[Salzburg] Planungen zu Ausbau und Verlängerung der Lokalbahn - S-LINK

  • Naja, bevor man jetzt allzu viel konkret plant, will man abwarten, ob die Politik das nicht alles absagt. Tatsächlich sind das alles Prozesse, die viel Zeit brauchen, das kommt nicht von selbst.

    Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Bevölkerung VOR der Abstimmung wissen möchte, was Sache ist.

    Wer möchte über die Katze im Sack abstimmen?

    Und manche Befürworter sehen das Projekt inzwischen auch mit Vorbehalt.

  • Naja, bevor man jetzt allzu viel konkret plant, will man abwarten, ob die Politik das nicht alles absagt. Tatsächlich sind das alles Prozesse, die viel Zeit brauchen, das kommt nicht von selbst.

    So vorausschauend ist die Politik nicht.

    Noch einmal: Der Planungsstart war schon viel früher. Da hat man noch nicht einmal an Bürgerbefragungen gedacht…

  • Die Abstimmung wurde ja auch nicht von vornherein so geplant denke ich. Jetzt ist aber doch klar, wohin die Reise geht und um diese Frage geht es.

    Wo genau geplant wird, das wird ohnehin dann im Partizipationsverfahren ermittelt, dafür gibt es genügend Instrumente, um auch ohne solch eine Abstimmung das optimal zu gestaltenY

    Es geht hier doch alleine nur um eine Grundsatzentscheidung, ob man überhaupt da irgendwas planen soll.

    Ich hoffe, dass diese Grundsatzentscheidung dann bejaht wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Hoteliers fordern pauschale Entschädigung für S-Link-Bauarbeiten
    Seine Forderung untermauert der Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Salzburg mit einer Studie, die die Fachgruppe Tourismus und Freizeit in Auftrag gab
    www.derstandard.at

    Hoteliers fordern pauschale Entschädigung für S-Link-Bauarbeiten

    Seine Forderung untermauert der Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Salzburg mit einer Studie, die die Fachgruppe Tourismus und Freizeit in Auftrag gab

  • Dann bitte als Kredit, denn mit einer besseren öffentlichen Erreichbarkeit werden Sie wohl auch vom S-Link profitieren.

    Selbst vom ersten Abschnitt ist die UVP noch nicht durch? Wann soll der S-Link fertig sein? 2050?

  • Dann bitte als Kredit, denn mit einer besseren öffentlichen Erreichbarkeit werden Sie wohl auch vom S-Link profitieren.

    Wie sollen die vier Imlauer Hotels davon profitieren?

    Keines drr Hotels bekommt einen Ausgang. Mit dem O-Bus allemal besser erreichbar.

    Übernachten dann Gäste aus Hallein oder Lamprechtshausen im Hotel Pitter?

    Wieso soll ein Betrieb einen Kredit aufnehmen, wenn Dritte den Betrieb erheblich stören?

    Denke auch in Wien gibt es dafür Entschädigungen. Was fehlt noch alles bei den genannten Projektkosten?

  • Wieso soll ein Betrieb einen Kredit aufnehmen, wenn Dritte den Betrieb erheblich stören?

    Ich habe im Stile eines Kredites gemeint, nicht dass die Betriebe ihn selbst aufnehmen sollen.


    Wie sollen die vier Imlauer Hotels davon profitieren?

    Keines drr Hotels bekommt einen Ausgang. Mit dem O-Bus allemal besser erreichbar.

    Übernachten dann Gäste aus Hallein oder Lamprechtshausen im Hotel Pitter?

    Hab jetzt nicht wirklich bedacht, wo sie liegen. Wobei das Pittner schon durch den Mirabellplatz (inkl. Anbindung Messeparkplatz) attraktiver zu erreichen ist. Der O-Bus hat auch keine nähere Haltestelle. Zusätzlich wird ja die Rainerstraße zum "Salzburg Boulevard", der Weg vom Hauptbahnhof zum Bräu wird so auch attraktiver.


    Die UVP ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung und keine Gewerbeverträglichkeitsprüfung, noch hat ja niemand gesagt, dass nichts kommen wird. Aber die Stimmung die da gemacht wird, gefällt mir nicht.

  • Gefällt mir auch nicht.

    Vor allem ein Vergleich mit Wien, wo schon wesentlich mehr für U-Bahn-Bauten aufgegraben wurde, drängt die Frage auf: Wie wurden während der betreffenden Bauphasen die anliegenden Hotels und andere Betriebe entschädigt? Mir ist nichts diesbezüglich bekannt. Lediglich, dass man Begleitmaßnahmen gesetzt hat, um die Betriebe erreichbar zu halten.

    Außerdem: Die 110 Mio. Euro müsste Herr Imlauer erst einmal nachweisen; beispielsweise durch seine Bilanzen der letzten Jahre.

    Zu den armen Schluckern gehört er sicher nicht.

    Was mir aber tendenziell eher gefällt, sind SN-Leserbriefe, deren Link ich heute gefunden habe:

    SN: Alles zum Thema S-Link.

    Da sind einige recht interessante Ansichten zu lesen.

    Einmal editiert, zuletzt von Werner (7. Dezember 2023 um 00:01)

  • Gefällt mir auch nicht.

    Vor allem ein Vergleich mit Wien, wo schon wesentlich mehr für U-Bahn-Bauten aufgegraben wurde, drängt die Frage auf: Wie wurden während der betreffenden Bauphasen die anliegenden Hotels und andere Betriebe entschädigt? Mir ist nichts diesbezüglich bekannt. Lediglich, dass man Begleitmaßnahmen gesetzt hat, um die Betriebe erreichbar .....

    Wiener Linien entschädigten wegen neuer U-Bahn rund 2.200 Eigentümer
    Vom Ausbau der U2 und dem Neubau der U5 sind zahlreiche Anrainer direkt betroffen. Sie mussten den Wiener Linien ein Nutzungsrecht einräumen
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