Schienenfahrzeuge abseits der Streckengleise

  • Schade dass du es so eilig hattest, aber, ich vermute, du wirst da öfters vorbeikommen... -8)

    Natürlich, ich komme da immer wenn ich nach Kirchdorf fahre, vorbei.

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • Gute Frage, VEF Fahrzeugreferent war Herbert Prowaznik (heuer verstorben) und irgendwie war auch Kollege Gerhard Becher (unser Versicherungsmann und Club der Eisenbahnamateure) involviert. Herbert blieb zwar Mitglied, beendete jedoch nach einer unlustigen Vorstandssitzung beim VEF (Protokoll vorhanden) seine aktive Tätigkeit relativ bald danach.
    Ich kannte den Kasten zwar schon etliche Jahre (Einkauf im Gartencenter noch mit den Eltern), doch abgesehen vom Foto eines offensichtlichen Verladetermins hatte ich den weitere Verlauf nicht mehr im Blick und auf die Schnelle wurde ich auch zur Identität des Wagens nicht fündig.

  • Großer Bahnhof für alten Triebwagen

    Tips Simbach Madl Marianne, 24.06.2024 10:21

    Simbach. Ein Relikt aus alter Zeit steht sozusagen abfahrbereit in der Simbacher Au. Der Triebwagen VB98, dunkelrot und mit Rundungen geformt, erinnert an die Zeit, als die Bahnlinie von Simbach nach Pocking noch bestand. Jetzt wurde die neue Attraktion von den beiden Geistlichen Dekan Joachim Steinfeld und Pfarrer Christian Muschler gesegnet.

    Das "Eisenbahnerplatzerl" in der Erlacher Au (Foto: Madl)Das "Eisenbahnerplatzerl" in der Erlacher Au (Foto: Madl)

    Die Gäste waren zahlreich der Einladung von Alfred Feldmeier gefolgt, der die Initiative zum „Eisenbahnerplatzerl“ ergriffen hatte. Das einzige Überbleibsel aus der guten alten Eisenbahnlinie Simbach-Pocking ist das Viadukt, das bis vor einigen Jahren am Kreuzberger Bahndamm das Ende bildete. Nachdem der Bahndamm rückgebaut und die Straßenführung verlegt wurde, stand das Baudenkmal eher störend bzw. verstörend in der Au, denn nur noch Ältere erinnerten sich an die Schienenverbindung. Und so kam die Idee auf, den Platz aufzuwerten. Mit der Restaurierung eines VB 98 Beiwagens der Eisenbahnfreunde Passau hatte man den richtigen Eyecatcher gefunden, der durch Zuschüsse der Bürgerstiftung und eine umfassende Crowdfunding-Aktion finanziert wurde. Mit richtigen Schienen, Signalen und erklärenden Tafeln ist das Platzerl jetzt ein „Symbol der Simbacher Geschichte“ geworden, wie es Bürgermeister Klaus Schmid bei der Eröffnung bezeichnete.


    Museumsfest

    Nach dem Segnungsakt nutzten die Besucher noch die Möglichkeit, den Triebwagen zu besichtigen und wussten viele Erinnerungen an die Fahrt in der Eisenbahn anno 1970 zu erzählen. Bei anschließenden Fest am Heimatmuseum nutzten viele auch noch die Gelegenheit sich in die 150-jährige Geschichte der Eisenbahn Simbach-Braunau einzulesen. Die Ausstellung ist noch bis 28. Juli zu sehen.

    Großer Bahnhof für alten Triebwagen
    Simbach. Ein Relikt aus alter Zeit steht sozusagen abfahrbereit in der Simbacher Au. Der Triebwagen VB98, dunkelrot und mit Rundungen geformt, erinnert an die…
    www.tips.at
  • Auch in der Schweiz dürften Waggons knapp sein, wenn nun schon Häuser auf die Reise auf Schienen geschickt werden...:

    https://www.blick.ch/schweiz/zentralschweiz/luzern/spektakulaere-aktion-in-nottwil-lu-dieses-haus-muss-wegen-neuer-strasse-zuegeln-id19916401.html?utm_medium=email&utm_campaign=share-button&utm_source=transactional

    Dieses Haus muss wegen neuer Strasse zügeln

    Ungewöhnliche Lösung: Anstatt es abzureissen, wurde ein 200 Jahre altes Haus in Nottwil 17 Meter nach hinten versetzt, um einen Strassenausbau zu ermöglichen.

    Publiziert: 05.07.2024 um 16:59 Uhr


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    Andere haben Umzugskartons, Landwirt Urs Bachmann packte gleich sein ganzes Haus ein.


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    17 Meter musste das denkmalgeschützte Gebäude versetzt werden.


    Der Kanton Luzern plant, eine Strasse zwischen Neuenkirch und Nottwil sicherer zu machen. Sie soll verbreitert werden, um einen durchgängigen Fuss- und Veloweg zu ermöglichen. Ebenso sollen Zufahrtsstrassen durch Änderungen eine bessere Sicht auf den Verkehr haben und verengte Stellen ausgeweitet werden. Nur gibt es ein Problem: das Haus der Familie von Landwirt Urs Bachmann. Es stand dem Projekt im Weg – wortwörtlich.

    Um das Problem zu lösen, wurde ein Variantenstudium durchgeführt. Auch Anwohner wurden miteinbezogen. Unter anderem wurde geprüft, ob die Strasse über ein Feld gebaut werden könnte. Doch wie Projektleiter Peder Rauch «Zentralplus» erklärt, wäre dabei zu viel landwirtschaftliche Fläche verloren gegangen.

    Abriss war keine Option

    Also kam die Idee, das Haus abzureissen und mit Unterstützung vom Kanton einen Neubau zu planen. Bachmann schlug dies sogar selbst vor. «Das hat sich aber erübrigt, als sich die Denkmalpflege eingeschaltet hat», erklärt der Landwirt. Da das Haus über 200 Jahre alt ist, wird es als «erhaltenswert» eingestuft.

    Also musste zu drastischen Massnahmen gegriffen werden. Das Haus wurde gezügelt – und zwar komplett. 17 Meter wurde es am Donnerstag verschoben. Und die rund 70 Leute, die sich das Spektakel anschauten, staunten: «Bei all den Leuten hier könnte man Seile ans Haus hängen und selbst ziehen», sagt einer zu «Zentralplus». «So zügeln nicht viele», meint ein anderer.

    Unklar, wie teuer die Umzugsaktion war

    Die Zügelaktion an sich ging schnell vonstatten und dauerte nur rund 1,5 Stunden. Allerdings wurde sie schon seit Anfang des Jahres geplant. Denn zunächst musste der untere Teil vom Haus abgesägt werden. Dann wurden Wände durch insgesamt 18 Stützen ersetzt. Ebenso wurde das Haus durch eine Art Stahlkranz gestützt, sodass es auf Riegel gestellt werden konnte. Mit Hydraulikpumpen wurde es dann am Donnerstag schliesslich über vorab installierte Bahnen verschoben.

    Wie viel die Zügelaktion den Kanton gekostet hat, ist unklar. Für das gesamte Projekt der Strassenverbreitung stehen dem Kanton 14,8 Millionen Franken zur Verfügung. Der grösste Teil soll für den Umzug aufgebracht worden sein.

  • In der Schweiz kann man sich so etwas eben leisten.

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!