Unzulänglichkeiten (Fahrplan, Ausstattung, Personal, Haltestellen [zerstörte] Wartehäuschen etc.) rund um den Busverkehr

  • Ich glaube nicht, dass dies automatisiert x Meter Umkreis sind, sondern die Haltestellen manuell verknüpft werden. Auch in Mariazell haben wir dies hier im Forum schon ein Mal diskutiert.

    Beim Bahnhof Spital am Pyhrn ist es die Buslinie 636/911. Bei der fährt nur ein Teil der Umläufe den Bahnhof direkt an. 6.26 ist die Abfahrt bei der Abzweigung, 6.27 am Bahnhofsvorplatz (Hinweis "Steig Vorplatz").

    Ja. Denke ich auch. Auf der Pannoniabahn werden auch die Busse der parallel verlaufenden Linie 280 angezeigt. Dabei sind die Haltestellen doch sehr weit entfernt ...

  • ORF.at Video/Audio

    Barcelona „versteckt“ Buslinie für Touristen

    Der Bus 116 in Barcelona ist aus diversen Apps entfernt worden, um damit vorrangig der einheimischen Bevölkerung das Anrecht auf eine Fahrt mit dieser Linie gewährleisten zu können. Es handelt sich hierbei um eine weitere Maßnahme gegen den Übertourismus in der Stadt.

  • Auch Schweizer Fahrgäste haben ihre liebe Not mit Bussen... ;)

    https://www.blick.ch/wirtschaft/der-schrecken-der-pendler-jeder-zehnte-bus-faehrt-unpuenktlich-id19782627.html

    Der Schrecken der Pendler - Jeder zehnte Bus fährt unpünktlich

    Busse und Züge im Schweizer Regionalverkehr waren 2023 insgesamt weniger pünktlich unterwegs als im Jahr davor. Dafür waren Testkundinnen und -kunden zufriedener mit der Sauberkeit und der Kundeninformation.

    ...

    Die Pünktlichkeitswerte sind im Vergleich zum benachbarten Ausland gar nicht so schlecht. Im Durchschnitt erreichten im letzten Jahr rund 94,5 Prozent der Regionalzüge das Fahrziel pünktlich oder waren weniger als drei Minuten verspätet. Ein Jahr davor lag der Wert bei 95 Prozent, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Montag mitteilte.

    Im Busverkehr sank die Zahl der pünktlichen Fahrten auf unter 90 Prozent, konkret von 90,13 auf 89,66 Punkte. Überland-Busse und jene am Berg waren dabei deutlich pünktlicher als die Busse in den Agglomerationen.

  • Sie scheinen nicht nur etwas unpünktlich zu sein, sondern kommen den von ihnen angefahrenen Gemeinden ganz schön teuer zu stehen. Wie ich aus einem Gespräch im Rahmen der Festveranstaltung "50 Jahre Institut für Örtliche Raumplanung" an der TU Wien zwischen zwischen einem Schweizer Gemeindepräsidenten (= Bürgermeister) und einem Mühlviertler Bürgermeister entnehmen konnte, müssen die Schweizer Gemeinden nach einem aus Einwohnerzahl und Zahl der Haltestellen in der gemeinde errechneten Beitragsschlüssel einen Kostenbeitrag bezahlen. Im konkreten Fall nannte der Gemeindepräsident für seine Gemeinde mit rd. 3.500 EW einen Kostenbeitrag für den Busanschluss von 400.000 sFr pro Jahr.
    Kein Wunder, dass es da in der Schweiz einen Bus-Stundentakt bis in die hintersten Alpentäler gibt.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • In echt zahlt das aber nicht die Gemeinde sondern immer der Steuerzahler, da wäre jetzt wirklich interessant, wieviel der Schweizer Steuerzahler für den Stundentakt zahlt und wieviel der hiesige Steuerzahler dafür zahlt bzw. zahlen müsste...!

    Aber da spielt dann halt wirklich vieles rein, incl. das beim Stundentakt vielleicht nicht benötigte Zweitauto...

  • müssen die Schweizer Gemeinden nach einem aus Einwohnerzahl und Zahl der Haltestellen in der gemeinde errechneten Beitragsschlüssel einen Kostenbeitrag bezahlen. Im konkreten Fall nannte der Gemeindepräsident für seine Gemeinde mit rd. 3.500 EW einen Kostenbeitrag für den Busanschluss von 400.000 sFr pro Jahr.

    Das ist auch ein fairer Ansatz.

    In Österreich können die abgelegenen Gemeinden abseits des ÖV billigen Grund anbieten und dann sollen "die anderen" die teuren Öffis in der Fläche äzahlen.