Die Donauuferbahn im Wechselbad ihrer Geschichte

  • Die Bürger werden dafür sein, weil die gesamte Bahninfrastruktur auf der anderen Seite der Donau gebaut wird.

    Eine Verladeanlage direkt neben dem Schotterwerk hat es bis zur Einstellung der Donauuferbahn ja schon gegeben und die paar Leute, die in der näheren Umgebung des Steinbruchs Loja am linken Donauufer wohnen, waren es gewohnt und waren/sind zum Teil auch im Werk selbst beschäftigt. Am rechten Donauufer wohnen wesentlich mehr Leute und ich bin mir sicher, dass es das Bohren harter Bretter bedeuten wird, die Verladeanlage dort über die Bühne zu bringen, zumal sich auch der Naturschutz in die Causa einbringen wird und vielleicht auch die Tourismusverantwortlichen, wenn sie sich dazu aufraffen können, ihren Schlaf in der Pendeluhr zu unterbrechen.

    Dass das Förderband keine Augenweide sein wird, kann man dieser Illustration entnehmen, auch wenn diese etwas dick aufträgt:

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Vom Bau der Brücke zw. Emmersdorf und Melk wären keine Proteste überliefert und so schön ist die auch nicht...

    Das ist erstens über 50 Jahre her und zweitens war man froh, endlich auf das mühsame Übersetzen der Donau mittels Rollfähre verzichten zu können. Dort hatte die Bevölkerung selber was davon, vom Förderband über die Donau sind die Eigentümer des Stzeinbruchs Loja die einzigen Nutznießer, dafür aber Bevölkerung, Landschaft und Touristen die Draufzahler.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Und die Schifffahrtsbehörde hat da keine Bedenken?

    Wenn die vorgeschriebenen Durchfahrtshöhen eingehalten werden, ist der Schifffahrtsbehörde egal, welches Bauwerk über die Donau führt.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor