ÖBB schreiben bis zu 100 E-Triebzüge aus

  • ÖBB: Erneute Ausschreibung für einstöckige E-Triebwagen

    09. Februar 2021
    Nach der Zurückziehung der Ausschreibung über 100 einstöckige E-Triebwagen wegen eines Einspruchs haben die ÖBB nunmehr eine neue Ausschreibung veröffentlicht.
    Das Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb (TED 2021/S 027-067702) betrifft die Beschaffung von 46 Fahrzeugen mit 100 m Länge und optional auch Fahrzeuge mit 75 m Länge. Angestrebt wird ein Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 96 Monaten. Teilnahmeanträge können bis zum 22.02.2021 gestellt werden, die ÖBB rechnen mit sieben Bewerbern. Die 46 Fahrzeuge zielen auf die für die Bundesländer Vorarlberg (21 Stück) und Tirol (25 Stück) erforderlichen Triebwagen, für die es bereits eine Bestellung bei Bombardier gibt. Der Talent 3 ist jedoch zwei Jahre nach dem vereinbarten Liefertermin noch immer nicht zugelassen und die ÖBB suchen offenbar nach Alternativen. (er/cm)

    Quelle: Eurailpress

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Allerdings gab es dann Ende Dezember einen Einspruch eines aus dem Verfahren ausgeschiedenen Bieters beim Bundesverwaltungsgericht in Wien. Diesbezügliche Verhandlungen wurden für den 04. und 05.02.2021 anberaumt. Der Kläger ist in diesem Fall bisher nicht bekannt geworden.

    Der Kläger war Alstom. Nachzulesen hier, Beitrag Nr. 6.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • LOK-Report meldet heute, 26.11.2021:
    ÖBB schreiben Akkutriebzüge aus
    Die ÖBB Personenverkehr AG hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Elektrotriebzügen mit alternativem Antrieb ausgeschrieben (2021/S 230-606849).
    Leistungsgegenstand ist die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Genehmigung, Lieferung und Inbetriebsetzung sowie optionale Instandhaltung von bis zu 120 Elektrotriebzügen mit alternativem Antrieb, einer Länge von ca. 65 m und einer maximalen Geschwindigkeit von 160 km/h.

    Der Leistungsgegenstand wird voraussichtlich auch eine nicht obligatorische Option auf die Instandhaltung der gelieferten Elektrotriebzüge über die gesamte wirtschaftliche Lebensdauer enthalten.
    Auf den Vorbehalt der Möglichkeit des Abrufs durch andere Tochter- bzw. Enkelgesellschaften der ÖBB-Holding AG sowie z.B. der City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H wird verwiesen.
    Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb und geplant 5 Bewerbern.
    Quelle EU-Amtsblatt

    Edit: Das scheint wohl eine Alternative zum Desiro ML eco zu werden.
    Ob damit auch der Wasserstoffantrieb bei den ÖBB nicht mehr weiter verfolgt wird?

  • Ich wüsste jetzt wirklich nicht, wo man in Österreich, abgesehen von Wiener Neustadt - Fehring Wasserstoffzüge brauchen könnte. Und die Adaptierung (sprich selektive Elektrifizierung) von Wiener Neustadt - Fehring ist jetzt auch nicht so schwer durchzuführen, da fehlen ein paar Kilometer.

  • Zitat

    Ich wüsste jetzt wirklich nicht, wo man in Österreich, abgesehen von Wiener Neustadt - Fehring Wasserstoffzüge brauchen könnte.

    Schon einmal daran gedacht, dass die Lebenszeit der 5047er (ab 1987) abläuft? Es gibt auch nicht mehr allzu viele 4020er (bis 1987).

  • 65m Länge: Der Stadler Flirt 3XL würde von der Länge her passen, einen Akku-Flirt gäbe es auch. Wenn dann auch noch die richtige digitale Signatur verwendet wird, könnte der es werden... 65m für eine perspektivische Nutzung von Dreifachgarnituren an 200m-Bahnsteigen.