Die Donauuferbahn im Wechselbad ihrer Geschichte

  • Die Demontage der Bauwerke der stillgelegten NÖ. Donauuferbahn geht munter weiter. Jetzt hat es auch die vor 15 Jahren neu errichtete Prielgrabenbrücke in Str.-km 56,2 wenige hundert Meter westlich des Persenbeuger Tunnels erwischt. Vermutlich deshalb, weil sich dahinter ein Lagerplatz und eine Lagerhalle der Straßenmeisterei befinden und die Brücke offensichtlich im Weg war.

    Zur Erinnerung die intakte, aber bereits funktionslose Brücke, aufgenommen am 6. 3. 2011. Zum damaligen zeitpunkt war die Brücke erst wenige Jahre alt:

    Und hier ihre Überreste, aufgenommen am 25. 10. 2023:

    Der vermutliche Grund für die Entfernung der Brücke: Lagerplatz und -halle der Straßenmeisterei:

    Der hier bereits mehrmals angesprochene Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung B 3 - B 36, bei dem die Bahntrasse im Weg ist, ist in vollem Gange. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über das zwischen Prielgrabenbrücke und Tunnelportal abgebaute Planum der Donauuferbahn:

    Blick auf die Baustelle. Was hier (fast) so ausschaut, als wäre es eine Bahnbaustelle, ist in Wirlichkeit die Vorbereitung für ein großes Straßenkreuzungsbauwerk:

    Blick auf den zugemauerten, 345 m langen Pwersenbeuger Tunnel. Über das Tunnelportal führt derzeit die B 36 in Richtung Zwettl:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 6. 3. 2011 (erstes Foto) bzw. am 25. 10. 2023.

    Blick zurück, als die Eisenbahnwelt entlang der NÖ. Donauuferbahn noch heil war. Ausfahrt eines Personenzuges nach St. Valentin aus dem Persenbeuger Tunnel mit der 93.1309. Daneben das Einfahrsignal des Bhf. Persenbeug, das vor ziemlich genau 35 Jahren, am 23. 9. 1988 abgebaut wurde:

    Foto: Peter Schmied, aus: BiB-Band Nr. 85, Verlag Pospischil, Wien 1992.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Sechs Eier liegen derzeit im Nest eines Storchenpaares auf einem Funkmast der ÖBB beim Bahnhof in Perg.

    Daraus sind auch sechs Jungstörche geschlüpft:

    Storchenjunge auf ÖBB-Mast geschlüpft

    Sechs Storchenjunge sind nun auf einem Funkmast der ÖBB beim Bahnhof in Perg geschlüpft. Seit Ende März lagen die Eier im Nest. Über eine Webcam konnte das Geschehen im Nest mitverfolgt werden. Die Vögel nutzten den luftigen Nistplatz bereits zum dritten Mal.

    Online seit heute, 10.48 Uhr

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    Denen gefällt es auf dem Strommast so gut dass sie keinen Bock haben, sich auf den beschwerlichen Weg in den Süden zu machen...

    Außergewöhnliche Bilder vom Nest: Das Perger Storchen-Paar trotzt dem Winter
    Mit reichlich Schnee bedeckt ist das Nest der Perger Störche, die erneut keine Reise in wärmere Gefilde unternahmen. PERG. Während die vier Jungstörche im…
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    Das Perger Storchen-Paar trotzt dem Winter

    • 11. Dezember 2023, 11:20 Uhr

    "Auch unsere Störche in Perg sind vom Schnee überrascht worden. Aber keine Sorge, sie halten das aus", schreiben die ÖBB auf Facebook. Das Bild stammt von der Storchenkamera, die beim Horst am Perger Bahnhof angebracht worden ist. | Foto: ÖBB

    • "Auch unsere Störche in Perg sind vom Schnee überrascht worden. Aber keine Sorge, sie halten das aus", schreiben die ÖBB auf Facebook. Das Bild stammt von der Storchenkamera, die beim Horst am Perger Bahnhof angebracht worden ist.
    • Foto: ÖBB
    • hochgeladen von Michael Köck


    Mit reichlich Schnee bedeckt ist das Nest der Perger Störche, die erneut keine Reise in wärmere Gefilde unternahmen.

    PERG. Während die vier Jungstörche im August Richtung Süden aufgebrochen sind, verzichtete das Eltern-Paar wie schon im Vorjahr auf die weite Reise. Neue Bilder der ÖBB-Storchenkamera zeigen: Der kürzliche Wintereinbruch hat auch vor dem Nest beim Bahnhof nicht halt gemacht. "Ein außergewöhnliches Foto, das sieht man nicht so oft", sagt auch Storchen-Experte Robert Gattringer vom Naturschutzbund OÖ.

    Kälte für gut genährte Störche kein Problem

    Sorgen muss man sich nicht machen: "Jetzt ist keine Brutzeit, daher ist der Schnee am Horst egal. Wenn längere Zeit generell viel Schnee liegen würde, hätten sie vielleicht mit der Nahrungssuche ein Problem", sagt Gattringer. Bei der Kompostieranlage etwa würden sie aber in der Regel ausreichend Mäuse oder anderes Getier finden. Die Kälte sei für gut genährte Störche jedenfalls kein Problem. Und das Thema Schnee dürfte sich gerade in tiefen Lagen aufgrund des Tauwetters ohnehin bald erledigt haben.

    Ein Storch überwintert seit Jahren in Saxen

    Zwischen Mitte August und Mitte September brechen die Zugvögel normalerweise in Richtung Afrika auf. Aufgrund der heutzutage milderen Winter verzichten aber immer mehr auf die beschwerliche und weite Reise. So wie ein Storch in Saxen, der seit mehreren Jahren hier bleibt. Findet der Vogel keine Nahrung, kann es auch sein, dass er für einige Zeit in Gegenden ohne Schnee aufbricht.

  • Sollte es verwirklicht werden, dann ist es wohl ein Novum in Österreich: Zwei Unternehmer planen, von Persenbeug bis Krummnußbaum (Bezirk Melk) ein Förderband für den Gesteinstransport über die Donau zu spannen. Damit würden Tausende Lkw-Fahrten obsolet werden.

    Das über die Donau geplante Förderband ist heute Bestandteil der Sendung "Bürgeranwalt". Aktuell auf ORF2 (https://tv.orf.at/buergeranw386.html) bzw. anschließend in der TVthek.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor