und in einen nahegelegenen Fluss geschleudert. Der Lokführer des Schnellzuges wird beim Unfall getötet, sodass im Dunklen bleibt, warum er das Signal nicht beachtet hat.
    Opferbilanz: 34 Tote, davon 32 im

    06. 08. 1952: [Drownino, ehemalige Sowjetunion, heute Russland] Der Personenzug 751 ist auf der Bahnstrecke Moskau–Smolensk nachts unterwegs. Er wird von einer Dampflokomotive der Baureihe Л geführt. An der Spitze laufen zwei vierachsige Personenwagen, denen 65 zweiachsige Wagen folgen.
    Insgesamt wiegt der Zug 980 Tonnen. 15 Minuten vor der Einfahrt in den Bahnhof Drownino, der zwischen Moschaisk und Gschatsk liegt, fällt der Frontscheinwerfer der Lokomotive aus. Bei der Einfahrt in den Bahnhof um 2:00 Uhr rammt der Zug mit etwa 50 km/h ein im Gleis stehendes Pferd, das der Lokomotivführer erst 50 Meter vor dem Auftreffen wahrnimmt, so dass er nur noch in geringem Maß bremsen kann.
    Die Lokomotive entgleist, ebenso die nachfolgenden Wagen, die sich ineinander schieben. 31 Wagen werden zertrümmert oder beschädigt. Wegen der ungleichmäßigen Verteilung leichter und schwererer Wagen im Zug bilden sich zwei Trümmerberge, einer in der Mitte, einer im hinteren Bereich des Zuges.
    Es folgt ein Gerichtsverfahren, in dem die Schuld für den Unfall dem Fahrdienstleiter, einem für den Schutz der Eisenbahninfrastruktur verantwortlichen Mitarbeiter und der Vorsitzenden des angrenzenden Kolchos, von dem das Tier stammt, gegeben wird. Unfallursache sei die mangelhafte Aufsicht über Tiere gewesen, die sich unzulässiger Weise zum Weiden auch im Gleisbereich befunden haben.
    Opferbilanz: 109 Tote, 211 Verletzte.

    Vor 65 Jahren:

    04. 08. 1957: [Villaverde, Spanien] Bei Villa Verde, sechs Kilometer von Madrid entfernt, stößt ein von zwei Lokomotiven gezogener Truppentransport mit 800 Soldaten mit einer Kleinlok zusammen. Alle drei Loks sowie die meisten Waggons entgleisen.
    Opferbilanz. Über 20 Tote, 51 Verletzte.

    Vor 50 Jahren:

    06. 08. 1972: [Liatqatpur, Pakistan] Im Bahnhof von Liaqatpur wird der Schnellzug von Lahore nach Karachi irrtümlich vom Durchgangsgleis auf das Kreuzungsgleis geleitet, auf dem ein Güterzug steht und stößt mit diesem zusammen.
    Opferbilanz: 50 Tote, 150 Verletzte.

    Vor 35 Jahren:

    07. 08. 1987: [Kamensk-Schachtinski, ehemalige Sowjetunion, heute Russland] Der Personenzug Nr. 335, unterwegs von Rostow am Don nach Moskau mit zehn Wagen, befährt die zum Zeitpunkt des Unfalls zur sowjetischen Südost-Eisenbahn gehörenden Strecke (später derNordkaukasischen Eisenbahn übergeben) in nördlicher Richtung und nähert sich dem Bahnhof Kamenskaja der Stadt Kamensk-Schachtinski.
    Ihm folgt auf demselben Gleis ein 5500 Tonnen schwerer, aus Armawir über Bataisk kommender Güterzug mit Getreide aus dem Kuban Gebiet. Er wird ab Bataisk von einer Lokomotive der Baureihe ВЛ80с gezogen, die aus drei aneinander gekuppelten Einheiten besteht.
    Das Personal des Güterzugs hat bereits vor dem 15 Kilometer südlich von Kamensk-Schachtinski gelegenen Bahnhof Lichaja (in der Siedlung Lichowskoi, heute Stadtteil von Kamensk-Schachtinski) eine defekte Bremskupplung bemerkt und schließt deshalb die Absperrhähne hinter dem sechsten von 55 Güterwagen. Das bedeutet, dass die hinteren 49 Wagen nicht mehr gebremst werden können. In Lichaja übernimmt neues Personal den Zug, wird aber nicht über die defekte Bremsanlage informiert. Da die Strecke stark ausgelastet ist, soll der Güterzug dem vorausfahrenden Personenzug in kurzem Abstand folgen. In der Eile wird bei der Abfertigung des Zuges eine Bremsprobe nicht oder nur unzureichend durchgeführt. Der Triebfahrzeugführer bemerkt erst auf der längeren Gefällestrecke nach Kamenskaja, wo er das allmähliche Beschleunigen von den erlaubten 65 km/h auf über 100 km/h nicht verhindern kann, dass die Bremse nicht funktioniert. Auch die Notbremse zeigt keine Wirkung. Er informiert über den Zugfunk das Bahnhofspersonal m Bahnhof von Kamensk-Schachtinski.
    Da alle Gleise des Bahnhofs belegt sind – teilweise mit Güterwagen, die gefährliche Chemikalien geladen haben – trifft der Fahrdienstleiter die Entscheidung, den Personenzug Nr. 335 ohne Halt durchfahren zu lassen.
    Er kann den Personenzug aber per Funk nicht erreichen, weil dessen Zugfunk ausgefallen ist. Der Personenzug hält deshalb fahrplanmäßig um 01:28 Uhr im Bahnhof von Kamensk-Schachtinski. Der diensthabende Beamte am Bahnsteig weist den Lokomotivführer sofort mündlich an, weiterzufahren. Das misslingt aber, weil Reisende bereits mit dem Aussteigen beginnen und ein Zugbegleiter in Unkenntnis der Situation beim Anfahren des Zuges – vorschriftsmäßig – die Notbremse zieht.
    Bei der Fahrt des Güterzugs durch die Weichenverbindungen des Bahnhofskopfes reißt die Kupplung zwischen Wagen und Lokomotive. Die Wagen entgleisen und stürzen eine Böschung hinunter. Die schwere Lokomotive aber bleibt im Gleis und prallt mit etwa 140 km/h auf das
    Ende des Personenzuges. Die drei letzten Personenwagen werden völlig zertrümmert.
    Die beiden Eisenbahner, die die letzte Bremsprobe an dem Güterzug durchführen sollten, werden in dem folgenden Strafverfahren zu jeweils zwölf Jahren Gefängnis verurteilt.
    Opferbilanz: 106 Tote, ca. 100 Verletzte. Ein Arbeiter stirbt bei den Aufräumarbeiten durch einen Stromschlag.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996 und Wikipedia - Liste schwerer Unfälle im Schienenverkehr.

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  • Die Cerdagne-Linie (petit train jaune - der kleine gelbe Zug) verkehrte zwischen 1911 und 1927 auf dem 55,7 km langen Abschnitt zwischen Villefranche-Vernet-les-Bains und Bourg-Madame. Erst 16 Jahre später, am 6. August 1927 wurde sie um knapp 7 km bis Latour-de-Carol-Enveitg verlängert, um eine Verbindung mit dem spanischen Bahnnetz herzustellen.

    Weitere Quelle: Gebirgsbahnen Europas von Ascanio Schneider, Orell Füssli Verlag, Zürich 1982, S. 51f.

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