Neues vom ÖBB-Wasserstoffzug

  • Die Vergabe auf TED

    Der Gesamtwert der Beschaffung liegt bei 1 868 571.00 EUR. Vermietet sollen die Züge für 4 Monate werden - mit Option auf weitere 2 Monate.

    Man kann davon ausgehen, dass die von Alstom konzipierten iLint herkommen sollen.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Nach einer mir heute Abend zugegangenen Information soll am 20. 8. 2020 eine Probefahrt von Bad Fischau-Brunn nach Puchberg am Schneeberg stattfinden.

    Bad Fischau-Brunn ab: 12:54 Uhr;

    Puchberg/Schnbg. an: 14:05 Uhr.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Hier ein paar Fotos von der heutigen Probefahrt des Coradia iLint 654 101, aufgenommen am frühen Nachmittag von Erwin Tischs Ehefrau.

    Der Tw an der beliebtesten Fotostelle der Puchberger Bahn vor der Wallfahrtskirche Maria Kirchbüchl in Unterhöflein:

    Der Coradia iLint bei Grünbach-Klaus:

    Als Draufgabe noch zwei Aufnahmen vom 5022 040 als R 6431 bei Unterhöflein und als R 6436 bei Grünbach-Klaus:

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Für den kommenden Mittwoch, den 26. 8. 2020, stehen auf der Gutensteiner Bahn zwei Probefahrten mit dem iLint 654 101 auf dem Programm:

    • SLP 96872: Wr. Neustadt ab 09:09, Gutenstein an 10:20 Uhr;
    • SLP 96873: Gutenstein ab 11:10, Wr. Neustadt an 12:14 Uhr.

    Sofern betrieblich möglich, sind in allen Bahnhöfen und Haltestellen Halte mit der Dauer von einer Minute geplant, sofern betrieblich nicht längere Halte erforderlich sind. In Verkehrstellen mit zwei oder mehreren Bahnsteigen ist bei der Rückfahrt der andere bzw. ein anderer Bahnsteig zu benutzen.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Betreiben da die ÖBB Betriebsspionage für Siemens? Oder will man Erkenntnisse für Wasserstoff-Güterzugslokomotiven gewinnen?

    Der Sinn einer Nutzung von Wasserstofftriebwagen in Österreich ist wohl eher gering, weil die nichtelektrifizierten Strecken spätestens mit der Elektrifizierung von Graz - Szombathely fast marginalisiert sind und damit die energetisch/betrieblich weit günstigeren Akkutriebwagen reichweitenmässig ausreichend sind.

  • Die Brennstoffzelle kommt von einem Zulieferer und Elektro-Triebwagen kann man ja bauen.

    Ich lehne nich mal aus dem Fenster und behaupte, wenn der Bundeskanzler Österreich zu einem Wasserstoff-Vorreiter machen möchte, dann muss auch die Staatsbahn mitspielen. Vielleich geht es da aber auch einfach nur darum, eigene Zahlen zu Wirtschaftlichkeit&Co zu beschaffen.

  • wenn der Bundeskanzler Österreich zu einem Wasserstoff-Vorreiter machen möchte,

    besser gesagt, ...wenn ein paar Freunderln des BK, die brav in die Wahlkampfkasse bezahlt haben, im Wasserstoffbusiness sind,...

    Dass man ganz einfach selbst erhobene Vergleichsdaten haben will, kann ich mir auch vorstellen.

    Eine weitere Variante könnte sein, dass man für die längeren, noch nicht elektrifizierte Strecken (Wr. Neustadt - Fehring und Szombathely - Fehring - Graz) sich durchaus überlegt, solche Triebwagen anzumieten.