Das Mobilitätsprogramm der neuen Wiener Stadtregierung

  • Dafür sehe ich auch keinen Bedarf, soforn man auch die S80 auf 15 Minuten Takt umstellen kann.Die S45 ist jedenfalls im 15-Minuten-Takt bestens ausgelastet.


    Die S45 kann definitiv eine Verdichtung des Angebots vertragen. Aber das wird ja sicherlich passieren, sobald Penzing - Hütteldorf ausgebaut ist.

    Zitat

    Dann müsste alles rüber nach Penzing letztlich. Das würde wesentliche Verlängerungen in der Reisekette bedeuten und in diesem Gebiet die Attraktivität verringern.

    Fände ich unnötig.

    Zitat

    Die U4 bedient eigentlich Unter St. Veit seit jeher, was soll die U4 dort anders bedienen?Aber es gibt in Ober St. Veit und Unter St. Veit weitere Busse, die den 13. und 14. Bezirk bedienen.


    Es ist wohl gemeint, dass man einen Anschluss zu so einer potenziellen Ring-S-Bahn schafft. Die Schienenwege liegen ja in Nähe zueinander an der Station... allerdings eben seitens der S-Bahn in einer Kurve.

    Zitat

    Die U4 wendet mit wenig Infrastruktur in Hütteldorf teils im 4 Minuten Takt um.Die S45 fährt ein, die Fahrgäste steigen ein/aus und schon gehts wieder in die andere Richtung.
    Scheint also auch ohne gigantische Infrastruktur kein großes Problem zu sein.
    Nicht anders würde es bei der S80 funktionieren. In Hützteldorf steigen auch immer Fahrgäste von der S80 in die nebenan einfahrende S50 ein um zum Westbahnhof zu fahren.


    Die U4 hat jedoch ein Kehrgleis, bei der S45 und der S80 wendet man direkt am Bahnsteig. Das könnte ab einem gewissen Takt eine Herausforderung werden.

    Zitat

    Für mich ist es auch ein Ring, wenn ich dort nur am Bahnsteig gegenüber umsteigen muss und nein, dort muss man zum Unterschied zu anderen S-Bahnen nicht 10-15 Minuten Betriebspausen unterwegs einplanen um beispielsweise Tullernfeld zu bestaunen.Es muss auch niemand 10 Minuten Hütteldorf bestaunen, denn es gibt Bäckereien, Trafiken, Proviant, Kebap und auch WCs und sogar einige beheizte Wartebereiche. Allerdings wäre eine Erneuerung des Bahnhofs angebracht um den vielen Reisenden etwas mehr Komfort zu bieten. Der Verkehrsknoten Hütteldorf ist sicher mindestens so wichtig wie der Endbahnhof der FJB.


    Auch das ist ja schon ziemlich fix geplant, wie es scheint. Ist nur eine Frage der Zeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Die U4 bedient eigentlich Unter St. Veit seit jeher, was soll die U4 dort anders bedienen?

    Umsteigeverbindung vom S-Bahn-Ring zur U4.


    Die U4 wendet mit wenig Infrastruktur in Hütteldorf teils im 4 Minuten Takt um.
    Die S45 fährt ein, die Fahrgäste steigen ein/aus und schon gehts wieder in die andere Richtung.
    Scheint also auch ohne gigantische Infrastruktur kein großes Problem zu sein.

    Die U4 ist eine U-Bahn (mit LZB 500) und kommt / verlässt Hütteldorf nur in eine Richtung.
    Auch die S45 kommt und fährt nur in eine Richtung. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass es für den Ring dann wegen der 2 Richtungen einen doppelt so dichten Takt gibt und gleichzeitig Trassen regelmäßig gekreuzt werden müssen.


    Es muss auch niemand 10 Minuten Hütteldorf bestaunen, denn es gibt Bäckereien, Trafiken, Proviant, Kebap und auch WCs und sogar einige beheizte Wartebereiche. Allerdings wäre eine Erneuerung des Bahnhofs angebracht um den vielen Reisenden etwas mehr Komfort zu bieten.

