Die Geschichte von der Wiederauferstehung einer Bahnstrecke, die ein Radweg werden sollte:

  • Eisenbahnmärchen in Bayerisch-Kanada: "Glücklich die Gegend, die das Dampfross durchbraust"

    Veröffentlicht am 19.10.2012

    Im Dreiländereck zu Tschechien und Österreich, im Bayerischen Wald, fährt nach fast zehnjährigem Dornröschenschlaf die idyllische Ilztalbahn. Von der Deutschen Bahn stillgelegt, betreibt die 50 km lange Strecke jetzt ein Verein mit viel Erfolg.
    Die letzten planmäßigen Personenzüge rollten hier vor 30 Jahren. Seitdem ging es mit der Strecke immer nur bergab. Die Deutsche Bahn als Eigentümerin ließ sie vergammeln. Die Politik wollte auf ihr einen Radweg bauen.
    Die Bürger aber nicht. Sie gründeten den Förderverein Ilztalbahn und nahmen in die Hand, was eigentlich Aufgabe des Staates ist, sie setzten ihre 50 Kilometer lange Bürgerbahn selbst wieder instand.
    Im Sommer 2011 fuhr der erste Zug auf der Touristenbahn und war gleich ein riesiger Erfolg. An 34 Fahrtagen kamen 28.000 Fahrgäste.

    Hier gehts zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=awDUvJLNpUg

    Warum erinnert mich das Video so frappant an das Schicksal der Ybbstalbahn? Warum kann nicht auch in Österreich so ein Märchen wahr werden?

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Zitat

    Warum erinnert mich das Video so frappant an das Schicksal der Ybbstalbahn? Warum kann nicht auch in Österreich so ein Märchen wahr werden?


    Die Mitglieder des Club 598 scheinen sich das auch gedacht zu haben und so kam es, dass eine Delegation des Clubs am 21.April 2013 bei der Ilztalbahn in Bayern zu Besuch war.
    Kommentar der Delegationsmitglieder: "Die Züge waren ausverkauft und die Lokale bummvoll - alle verdienen gut! Der gesamte Betrieb der Iltztalbahn wird mit Freiwilligen abgewickelt! Wir meinen: das wär doch auch fürs Ybbstal die beste Lösung!"


    Ich meine: dem ist nichts hinzuzufügen!

    dr. bahnsinn - der Forendoktor