Goldeck-Bahn: Weiterhin keine offizielle Unglücksursache

  • Nun greift auch die Krone das Thema auf: https://www.krone.at/2834291


    Dreieinhalb Jahre nach dem Stahlseil-Unglück auf dem Goldeck in Kärnten starten demnächst Prozesse: Bergbahnen wollen ebenso Schadenersatz von der Republik wie die Angehörigen des getöteten Mitarbeiters.


    Im April 2019 geschah das Unglück: Mitarbeiter der Bergbahnen waren im Spannwerk der Mittelstation mit Wartungsarbeiten beschäftigt. Konkret wurde das Tragseil zur Entlastung zentimeterweise zwischen Spannböcken gelockert - doch die Böcke wurden aus der Verankerung gerissen, das Stahlseil schnellte hoch und tötete einen Mann. Was könnte so eine Kraft verursacht haben?


    Der Verdacht fiel rasch auf eine Herkules-Transportmaschine des Bundesheeres, die von Zeugen über dem Goldeck beobachtet worden war. Die C-130 hätte Verwirbelungen verursachen und das Stahlseil aus der Führung gerissen haben können.


    Kläger: Gutachten falsch
    Doch diese Theorie wurde
    von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt im Vorjahr, wie berichtet, verworfen. Das wollen aber weder die Goldeck-Bergbahnen noch die Familie des Opfers hinnehmen. Sie gehen davon aus, dass das Gutachten falsch sei - unter anderem wird in diesem ja ein Überflug auch deswegen ausgeschlossen, weil sich Zeugen bei Distanzen am Himmel oft irren würden und die Herkules am Radar von Villach erfasst worden war, nicht am Goldeck.


    Bergbahnen wie Hinterbliebene des Getöteten haben nun Schadenersatzklagen gegen das Bundesheer eingebracht; beide Verfahren hätten bereits am 14. Oktober bei Richterin Sarah Ritzmaier am Landesgericht Klagenfurt starten sollen, wurden aber auf Ende November verlegt.

  • Goldeck: Millionenklage nach Unfall

    Am Landesgericht Klagenfurt startet am Dienstag ein ungewöhnlicher Zivilgerichtsprozess. Nach dem tödlichen Unglück an der Mittelstation im April 2019, bei dem ein Mitarbeiter bei Wartungsarbeiten ums Leben kam, fordern die Goldeck-Bergbahnen von der Republik Österreich 1,2 Millionen Euro Schadenersatz.

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  • Experte zu tödlichem Goldeck-Seilbahnunglück

    Am Landesgericht Klagenfurt wird am Montag der millionenschwere Zivilprozess nach dem tödlichen Seilbahn-Unglück auf dem Goldeck fortgesetzt. Ein Sachverständiger sagt, die Herkules-Maschine des Bundesheeres könne das Unglück nicht ausgelöst haben.

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  • Goldeck-Seilbahnunglück: Klage abgewiesen

    Am Landesgericht Klagenfurt ist am Montag im millionenschweren Zivilprozess nach dem tödlichen Seilbahnunglück auf dem Goldeck die Klage der Bergbahnen abgewiesen worden. Ein Sachverständiger sagte, die Hercules-Maschine des Bundesheeres könne das Unglück nicht ausgelöst haben. Dieses Gutachten war die Grundlage für die Abweisung der Klage.

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