[OÖ. Zentralraum] ÖV-Planungen und Ausbaumaßnahmen im OÖ. Zentralraum

  • Heißt das, auf der Neubaustrecke kommen 750 V DC zum Einsatz? Kann ich mir kaum denken, wie passt das mit der Mühlkreisbahn zusammen. Wäre es nicht besser, von Anfang an auf Standards statt Sonderlösungen zu setzen? Welche Vorteile hätte die LILO-Spannung?


    Was passt da nicht mit der Mühlkreisbahn zusammen?

    Wenn überhaupt wird da die Regiotram Elektrifizierung kommen, also passen die 750 V DC.

    Und sollte doch noch das Mittelmeer zufrieren und eine Elektrifizierung nach ÖBB Normen kommen, dann können die Fahrzeuge dort auch fahren.

    Dass man als Straßenbahn in Linz fahren kann?

    Wie soll das gehen auf den 900 mm der Straßenbahn Linz?

  • Es geht nicht darum, im Straßenbahnnetz zu fahren, sondern nach den Regeln einer Straßenbahn, was man ja anscheinend auf einem Teilstück vorhat.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Was passt da nicht mit der Mühlkreisbahn zusammen?

    Wenn überhaupt wird da die Regiotram Elektrifizierung kommen, also passen die 750 V DC.

    Die Mühlkreisbahn teilt sich bei einen Abschnitt der neuen Stadtbahnstrecke mit der Pregartenbahn. Fahren die Mühlkreisbahn-Garnituren im Stadtgebiet also künftig auch mit 750 V?

  • Anzunehmen, dass die Linzer Regionalstadtbahn, sprich die gemeinsame Strecke von zukünftiger Mühlkreisban und Pregartenbahn im Stadtgebiet eher als Straßenbahn (mit 750v= Fahrdrahtspannung) angelegt wird. Vor allem, wenn man die geplante Strecke durch das Frankhviertel betrachtet, wie es Open Railwaymap derzeit darstellt:

    Die hellgrün - hellgrau strichlierte Linie zeigt doch einen sehr kurvigen Verlauf, der annehmen lässt, dass die Gleise wohl aus Kostengründen möglichst an der Oberfläche entlang von Straßen verlaufen sollen. Also eher eine Straßenbahn ähnlich dem Beispiel der Badner Bahn. Ganz ähnlich dürfte auch der Verlauf in Urfahr sein. Dort allerdings sind wohl Gleise der Linzer Straßenbahn zu queren.

  • Na gerade die hellgrau-hellgrüne Fläche wird schon im Tunnel verlaufen.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Das heißt, man will ähnlich wie beim S-Link das Schlitzwandverfahren anwenden. Keine Bohrmaschine, die einen weniger gewundenen Tunnelverlauf und resultierend höhere Geschwindigkeiten ermöglichen würde?

  • Klar. Aber ginge sich das nicht aus, gerechnet ab Linz Hbf bis zum geplanten Tunneleingang?

    Mir kommt das so vor, wie die ersten Anfänge der Wiener Unterpflasterstraßenbahn, die teilweise als U-Bahn weiter gebaut werden sollte (und nur entlang der Zweierlinie als U-Bahn umgebaut wurde). Die kurze Straßenbahn-Untergrundstrecke in der Wiedner Hauptstraße war ja zuerst auch gedacht, bis Karlsplatz und weiter verlängert zu werden. Dafür musste unter anderem die Rauchfangkehrerkirche in Straßenmitte geopfert werden. Bis dann die U1 anders geplant wurde.

    Aber ich will nicht von Linz und seiner Regionalstadtbahn ablenken. Ich meine nur, eine bessere Streckenplanung sieht anders aus.

    Wie hat man denn die Autobahn A7 durch das Linzer Stadtgebiet geplant und gebaut? Mussten da nicht auch Gebäude weichen, um enge Kurvenradien zu vermeiden?