Anzeigen/Ansagen und ihre Eigenheiten...

  • Ein Ortsunkundiger schaut einfach auf Scotty nach, sieht den Bahnsteig, die Linie und wenn die Abfahrtszeit irgendwie Sinn ergibt, reicht das im Prinzip auch aus. Man kennt die Fahrtrichtung ja vorher schon, weil man bei den Aufgängen die Richtung sich anschauen kann oder gar auf dem Monitor Bahnsteig, Zug und Abfahrtszeit erkennt.

    Sehr gut - und ich (habe es eh schon erwähnt) wurde am Rennweg nach einem Zug nach Wien Mitte gefragt.

  • Auf der Stammstrecke hat es an den Stationen aber dann auch die Perlenschnuren, wo man sehen kann, in welcher Richtung man fährt, um eine bestimmte Station zu erreichen.

    Wenn ich zum Beispiel in München unterwegs bin, dann erreiche ich meine Ziele mithilfe des DB Navigators. Wäre dumm, darauf zu verzichten.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Wir dürfen unsereins nicht zum Maßstab machen.

    Manche Touristen kommen aus ländlichen Umgebungen und kennen sich mit ÖPNV nicht so aus.

    Man kann nicht erwarten, daß jemand, möglicherweise nicht deutschsprachig oder nicht wirklich mit lateinischen Buchstaben vertraut, am Flughafen steht, daß er weiß, daß die Züge nach Laa an der Thaya eh über Wien Mitte fahren.

  • Wenn der Ortsunkundige zwei Sekunden zu spät schaut, liest er Vollholler;

    möglicherweise würde anstelle der "umspringenden" zweiten Zeile eine Laufschrift besser passen, dann sieht man dass es einen Kontext gibt... ? (weil im Grunde ist es ein Kontextproblem, gesamt betrachtet stimmt ja alles, nur aus dem Kontext gerissen ist es eben falsch oder irreführend)

  • Den Schwachsinn mit den hin und her springenden Zeilen muss man nicht mit Gewalt schönreden.

    Das wird sich ob dem begrenzten Platz auf solchen Anzeigen sowieso nicht verhindern lassen.


    Übrigens hat mich gestern einer am Rennweg (oben) nach dem Zug nach Wien Mitte gefragt - und dann hat er noch um Geld geschnorrt.

    Und?

    Eisenbahn muss zeitgemäß sein!

  • (Zu dem nach dem Weg fragenden Bettler fällt mir eine Anekdote ein:

    Ich erinnere mich an ein Paar mit einem Koffer (ob im Koffer etwas drin war, weiß ich nicht), das laut Drehbuch mit einem (bereits eingeschweißten!) Stadtplanausschnitt nach dem Weg zum Hauptbahnhof fragen sollte. Dann sollte wohl der Dialog entstehen, dass das zu Fuß aber zu weit sei, man möge doch die U-Bahn nehmen... als nächstes dann, dass sie leider kein Geld für die Fahrkarten hätten....

    Aber die kürzten das ab, indem sie meiner Wegbeschreibung gar nicht recht zuhörten und gleich nach Geld frugen.

    Als ich die zwei mit ihrem Koffer ein paar Tage später wiedersah, musste ich schon schmunzeln. Anscheinend hatten sie es tagelang nicht zum Bahnhof geschafft....)

  • (Zu dem nach dem Weg fragenden Bettler fällt mir eine Anekdote ein:

    Ich erinnere mich an ein Paar mit einem Koffer (ob im Koffer etwas drin war, weiß ich nicht), das laut Drehbuch mit einem (bereits eingeschweißten!) Stadtplanausschnitt nach dem Weg zum Hauptbahnhof fragen sollte. Dann sollte wohl der Dialog entstehen, dass das zu Fuß aber zu weit sei, man möge doch die U-Bahn nehmen... als nächstes dann, dass sie leider kein Geld für die Fahrkarten hätten....

    Aber die kürzten das ab, indem sie meiner Wegbeschreibung gar nicht recht zuhörten und gleich nach Geld frugen.

    Als ich die zwei mit ihrem Koffer ein paar Tage später wiedersah, musste ich schon schmunzeln. Anscheinend hatten sie es tagelang nicht zum Bahnhof geschafft....)

    An die kann ich mich auch erinnern. Waren eine Zeit lang in Ober St. Veit unterwegs. Und jedesmal aufdringlich und frech wenn man sie ignorierte.