Die Donauuferbahn im Wechselbad ihrer Geschichte

  • Sechs Eier liegen derzeit im Nest eines Storchenpaares auf einem Funkmast der ÖBB beim Bahnhof in Perg.

    Daraus sind auch sechs Jungstörche geschlüpft:

    Storchenjunge auf ÖBB-Mast geschlüpft

    Sechs Storchenjunge sind nun auf einem Funkmast der ÖBB beim Bahnhof in Perg geschlüpft. Seit Ende März lagen die Eier im Nest. Über eine Webcam konnte das Geschehen im Nest mitverfolgt werden. Die Vögel nutzten den luftigen Nistplatz bereits zum dritten Mal.

    Online seit heute, 10.48 Uhr

    Hier weiterlesen!

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Am 14.6.2023 veröffentlichte die NÖVOG die Ausschreibung zum Umbau des Bahnhof Spitz.

    nachzulesen --> ANKÖ - Bekanntmachungen (vergabeportal.at)

    Laut Auftragsbeschreibung wird der Bahnhof Spitz für Zugkreuzungen mit Rückfallweichen ertüchtigt. Weiters werden ein Mittelbahnsteig und ein barrierefreier Zugang zum Bahnhofgebäude errichtet.

    "Auf Grund des Alters der vorhandenen Gleisanlagen und auch um den Bahnhof Spitz zukünftig als Kreuzungsbahnhof nutzen zu können, ist es erforderlich sämtliche vorhandene Gleisanlagen abzutragen und neu zu errichten. Die derzeit vorhandenen handgestellten Weichen werden durch neue Rückfallweichen ersetzt. Im Zuge der erforderlichen Gleisbauarbeiten ist eine Untergrundsanierung sowie die Errichtung von neuen Entwässerungsanlagen (Drainagen, etc.) geplant. Weiters soll ein barrierefreier Mittelbahnsteig und barrierefreier Zugang zum Aufnahmegebäude errichtet werden."

    Baustart soll bereits Anfang November 2023 sein!

    Lieben Gruß

    2043.24

  • Das ist ein Wunder der Natur: die Jungstörche fliegen in den Süden, gesteuert vom Instinkt.

    Die Altstörche bleiben, weil sie gelernt haben dass der Winter hier eh nicht so arg ist. Aber wie können sie das wissen?

    (Von den rutschigen Linzer Donauuferwiesen sollen sie sich halt fernhalten!)

  • Nun wieder eine Meldung zur Donauuferbahn:

    Persenbeug: Pläne für Förderband über Donau

    1874723_opener_702397_weg_des_steines_hd_cc.mxf_00_02_32_12.jpg?Bild: Hartsteinwerk Loja

    Sollte es verwirklicht werden, dann ist es wohl ein Novum in Österreich: Zwei Unternehmer planen, von Persenbeug bis Krummnußbaum (Bezirk Melk) ein Förderband für den Gesteinstransport über die Donau zu spannen. Damit würden Tausende Lkw-Fahrten obsolet werden.

    Kurt Bernegger, Chef des Baumaterial-Riesen Bernegger aus Molln (Oberösterreich), hatte im Zuge der Eröffnung eines neuen Standortes in Leobendorf (Bezirk Korneuburg) am 5. Juli angekündigt: Er will zusammen mit seinem Geschäftspartner Alexander Habsburg, mit dem er den Steinbruch Loja in der Gemeinde Persenbeug betreibt, ein Förderband über die Donau zum Materialtransport spannen. Jetzt wurde das Vorhaben erstmals konkretisiert.

    Weiterlesen bei ORF NÖ.

  • Das nun wieder einmal präsentierte Projekt, das in diesem Thread weiter oben schon mehrfach diskutiert wurde, wird sicher dazu beitragen, dass man wieder über die Sinnhaftigkeit der Abtragung der Donauuferbahn durch das Land NÖ. nachdenkt. Für die Loja-Steinbruchbetreiber Habsburg und Bernegger wäre es deutlich kostengünstiger gewesen, die bestehende Verladeanlage direkt an der Donauuferbahn durch eine neue Anlage zu ersetzen, als ein Förderband über die Donau zu bauen. Dazu kommt, dass man um eine UVP nicht herumkommen wird, die man sich am bisherigen Standort erspart hätte. Die UVP wird mit Sicherheit eine harte Nuss werden, denn das Natura 2000-Schutzgebiet Strudengau-Nibelungengau, das ich weiter oben schon als Hinderungsgrund angesprochen habe, wird von den Projektgegnern ausgeschlachtet werden, soweit es irgendwie geht. Als weitere Projektgegner sehe ich auch die Touristiker bereits am Horizont, denn das Förderband in der geplanten Form wird die Sichtbeziehung zwischen den Flusskreuzfahrtschiffen auf der Donau und der am Berg liegenden Wallfahrtsbasilika Maria Taferl brutal zusammenhauen.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor