Diskussion rund um das Klimaticket

  • Die Fahrgäste könnte man auch einfacher tracken, in dem man ausschließlich Fahrzeuge mit Fahrgastzählsystem einsetzt. Dann hat man nämlich die genaue Auslastung für alle Züge und kann darauf die nächste Planung aufbauen.

    Sorry. Da bin ich dagegen. Diese sinnlose Überwachung lehne ich ab.


    ^^
    War zu erwarten

  • Die Fahrgäste könnte man auch einfacher tracken, in dem man ausschließlich Fahrzeuge mit Fahrgastzählsystem einsetzt. Dann hat man nämlich die genaue Auslastung für alle Züge und kann darauf die nächste Planung aufbauen.

    Eigentlich wäre es sicher gut, sich die nur Anzahl der Belegten Sitze anzuschauen, denn durch die kann man meist auf die Füllung des Zuges rückschließen. Ich hätte da an nichts kompliziertes, sondern einfach nur an Taster gedenkt, die wie Türknöpfe aktiviert werden, sobald man sich draufsetzt. - Allerdings hat das den Nachteil, dass man die Auslastung vorher nicht analysieren kann, sondern nur sich einen Schnitt, zum Beispiel für den Zug am Dienstag um 17:30 berechnen kann (wie beispielsweise 75% Auslastung). Das wäre eher eine wöchentlich prognostizierte Auslastung, die nicht immer mit dem echten Wert übereinstimmen kann.

    Hier ein paar Beispiele wie man das umsetzen könnte:

    • Letzten Mittwoch hatte der Zug um 7:10 100% Auslastung (immer der Sitzplätze)
    • Der Zug am Mittwoch um 7:10 hat 95% Auslastung
    • Nächste Woche hat er damit wieder ca. 100% Auslastung haben >> da der Zug wahrscheinlich über 5-10% mehr Sitzplätze benötigt, würde ab hier dann ein zweiter Angehängt werden.

    --- Dieses System hat den Vorteil, dass es keine komplizierte Technik braucht und, dass Züge meist nicht unnötig eingesetzt werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Allerdings kann es dabei vereinzelt zu volleren Zügen führen (sollte aber seltener vorkommen als jetzt)

  • Wenn ich vergleiche, was Google sich alles zusammenreimen kann, dann sollte das technisch ja absolut machbar sein.

    Die Frage ist, was dann zB arbeitsrechtlich geht. Auf einer klassischen Ausflugsstrecke wird das Fahrgastaufkommen auch stark vom Wetter abhängen. Aber das weiß man erst kurz vorher, kann man so kurzfristig Zusatzkurse einbauen, die ja Personal benötigen?

    Wenn ich schaue, daß während der Lockdowns Schnellbahn-Geisterzüge nachts im Viertelstundentakt (oder war's Halbstundentakt? Will nicht lügen, aber hab' damals im Scotty geprüft, demnach fuhren sie) gefahren sind, weil das Personal nun mal schon eingeteilt war und die nicht um ihre Nachtzuschläge umfallen wollten.... Allein die Stromverschwendung!

  • Bei WESTbahn weiß man ziemlich genau wie die Belegung ist und wohin die Fahrgäste reisen.
    Finde das sehr gut und stört mich auch nicht, wenn WESTbahn weiß, dass ich beispielsweise nach Linz gefahren bin.
    Und wenn ich in Linz am Hauptplatz im Kaffeehaus war und mit Karte zahlte, dann wissen das Datensammler auch.

    Man hat in Salzburg möglicherweise nicht rechtzeitig auf den steigenden Bedarf reagiert oder nicht ernst genommen.
    Gelegentlich werden in Zügen von Mitarbeitern Zählungen vorgenommen.
    Schon mehrmals zwischen Krems und St. Pölten und St. Pölten nach Schrambach erlebt.
    Könnte man doch auch bei Zügen in Salzburg machen um den Bedarf zu erheben.

    "Salzburg (15.06.2023) – Seit 1,5 Jahren können die Salzburger:innen mit einer einzigen Fahrkarte im Bundesland Salzburg um nur einen Euro pro Tag unterwegs sein. Nun wurde die 50.000 Marke geknackt. Der Ticketverkauf läuft gut: Der Salzburger Verkehrsverbund führte im Jänner 2022 das Klimaticket Salzburg ein."

    Klimaticket Salzburg: Bereits über 50.000 Stück verkauft
    Salzburger Verkehrsverbund GmbH | Schallmooser Hauptstraße 10 | Haltestelle Hofwirt | Postfach 74 | 5027 Salzburg | 24h Service-Hotline: 0662 632900
    salzburg-verkehr.at
  • weil das Personal nun mal schon eingeteilt war und die nicht um ihre Nachtzuschläge umfallen wollten.... Allein die Stromverschwendung!

    Also das war definitiv nicht der Grund. Es fallen täglich Züge aus, wo die Mitarbeiter dann eben am Stützpunkt bleiben, statt zu fahren, und trotzdem ihre Zuschläge bekommen.

  • Gelegentlich werden in Zügen von Mitarbeitern Zählungen vorgenommen.
    Schon mehrmals zwischen Krems und St. Pölten und St. Pölten nach Schrambach erlebt.

    Habe ich auch einmal in Wiener Neustadt Hbf erlebt. Da war der Regionalzug nach Fehring rappelvoll, demnach haben sie einen zweiten Desiro Classic angehängt. Was sie dabei aber nicht bedacht haben: die fünf Schulklassen + andere Reisende wollten dann alle in denselben Bus steigen. Es bedarf also an Anmeldungen für hohen Bedarf auf weniger ausgelasteten Verbindungen, damit eben nicht soetwas passiert. (Dasselbe kann ja auch bei Zügen passieren)

  • Sitzbelegung ist nur mäßig nutzbar. Einfach man in der Praxis schauen in einem Zug, wo Leute stehen… und dann Ausschau halten nach freien Plätzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*