[GB] Bahnverkehr nach dem BREXIT

  • Mittwoch, 28 April 2021 13:06
    Europäische Union: Parlament billigt Handels- und Kooperationsabkommen mit Vereinigtem Königreich

    Foto: Getlink.
    Das Parlament hat mit großer Mehrheit für das Abkommen gestimmt, das die Regeln für die künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich festlegt.
    Der Zustimmungsbeschluss wurde mit 660 Stimmen, 5 Gegenstimmen und 32 Enthaltungen angenommen, während die begleitende Entschließung, die die Bewertung des Abkommens und die Erwartungen des Parlaments darlegt, mit 578 Stimmen, 51 Gegenstimmen und 68 Enthaltungen angenommen wurde. Die Abstimmung fand am Dienstag statt, die Ergebnisse wurden am Mittwoch bekanntgegeben.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Eurostar lässt zu Stoßzeiten ein Drittel der Plätze frei

    Nach dem Brexit lässt das Zugunternehmen Eurostar zu Stoßzeiten ein Drittel seiner Zugplätze frei, da die nun notwendigen Grenzkontrollen ansonsten lange Schlangen verursachen. Eine zu geringe Zahl an Grenzbeamten habe mittlerweile zu 30 Prozent längeren Wartezeiten für Passagiere am Londoner Bahnhof St Pancras geführt, sagte die neue Eurostar-Chefin Gwendoline Cazenave der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge bei einer Pressekonferenz.


    Aufgrund dieses Engpasses an Bahnhöfen können wir nicht genügend Sitzplätze anbieten. Nach der Pandemie habe sich die Nachfrage schnell erholt, das System komme jedoch nicht hinterher.

    Die ersten morgendlichen Züge von London und Paris aus transportieren maximal 550 Fahrgäste durch den Eurotunnel im Ärmelkanal, obwohl die Züge dem Bericht zufolge für fast 900 Fahrgäste ausgelegt sind und die Nachfrage dem Unternehmen zufolge vorhanden ist. Man könne kein Wachstum anstreben, wenn sich die Grenze nicht ohne größere Hürden überqueren lasse. Wir brauchen mehr Personal von der Polizei. Und wir müssen mehr automatisieren, sagte Cazenave.


    Seit dem Brexit überqueren Passagiere, die zwischen London und Paris sowie London und Brüssel in den Zug steigen, eine EU-Außengrenze, so dass vor dem Einstieg Passkontrollen notwendig sind.


    Quelle: https://www.rtl.de/

  • Seit dem Brexit überqueren Passagiere, die zwischen London und Paris sowie London und Brüssel in den Zug steigen, eine EU-Außengrenze, so dass vor dem Einstieg Passkontrollen notwendig sind.

    Passkontrollen waren auch vorher notwendig, da die Insel nie ein Schengenland war.

    Aber es wird sein, dass neben den Passkontrollen nun auch noch genauere Zollkontrollen stattfinden und somit die Abfertigung länger dauert. Diese verminderte Kapazität wird sich dann sicherlich auch bei den Ticketpreisen auswirken.

    Mich jedenfalls sieht diese Insel nicht mehr!

  • Früher hat der Personalausweis gegolten, und nur für die lass ich mir keinen neuen Pass ausstellen...

    Personalausweise sind Ladenhüter. Ich kenne niemanden, der so etwas beantragt hat.

    Kostet praktisch das selbe wie ein Paß, und gilt auch nicht länger, - dafür aber fast nirgends.

    Im Inland hat man sowieso keine Ausweispflicht, - und falls man sich doch ausweisen möchte,
    dann reicht der Führerschein.

  • In meinem Umfeld haben sehe viele einen Personalausweis. Speziell jene, welche regelmäßig ins EU-Ausland müssen (da Checkkarten-Format).

    So ist es!

    Den Personalausweis nutze ich regelmäßig - zumindest habe ich ihn mit, etwa auch, wenn ich durch das deutsche Eck fahre - mein Pass verstaubt in einer Lade.

  • Und der nächste Streik inklusive Bahn ...

    "In fast allen Schulen des Landes dürften Lehrer heute nicht zur Arbeit erscheinen. Auch im Öffentlichen Dienst und bei der Bahn gibt es Streiks."

    Quelle

    "Der Streik wird am 1. Februar sowohl den Warenverkehr in den Häfen und Flughäfen des Vereinigten Königreichs behindern, als auch Reisende, die über die britischen Grenzkontrollstellen in Calais, Dünkirchen und Coquelles in Nordfrankreich ins Vereinigte Königreich reisen. Transportunternehmen, die während des geplanten Streiks Transporte durchführen, sollten sich auf mögliche Störungen und längere Warteschlangen in Häfen und an den Grenzübergängen einstellen, so die AISÖ."

    Quelle

  • Der Aktie von Eurotunnel S.A. schadet der Brexit eher wenig.

    Groupe Eurotunnel S.A. Aktie | A0M6L1 | FR0010533075 | Aktienkurs

    Aber GB's Wirtschaft hat sichtlich ziemliche Probleme

    Studie: Brexit kostet 140 Mrd. Pfund pro Jahr

    Der Austritt aus der Europäischen Union kommt die britische Wirtschaft einer Studie zufolge teuer zu stehen. Bisher habe der Brexit die Wirtschaftsleistung um sechs Prozent geschmälert, was jährlich 140 Milliarden Pfund (rund 160 Mrd. Euro) entspreche, sagte der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan heute.