Die Donauuferbahn im Wechselbad ihrer Geschichte

  • Storchennest auf Funkmast der ÖBB

    Die Störche auf dem Perger ÖBB-Funkmast sind flugfaul geworden. Laut einem hinter der Bezahlschranke befindlichen OÖN-Artikel sind sie bereits den zweiten Winter in Perg geblieben. Kann aber auch sein, dass es ihnen in Perg so gut gefällt, auch wenn die Donauuferbahn nur wenig Abwechslung bietet. Alle halbe Stunde ein Solo-5022er, zu Schulbeginn und -schluss auch als Doppelgarnitur und im Herbst die Rübenzüge, die in Perg wenden.

    Gibts nicht auch einen Zug bestehend aus CityShuttle und 2016?

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • Ja, kann sein, ein REX-Zugpaar Linz - Grein-Bad Kreuzen vv. macht aber das Kraut auch nicht fett. Vor ein paar Jahren fuhr auch ein Zugpaar am Nachmittag bis St. Nikola-Struden. Siehe hier am 1. 4. 2014 auf dem Dimbach-Viadukt knapp vor der Endstation:

    Und die 2016 060 mit dem REX 6390 am 28. 2. 2018 in der Endstation:

    Fotos: dr. bahnsinn

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Ich vermute, dass man das CityShuttle bespannte Zugpaar auf Linz - Grein-Bad Kreuzen gekürzt hat, weil durch das Überschreiten der Streckenklasse durch die 2016 von Grein bis zur Endstation die Fahrzeit verlängert wurde.

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • weil durch das Überschreiten der Streckenklasse durch die 2016 von Grein bis zur Endstation die Fahrzeit verlängert wurde.

    Und so ehrlich muss man als gebürtiger Nigloa (für Nichtdialektaffine: aus St. Nikola gebürtig) auch sein: Die Inanspruchnahme durch Fahrgäste bis zur Endstation war sehr überschaubar. Wären nicht die zahlreichen Flüchtlinge, die in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel "Zur Post" untergebracht sind, wären außerhalb der HVZ die Züge leer.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Dann ist aber alles klar: warum sollen die Störche den weiten Weg nach Afrika fliegen, wenn die, denen sie dort die Babys bringen sollen, eh um die Ecke wohnen...?

    Die in St. Nikola untergebrachten Flüchtlinge kommen nicht aus Afrika, sondern hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan. Flüchtlinge haben in St. Nikola bereits Tradition und zwar seit über 50 Jahren. Als der ugandische Diktator Idi Amin Dada ab 1972 die Afrikaner, hauptsächlich Inder, aus Uganda ausweisen ließ, kamen die ersten Flüchtlinge in den Ort und speziell die Frauen in ihren bunten Saris boten im Mühlviertel einen ungewohnten Anblick.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Gibts nicht auch einen Zug bestehend aus CityShuttle und 2016?

    Aktuell nur das REX-Paar 6374/6381 Grei-Bad Kreuzen - Linz Hbf vv an X (Sa).

    Vor einigen Jahren (mindestens 5 oder gar Richtung 10) als die 5022 schwächelten, gab es mal einen Zusatzumlaufplan mit einer 2016 und einem 3 Wagen Wendezug. Der fuhr morgens 2 Leistungen auf der Donauuferbahn, dann Mittags und am Nachmittag noch ein Mal. Dazwischen nahm er sich auch die Strecke nach Kleinreifling "unter die Räder", das war das Regionalzugpaar mit 5022 unter Fahrdraht. Freitags fuhr er gleich Mittag nach Linz zum Reinigen und Abstellen. Am Wochenende erfolgte kein Einsatz. So im Nachhinein, ohne jetzt die Aufzeichnungen zu "wälzen" gehe ich sicher davon aus, daß das an die 10 Jahre her gewesen ist.

    Ich werde mal schauen, ob ich die jeweiligen Endbahnhöfe finden kann.


    Gruß

    2143 030

  • Storchennest auf Funkmast der ÖBB

    Die Störche auf dem Perger ÖBB-Funkmast sind flugfaul geworden. Laut einem hinter der Bezahlschranke befindlichen OÖN-Artikel sind sie bereits den zweiten Winter in Perg geblieben. Kann aber auch sein, dass es ihnen in Perg so gut gefällt, auch wenn die Donauuferbahn nur wenig Abwechslung bietet. Alle halbe Stunde ein Solo-5022er, zu Schulbeginn und -schluss auch als Doppelgarnitur und im Herbst die Rübenzüge, die in Perg wenden.

    Ich vermute einen sehr ähnlichen Inhalt zur Pressaussendung: https://presse-oebb.at/news-storchenp…27025&l=deutsch