[GB] Bahnverkehr nach dem BREXIT

  • Passt auch hierher:

    Staus am Ärmelkanal vor Ende der Brexit-Übergangsphase
    Zwei Wochen vor dem endgültigen Austritt Großbritanniens aus den EU-Institutionen ist bereits der Druck an der wichtigen Handelsroute unter dem Ärmelkanal zu spüren. Auf Twitter kursierten Ende der Woche Videoaufnahmen von langen Lkw-Staus an der Zufahrt zum Eurotunnel im englischen Folkestone.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Donnerstag, 24 Dezember 2020 19:25
    Frankreich/Großbritannien: Das Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU wird für Eurotunnel-Reisende von Vorteil sein

    Foto: Eurotunnel.
    Eurotunnel freut sich über die neue Partnerschaft, die zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union vereinbart wurde. Dieses Abkommen, das eine lange Zeit der Unsicherheit beendet, wird sowohl Unternehmen als auch Reisenden zugutekommen.
    In diesem Sinne wurde der Eurotunnel Border Pass eingeführt. Dieser neue Service ermöglicht es den Kunden, alle für ihre Reise benötigten Daten in eine virtuelle Brieftasche hochzuladen, auf die Eurotunnel und die Behörden der beiden Staaten während der Überfahrt in einem hochsicheren Format zugreifen können.
    Obwohl diese Einigung nur eine Woche vor dem Ende der Übergangszeit erzielt wurde, während der das Recht der Europäischen Union im Vereinigten Königreich weiter galt, wird diese Vereinbarung von Eurotunnel ab dem 1. Januar 2021 angewendet.
    Seit dem Referendum in Großbritannien im Jahr 2016 hat Eurotunnel mit den beiden Regierungen zusammengearbeitet, um seinen Kunden den schnellsten und einfachsten Service für die Überquerung des Ärmelkanals zu bieten. Der Konzern hat 47 Mio. EUR investiert, um seine Infrastruktur zu modernisieren und anzupassen, damit sowohl der Grenzübergang als auch der Verkehr durch den Tunnel reibungslos funktioniert. Insbesondere der Eurotunnel Border Pass ermöglicht die Übertragung der für den Grenzübertritt erforderlichen Daten von den Spediteuren an Eurotunnel und dann von Eurotunnel an die Behörden in den einzelnen Ländern in sicherer digitaler Form, ohne dass die Lkw-Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen oder gar ein Dokument am Grenzübergang vorlegen müssen.
    Yann Leriche, Chief Executive Officer von Getlink, erklärte: "Eurotunnel und seine 2500 Mitarbeiter sind bestrebt, einen zuverlässigen und leistungsstarken Service zu bieten, um den Lebensstil unserer Kunden zu erleichtern, wie es unserer Rolle als unbestrittener Marktführer im Ärmelkanal entspricht."
    Jacques Gounon, Vorsitzender von Getlink, erklärte: "Getlink, ein echter bi-kultureller Konzern, ist sehr gut aufgestellt, um von dieser Vereinbarung zu profitieren. Wir danken den Verhandlungsführern auf beiden Seiten, die oft nicht die Anerkennung bekommen, die sie verdienen."
    WKZ, Quelle Eurotunnel

    https://www.lok-report.de/news/europa/it…rteil-sein.html

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • .....aber sonst?

    Aber sonst macht er ihnen zu schaffen. Untenstehender Zeit-Artikel hat zwar keinen direkten Bahnbezug, aber den wird der Brexit auch noch schaffen:
    Der Brexit wirkt

    Unternehmen und Kunden in Großbritannien und der EU bekommen nun zu spüren, was der Brexit bedeutet – selbst mit einem Abkommen. Einiges hätte sich verhindern lassen. Eine Analyse von Bettina Schulz, London
    25. Januar 2021, 6:00 Uhr

    Weiterlesen in der Zeit.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Britische Exporte in EU stark eingebrochen

    "Die britischen Exporte in die EU sind im Jänner gegenüber dem Vorjahresmonat stark eingebrochen. Der Londoner „Observer“ veröffentlichte heute eine Studie, in der von einem Rückgang der über die Häfen und den Eurotunnel abgewickelten Transporte um 68 Prozent die Rede war. Die Studie stützt sich auf Angaben der Transportvereinigung RHA."

    Das zur Kostendeckung benötigte Wachstum wird es so schnell nicht mehr geben und fraglich, wie lange man noch ohne Subventionen seitens GB und EU auskommen wird. Johnson wird sich wieder wegducken. Wie wackelig der Brexit-Vertrag ist zeichnet sich auch in Nordirland deutlich ab.