Neues vom ÖBB-Wasserstoffzug

  • Wohl kar, dass man nicht den gleichen Aufwand wie bei den Cityjets betreiben sondern fuer das Provisorium ein einfacheres Farbschema waehlt.

    Vielleicht hat aber auch Alstom was dagegen gehabt, dass das iLint-Erscheinungsbild verschwindet. Schließlich ist es auch das Wasserstoffzug-Erscheinungsbild von Alstom, das man nicht aufgeben will. Irgendwie verständlich.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Laut einer mir aus zuverlässiger Quelle zugegangenen Information werden sich die iLint- Einsätze im Planbetrieb auf die Gutensteiner- und Aspangbahn bzw. Wechselstrecke (bis Friedberg) beschränken. Das Streckenprofil der Puchberger Bahn mit Anfahrten in Steigungsstrecken lässt einen Einsatz im Planbetrieb nicht zu.
    Übrigens: Der Wasserstoff für den iLint wird derzeit mehrmals pro Monat per Lkw aus Frankreich herangekarrt.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Und da verschwindet der ökologische Daumenabdruck auch schon wieder.....

    Richtig. Aber aus anderer Sicht gesehen: Wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. Soll heißen: Jede technische Weiterentwicklung erfordert auch die Inkaufnahme negativer Begleiterscheinungen, solange die dafür notwendige Infrastruktur (in dem Fall die örtliche Wasserstoffverfügbarkeit) hinterherhinkt. Es wäre aus meiner Sicht fahrlässig, würden die ÖBB die Wasserstofftechnik nur aus diesem Grund links liegen lassen.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Der iLint verfügt über 2x 200 kW (die Batterie kann man "langfristig" nur als Boost sehen), der vergleichbare Lint 54 2x 390 kW oder gar 3x 390 kW.

    Wie der Wasserstoff generiert wird? Aus Erdgas? Dann ist der LKW auch schon egal.

  • Ich auch. Fuer den Wasserstoff spricht eh nur die Energiedichte.

    Die Frage ist halt, wenn man die Energiedichte vom Wasserstoff braucht, wie und wo stellt man ihn her?

    Da erscheint mir ein Kreislauf durchaus sinnvoll, wenn machbar.