Ausbau der Marchegger Ostbahn


  • Bezüglich Oberweiden sollte man sich nicht fragen, wieso es eine gibt, sondern umgekehrt, warum es in den anderen genannte Orten keine mehr gibt.

    Da stimme ich dir zu! Besonders die Schließung der ortsnahen Haltestelle Weikendorf kann ich nicht nachvollziehen. Auch Stripfing hätte in Zeiten von P&R eine Berechtigung.

  • Ich kann mir wohl denken, dass man sich damals vielleicht zusätzliche Bahnhofs- bzw. Haltestellenmodernisierungen ersparen wollte - so etwa nach dem Motto "Weikendorf ist doch eh gleich daneben, steigt's halt in Gänserndorf ein".

  • Weikendorf hätte wohl einer aufwändigen Rampe bedurft und so wie ich den Bürgermeister einschätze, hat er nicht sonderlich dafür gekämpft. Dort baut man lieber "Radwege" für Bauern und Gewerbetreibende.

  • Was in Marchegg lobenswert ist: Gute Busanschlüsse in die Stadt und nach Bad Deutsch Altenburg über Schlosshof - und das auch an Sonntagen!

    Aber erst seit 2022, dass die Busse in die Stadt auch an Sonn- und Feiertagen verkehren!

    "Achtung: Von der Bahnhofsstation in das Ortszentrum von Marchegg (ca. 4 km ) gibt es 2022 stündlich eine Busverbindung."

    Interessant finde ich, dass die Seite marchegg.at am Sonntag nicht erreichbar ist sondern sichtlich nur werktags. :)

  • Ich würde das ganze generell nicht allein auf der Einwohnerzahl aufhängen. Bei Marchegg kommt die relative Nähe zu Schlosshof als Touristenattraktion und zu Bratislava dazu.

    Ob Schloss Hof den Ausbau rechtfertigte glaube ich nicht.

    Aber es gibt doch etliche Gemeinden an der Strecke, die in Summe vielleicht von Interesse sind.

    Und immer mehr in Wien und Umgebung lebende Bewohner müssen aufs Land ausweichen.

    Aber sicher rechtfertigt die Städteverbindung nach Bratislava diese Investitionen und vielleicht auch von der EU als Regionalprojekt gefördert. Bei meinen Fahrten waren die Züge immer sehr gut ausgelastet.

    Ich würde es auch als sinnvoll erachten, die abgebaute Strecke zwischen Wolfsthal und Bratislava zu reaktivieren.

    Damit hätte man auch eine optimale Anbindung zum Flughafen Schwechat.

    Die Zugverbindung zwischen den beiden Bahnhöfen in Bratislava könnte man sicher auch noch optimieren, aber immerhin fährt in der Früh auf dieser Strecke ein RJX von Bratislava Hbf bis nach Zürich.

  • Ich würde es auch als sinnvoll erachten, die abgebaute Strecke zwischen Wolfsthal und Bratislava zu reaktivieren.

    Damit hätte man auch eine optimale Anbindung zum Flughafen Schwechat.

    Obwohl an sich sinnvoll, wäre das kein leichtes Unterfangen. Die Bahntrasse ist bis an das östliche Ortsende von Wolfsthal in der Katastralmappe noch vorhanden, aber anschließend Richtung Grenze wurde sie aus der Katastralmappe entfernt und es wurde dort auf der ehemaligen Bahntrasse das Gewerbegebiet errichtet. Eine Reaktivierung würde zwischen dem Ortsende von Wolfsthal und der Einbindung in den Bhf. Petržalka eine Neutrassierung bedeuten und dass das heutzutage eine schwierige Angelegenheit sein würde, wissen hier alle aus leidvoller Erfahrung.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Die Bahntrasse ist bis an das östliche Ortsende von Wolfsthal in der Katastralmappe noch vorhanden, aber anschließend Richtung Grenze wurde sie aus der Katastralmappe entfernt und es wurde dort auf der ehemaligen Bahntrasse das Gewerbegebiet errichtet.

    Das Thema einer Verlängerung der Preßburger Bahn nach Bratislava scheint schlimmer zu sein als der Gordische Knoten.

    Siehe auch die ausführliche "Diskussion über eine mögliche Verlängerung der Pressburgerbahn", hier im Forum, begonnen im Jahr 2013.

  • Ich würde es auch als sinnvoll erachten, die abgebaute Strecke zwischen Wolfsthal und Bratislava zu reaktivieren.

    Damit hätte man auch eine optimale Anbindung zum Flughafen Schwechat.

    Da wärs fürs Erste mal billiger und einfacher, die vorhandenen Busse zwischen Hainburg - Wolfsthal und Bratislava im Scotty anzuzeigen und fahrplanmäßig an die Schnellbahn anzupassen...

  • Allein eventuell nicht, aber es gibt eben noch die Nähe zu Bratislava. Und den Status als Grenzbahnhof.

    Natürlich wäre die Reaktivierung sinnvoll. Und da sieht man jetzt wieder, wohin kurzsichtige Spinnereien führen.

    Eisenbahn muss zeitgemäß sein!