[ORF] Wien bekommt (doch kein) Busterminal

  • tja, in der guten alten Zeit war noch vieles möglich. ;)

    Aber diese Absage ist nun doch ein ziemlicher Bauchfleck. Vielleicht sollte man das Busterminal am Hauptbahnhof dafür nützen?

  • Das wird zu klein sein... Und Infrastruktur hats auch keine dort, vom Hbf. ists ja doch etwas abgetrennt...

    Aber man könnte die Favoritner damit gehörig ärgern, die seinerzeit den Standort am Verteilerkreis ablehnten... :evil:

  • Wennst Öffentlich nach Bosnien willst kannst nur den Bus nehmen oder fliegen...

    Wir waren schon mit dem Auto dort - aber in mehreren Tagesetappen.

    Vor über 10 Jahren bin ich noch mit dem Zug nach Sarajevo gefahren.

    Wir waren 1979 dort mit der Bahn, dann weiter mit dem Zug nach Ploce, dem Bus nach Dubrovnik, mit dem Schiff nach Split, mit der Bahn nach Graz/Wien.

  • Der bestehende Platz vis a vis U-Bahn Erdberg ist doch hervorragend angebunden.

    Habe ihn bis vor ein paar Wochen, da ich jemand abgeholt hatte, gar nicht bemerkt, so unscheinbar ist der Eingang.

    Einmal editiert, zuletzt von logos (28. Oktober 2023 um 19:18)

  • dr. bahnsinn 27. Oktober 2023 um 15:58

    Hat den Titel des Themas von „[ORF] Wien bekommt Busterminal“ zu „[ORF] Wien bekommt (doch kein) Busterminal“ geändert.
  • Das Bezirksblatt berichtet:

    Wien prüft Schadenersatz gegenüber Investoren

    • 12. Januar 2024, 14:32 Uhr

    Am neuen Fernbusterminal würde es 30 bis 34 Haltestellen für abfahrenden und ankommenden Busse geben. | Foto: FLA-PATBAG FBT

    • Am neuen Fernbusterminal würde es 30 bis 34 Haltestellen für abfahrenden und ankommenden Busse geben.
    • Foto: FLA-PATBAG FBT
    • hochgeladen von Kathrin Klemm

    Die Wien Holding prüft derzeit mögliche Schadenersatzforderungen gegenüber den Investoren von DBR, mit denen man den Bauvertrag für den Fernbusterminal gekündigt hat. Das Projekt will man "auf alle Fälle" realisieren.

    WIEN/LEOPOLDSTADT. Es sind die zwei größten Projekte, die die rot-pinke Stadtregierung realisieren will - doch beide sind ins Stocken geraten. Die Rede ist vom Fernbusterminal sowie der Wien Holding Arena. Im Falle des Fernbusterminals wurde der Baukonzessionsvertrag mit den Investoren gekündigt, die dann eine Klage angekündigt haben. MeinBezirk.at hat erfahren, wie es im neuen Jahr um das Prestige-Projekt des Fernbusterminals steht.

    Der Fernbusterminal wäre für die Stadt sowie die Wien Holding die dritte starke Säule im Personen-Fernverkehr neben dem Flughafen Wien-Schwechat sowie dem Hauptbahnhof. Das Großprojekt soll neben dem Stadion Center (Engerthstraße 267/269) positioniert werden. Ursprünglich war geplant, dass die Bauarbeiten dazu 2025 abgeschlossen sind. Das Bauende wurde aber schließlich um zwei Jahre verschoben. Doch auch dazu wird es womöglich nicht kommen.

    Die Stadt werde es nicht zulassen, dass "die vom Investor und seinen Forderungen verursachten Mehrkosten auf die Steuerzahler*innen abgewälzt werden", so ein Sprecher im vergangenen Jahr. | Foto: FLA-PATBAG FBT

    • Die Stadt werde es nicht zulassen, dass "die vom Investor und seinen Forderungen verursachten Mehrkosten auf die Steuerzahler*innen abgewälzt werden", so ein Sprecher im vergangenen Jahr.
    • Foto: FLA-PATBAG FBT
    • hochgeladen von Kathrin Klemm

    Die Firma "Donau Busterminal Realisierungs GmbH" (DBR) mit den Unternehmern Ariel Muzicant und Markus Teufel war vor einigen Jahren aus einem EU-weiten Vergabeverfahren als Sieger hervorgegangen. Man bekam den Zuschlag für den Bau und die Finanzierung. Der Liegenschaftseigentümer würde die Stadt bleiben, den Zuschlag für den Betrieb hat die "BGR Busterminal GmbH" erhalten. Das Projekt sollte rund 200 Millionen Euro kosten.

    Doch die Investoren teilten im vergangenen Sommer mit, dass sie aufgrund von "Einbrüchen am Markt für Immobilieninvestoren" nicht in der Lage seien, das Projekt zu stemmen. Danach wurde der Vertrag mit DBR gekündigt, diese konterte mit einer Klage. Seitens Stadt und Wien Holding teilte man damals mit, dass man für die Klage des Investors "gerüstet" sei.

    Projekt wird "auf alle Fälle" realisiert

    Jetzt prüfen die Anwälte der Wien Holding Fernbusterminal auch mögliche Schadenersatzforderungen gegenüber der DBR. Das teilte ein Sprecher des städtischen Unternehmens gegenüber MeinBezirk.at.

    Am neuen Fernbusterminal würde es 30 bis 34 Haltestellen für abfahrenden und ankommenden Busse geben. | Foto: FLA-PATBAG FBT

    • Am neuen Fernbusterminal würde es 30 bis 34 Haltestellen für abfahrenden und ankommenden Busse geben.
    • Foto: FLA-PATBAG FBT
    • hochgeladen von Kathrin Klemm

    Die Errichtung des Fernbusterminals habe "höchste Priorität" und wird "auf alle Fälle" realisiert, auch in immobilienwirtschaftlich schwierigen Zeiten, heißt es. Derzeit laufen hier konkrete Planungen, das Projekt ohne die DBR umzusetzen, diese Phase sei aber noch nicht abgeschlossen. "Der Prozess der Festlegung der nächsten Schritte ist also im Laufen und wird jene Zeit in Anspruch nehmen, die notwendig ist, um zeitnah zu einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung zu kommen", so Wien Holding-Sprecher Wolfgang Gatschnegg. Also: Noch ist unklar, wie es zum Projekt kommt, wann der Bau startet und wie viel es kosten wollte.

  • Die Stadt will das internationale Busterminal beim Happel-Stadion in der Leopoldstadt nun selbst umsetzen, nachdem es im Vorjahr zum Streit mit dem Investor gekommen ist. Das Millionenprojekt kommt laut „Presse“ in abgespeckter Form und die Stadt übernimmt die gesamte Verantwortung.

    Stadt baut Fernbusterminal nun selbst
    Die Stadt will das internationale Busterminal beim Happel-Stadion in der Leopoldstadt nun selbst umsetzen, nachdem es im Vorjahr zum Streit mit dem Investor…
    wien.orf.at