    Die 10 Minuten bezogen sich großenteils auf die Fahrzeit. Wenn man auch noch umsteigen muss, ist es ein Zeitverlust von jenseits der 15 Minuten.

  • Umsteigeverbindung vom S-Bahn-Ring zur U4.

    Das wäre aber eine teure Bahnhofslösung, denn die Brücke liegt eigentlich zwischen den U-Stationen Ober- und Unter St. Veit.
    Und Unter St. Veit hat auf der Seite nicht mal einen Zugang, der allerdings sinnvoll wäre.

  • Naja, gar so weit ist die ÖBB-Brücke von der U4-Station Unter St. Veit nicht entfernt:

    Das westliche Ende des U4-Bahnsteigs in Richtung Hütteldorf liegt ganz knapp an der Verbindungsbahn-Brücke in Richtung Penzing.
    Dort würde auch der viel diskutierte Wiener Schnellbahnring verlaufen.
    Zugegeben, die heutige Brückenkonstruktion scheint nicht dazu geeignet, dort eine Bahnstation anzulegen.
    (Bild wird nachgereicht).

  • Und so sieht das westliche Ende der U4-Station Unter St. Veit mit Blick auf die Verbindungsbahnbrücken heute aus:

    Weit ist es nicht vom Bahnsteigende bis zur östlichen Verbindungsbahnbrücke, die für einen Schnellbahnring in Frage käme. Geschätzt ca. 20 Meter.
    Die westliche Verbindungsbahnbrücke ist etwas weiter entfernt. Aber die führt ja zum selben Ziel wie die U4 in Hütteldorf.
    Die erscheint daher weniger relevant für eine Umsteige-Station.
    Erkennbar sind aber auch die Pfeiler für eine zweite Brücke mit Gleisbogen in Richtung Westen.

    Wenn auch zumindet hier zunächst nichts gebaut wird, so wäre es doch vorstellbar, um das Potential und die mögliche Akzeptanz auszuloten, eine (provisorische?) S-Bahnlinie von Handelskai oder Heiligenstadt via Vorortelinie und Verbindungsbahn nach Meidling und zum Hauptbahnhof zu führen.
    Einfach zur Probe.
    So wie seinerzeit vor Wiedererrichtung und Inbetriebnahme der Vorortelinie die Buslinie 10A von Heiligenstadt nach Dornbach eingerichtet wurde, nur um das Fahrgast-Potential und die Akzeptanz auszuloten. Beide Linien (10A und Vorortelinie) sind heute nicht mehr wegzudenken.

  • Das wäre aber eine teure Bahnhofslösung, denn die Brücke liegt eigentlich zwischen den U-Stationen Ober- und Unter St. Veit.
    Und Unter St. Veit hat auf der Seite nicht mal einen Zugang, der allerdings sinnvoll wäre.

    Ich sehe zwischen Brücke und Station vielleicht 20 Meter unbebautes Gelände (bzw. Räumlichkeiten der Wiener Linien). Ich wüsste nicht, wie es optimaler sein könnte.

  • Nun, man sieht auch auf den Bildern recht deutlich, dass es in Unter St. Veit nicht mal einen westlichen Ausgang gibt.
    Wird wohl gute Gründe geben, warum man hier nicht ausgebaut hat, obwohl sehr sinnvoll.
    Und wie gesagt, dann müsste man vor der Brücke eine Station planen. Dort ist aber keine freie Fläche, denn der am Plan ersichtliche Grünstreifen wird dafür nicht reichen (da fehlt noch ein Bild ;) ). Eine Station auf der Brücke dürfte auch keine Lösung sein.
    Vielleicht kann man aber Volkswagen Hietzing dazu bewegen den Standort aufzugeben, dann gäbe es Platz für eine Umsteigestation Auhofstraße/Hietzinger Kai.

    Aber sicher kann man eine zusätzliche Strecke direkt nach Penzing (ohne Anschluß U4) andenken.