ÖBB: Stationsverfügbarkeit

  • Im Anhang der SNNB gibt es das "Verzeichnis der Verkehrsstationen" (stationsverfuegbarkeit.pdf). Daraus lassen sich ein paar Entwicklungen ablesen (so z.B. auch Abfaltersbach im entsprechenden Thread).


    Voraussichtlich wird nicht mehr angeboten:

    • mit 2020:

      • Aschacher Bahn [Aschach a.d. Donau, Breitenaich, Breitwiesen, Eferding (aus / nach Haiding), Finklham, Kalköfen-Daxberg, Karling, Lahöfen, Leumühle, Pupping]
      • Tauernbahn (Oberfalkenstein, Penk; aktuell Werktags 2, an (A) 1 Zugpaar; Kolbnitz, Mühldorf, Pusarnitz bleib aber?)
      • Eis-Ruden (verm. April 2020 - Koralmbahn)
      • Mitterweißenbach (Salzkammergutbahn, nicht mehr bedient)
      • Sarmingstein (Donauuferbahn)
      • Winkl im Rosental (S2 Kärnten)
    • mit 2021:

      • Hüttau Terminal (ehem. Bahnhof, Ennstalbahn)
    • mit 2022:

      • Salzkammergutbahn (Lahnstein, Langwies; ebenfall nicht bedient)
    • mit 2023:

      • Steyrling (Pyhrnbahn)


    Neu angeboten:

    2 Mal editiert, zuletzt von KFNB X (20. Oktober 2019 um 12:38)

  • "Heinfels" ist ja schon bekannt, dis Attraktivierung der Drautallinie in Osttirol schreitet voran.

    Positiv ueberrascht bin ich von "Landskron". Die macht auch für den Stadtverkehr von Villach Sinn.


    Der Schuelerzug Mallnitz - Spittal kann nicht abgeschafft werden. Die Gegend mit dem Bus bedienen ist quasi unmoeglich. In Oberfalkenstein duerften die Kinder ausgegangen sein.

    Einmal editiert, zuletzt von grubenhunt (20. Oktober 2019 um 18:06)



      • Tauernbahn (Oberfalkenstein, Penk; aktuell Werktags 2, an (A) 1 Zugpaar; Kolbnitz, Mühldorf, Pusarnitz bleib aber?)

    In den drei bleibenden Stationen tut sich ja ein bisschen was, vor allem in der Früh die Schüler. In Oberfalkenstein und Penk ist unter anderem aufgrund der Erreichbarkeit (rund 300 Höhenmeter zum Bahnhof bergauf) in der Tat sehr wenig los.

  • ÖVP kritisiert Schließungspläne der Bundesbahnen
    Von OÖN 21. November 2019 00:04 Uhr
    Haltestelle Mitterweißenbach

    EBENSEE. Die ÖVP im Bezirk Gmunden stellt sich hinter den Bürgerprotest, der in Ebensee und Bad Ischl entstand, nachdem die ÖBB ankündigten die drei Haltestellen Mitterweißenbach, Langwies und Lahnstein zu schließen.

    Zwar wollen die Österreichischen Bundesbahnen und der OÖ Verkehrsverbund mit den betroffenen Gemeinden in den Dialog treten, doch das reicht der ÖVP nicht. "Die bevorstehende Schließung der Haltestellen wurde mit den Regionalpolitikern im Vorfeld weder abgesprochen, noch hat man sich hier über ein notwendiges Ersatzangebot für die Betroffenen Gedanken gemacht", kritisiert ÖVP-Bezirksobmann Rudi Raffelsberger. "Mit den Schließungen zwingen die ÖBB Menschen im Salzkammergut praktisch dazu, wieder vermehrt auf das Auto zurückzugreifen. Damit erhöht sich aber das Verkehrsaufkommen – und zugleich der CO2-Ausstoß."
    Raffelsberger erinnert die ÖBB daran, dass die öffentliche Hand Milliardenprojekte der Bahn mitfinanziert. Deshalb fordere die Politik auch Mitsprache, wenn es um die Schließung von Haltestellen geht. Um Strecken zu attraktivieren, sei es auch legitim, über die Schließung von Haltestellen nachzudenken. "Aber dazu braucht es auch einen Dialog", so Raffelsberger.

    OÖN

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Haltestellen im Salzkammergut schließen

    In Ebensee macht die ÖVP gegen die geplante Schließung von drei Haltestellen der Salzkammergutbahn mobil. Die ÖBB halten an der Schließung fest. Sie wollen die Salzkammergutbahn attraktiver machen.

    Online seit heute, 15.19 Uhr Der ÖVP Verkehrssprecher im Landtagsklub und die ÖVP Gemeinderäte aus Ebensee kritisieren, dass die Auflassung der drei Haltestellen zwischen Bad Ischl und Ebensee mit den Regionalpolitikern im Vorfeld weder abgesprochen worden sei, noch habe man sich über ein zwingend notwendiges Ersatzangebot für die Betroffenen Gedanken gemacht.
    Schließung führt zum Umstieg aufs Auto
    Mit den Schließungen schränke die ÖBB die Bewegungsfreiheit der Menschen im Salzkammergut nicht nur ein, sondern zwinge sie praktisch dazu, wieder vermehrt auf das Auto zurückzugreifen, so ÖVP Verkehrssprecher Rudolf Raffelsberger. Damit erhöhe sich automatisch das Verkehrsaufkommen und der CO2-Ausstoß.
    Die Gemeindepolitiker erinnern auch an den letzten Winter, in dem durch Lawinengefahr und Felsstürze die B145 tagelang gesperrt war. Nur durch die Zugverbindung konnten die Personen noch in das innere Salzkammergut hinein- und hinausbefördert werden, so VP-Gemeinderat Thomas Lahnsteiner.
    ÖBB halten an Auflassung fest
    Die ÖBB halten an der Auflassung der drei Haltestellen fest. Ab dem 8. Dezember 2019 wird die Haltestelle Mitterweißenbach Geschichte sein, Lahnstein und Langwies folgen am 12. Dezember 2021. Das sei mit dem Verkehrsministerium und dem Land Oberösterreich so abgestimmt worden, heißt es bei den ÖBB.
    LAbg. Rudolf Raffelsberger, GR Anton Giorgini, GR FO Mag. (FH) Ingrid Sturm, Viktoria Sturm, GPO GV Thomas Lahnsteiner. Foto: ÖVP
    Damit würde auch die Grundlage für ein besseres Fahrplanangebot mit kürzeren Fahrzeiten geschaffen. Die ÖBB verweisen auf zwei Regionalbuslinien. Eine Streckenführung soll im Zuge der Schließungen angepasst werden.
    Grundsätzlich werde daran gearbeitet die Salzkammergut-Strecke zu attraktiveren, um mehr Menschen zur Bahn zu bringen. Die ÖBB investieren rund 150 Millionen Euro, etwa in die Modernisierung von Bahnhöfen und Haltestellen entlang der Strecke.

    ORF OÖ

    dr. bahnsinn - der Forendoktor