[DE] DB plant auf der NBS Ulm - Wendlingen Start mit Regionalzügen

  • NBS Ulm – Wendlingen: Vorlaufbetrieb mit Regionalzügen? 
    12.02.2018

    Es gibt seitens der Deutschen Bahn und des Landes Baden-Württemberg Überlegungen, die Neubaustrecke Ulm – Wendlingen zunächst mit Regionalzügen zu befahren.
    Nach aktuellen Planungen soll die Strecke 2022 eröffnet werden und damit mehrere Jahre vor dem Projekt Stuttgart 21. Über die auch für Güterzüge vorgesehene, eingleisige Kurve bei Wendlingen könnten Personenzüge von Ulm kommend ins Neckartal Richtung Plochingen fahren. Erste „grobe fahrplantechnische Überlegungen“ seien „positiv verlaufen“, so das Landesverkehrsministerium. Nun sollen die Planungen konkretisiert werden. Die Neubaustrecke wird derzeit mit Kosten von 3,7 Mrd. EUR gehandelt, 2009 bei der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrages 2009 waren es noch 2,0 Mrd. EUR. (cm)
    Eurailpress

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • S21-Lenkungskreis: Nachbesserung für Regionalverkehr- die "Wendlinger Kurve" wird gebaut

    Der Lenkungskreis zu Stuttgart 21 hat sich in Stuttgart getroffen. Dabei hat die Bahn eine Neuerung verkündet: Die von Kritikern geforderte sogenannte Große Wendlinger Kurve kommt.
    Damit sollen Bahnfahrer künftig besser und schneller von der Region Neckar-Alb nach Stuttgart und zurück kommen.
    Das Einfädeln des Bahnverkehrs aus Richtung Tübingen auf die Neubaustrecke Ulm-Stuttgart bei Wendlingen (Kreis Esslingen) könne dadurch kreuzungsfrei erfolgen, erläuterte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Freitag nach der Sitzung des S21-Lenkungsausschusses in Stuttgart. Die Projektpartner des Projekts - das sind das Land Baden-Württemberg, die Stadt, der Verband Region Stuttgart und die Flughafengesellschaft - gaben sich zuversichtlich, den wichtigen zweigleisigen Ausbau bei Wendlingen mit Hilfe des Bundes angehen zu können.

    "Wir machen sie"
    Durch die neue Planung werde ein potentieller Engpass vermieden. Damit folgen die Projektpartner im S21-Lenkungskreis den Argumenten der S21-Kritiker des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, die seit langem die "Große Wendlinger Kurve" gefordert hatten. Das Land werde Bauherr des Abschnitts sein, die Deutsche Bahn werde bauen, so Landesverkehrsminister Hermann. "Wir machen sie", verkündete er.

    Kostenverteilung
    Bahn-Vorstand Ronald Pofalla sprach mit Blick auf die Finanzierungsbereitschaft des Bundes von einem "wichtigen und weiteren guten Baustein für das Gesamtprojekt". Von den 100 Millionen Euro Baukosten entfallen demnach 60 Millionen Euro auf den Bund und 20 Millionen Euro auf das Land. Wie die Aufteilung des Restes auf die Regionen Stuttgart und Neckar-Alb erfolgen kann, ist laut Hermann noch zu klären.
    4. 5. 2018, 16:22 Uhr

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…skreis-104.html

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Wenn man als Eisenbahnfan vor der offiziellen eröffnung mitfahren wollte, würde man hochkant rausgeschmissen...

    Als Amerikanischer Tourist muss man sich ausgeben!!!

    Neue ICE-Strecke Stuttgart-Ulm: Amerikaner auf unfreiwilliger Testfahrt

    08.12.2022 - 12:45 Uhr

      

    Drei Touristen aus Amerika steigen in Plochingen in einen Zug – der fährt aber nicht ans gewünschte Ziel sondern zu Testzwecken über die Neubaustrecke nach Ulm.

    Umgekehrte Wagenreihung, warmes Bier im Bordbistro, aus welchen Gründen auch immer gestrichene Züge – die Deutsche Bahn hat ein gewisses Repertoire, um die Reise auf der Schiene zu einem denkwürdigen Erlebnis zu machen. Im vorliegenden Fall ist die Schuldfrage aber nicht eindeutig geklärt. Klar ist nur, dass sich die Episode so zugetragen. Ein Bahnsprecher bestätigt den Vorfall, über den zunächst die „Bild-Zeitung“ berichtete. 


      

    Was ist passiert? Am Dienstagvormittag haben drei Amerikaner in Plochingen einen Zug bestiegen, um nach Metzingen zu fahren. Da sollten sie aber erst mit reichlich Verspätung ankommen, was nicht – auch bei der Bahn gern genommen – mit „Verzögerungen im Betriebsablauf“ zu erklären war.

    Vielmehr machte das Trio einen unfreiwilligen Abstecher nach Ulm. Denn der Zug, in den sie eingestiegen waren, war zu Testzwecken auf der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, die erst an diesem Freitag in Betrieb geht, unterwegs. Die unfreiwilligen Fahrgäste kamen also in den Genuss eines ersten Eindrucks der vier Milliarden Euro teuren Strecke über die Schwäbische Alb.

    Nach dem Umkehren im Hauptbahnhof der Donaustadt fuhren die Drei abermals bis Plochingen zurück, um von dort die Reise nach Metzingen anzutreten. Über deren weiteren Verlauf ist nichts bekannt.

    Gelesen in der Stuttgarter Zeitung