Sandkiste u Obstbäume (gelöst)

  • Da ist ein Höhenrücken dazwischen.
    Die zugehörige Haltestelle war nicht unmittelbar beim Gasthaus.
    Zur späteren Bushaltestelle musste auch ein Stück gelaufen werden, um dann z.B. in einen Gräf 2-takter zu klettern.
    Fappp.. machte die Türe, wenn der Lenker sie mit dem Riemen schloss. Grauenvoll die Vorstellung die Finger dazwischen zu haben. <X
    Der Hof im Hintergrund war der Wendtner-Bauer und mit der Kegelbahn des Gasthauses hat es eine besondere Bewandtnis.

  • Ich gehe davon auf Grund der bisher bekannten Fakten davon aus, dass sich die Sandkiste dereinst in der Gemeinde St. Lorenz befand. Einen Wendtnerbauern habe ich dort zwar nicht gefunden, sehr wohl aber eine Häusergruppe namens Wendt. Nördlich davon verlief die Stichstrecke nach Mondsee. Bin ich auf der richtigen Spur?

    Der Ort, oder Ortsteil hat einen besonderen Namen

    Schwarzindien?

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • JA!
    gelöst

    Das Hotel zur Weißen Taube (Schild) gibt es nach wie vor und auch die Kegelbahn auf der Bahntrasse ist auf Google zu sehen.
    Die Gegend sieht natürlich teilweise etwas anders aus. Von der Weißen Taube führte ein direkter Weg zum Bauern (Milch holen)
    und die schmale, ebenfalls als Mondseestraße bezeichnete Straße vor dem Hof war bis zum Bau der neuen die alte Bundesstraße.
    Oder, man könnte auch sagen bis zu Landeshauptmann Klaus. X(
    Selbst war ich schon jahrelang nicht vor Ort, aber mein Bruder berichtet.

    Ein Wenig Zeitgeschichte:
    Opa suchte zur "Russenzeit" - wie sie genannt wurde - eine Fluchtmöglichkeit in den Westen, auch wenn die Familie mit allen gut zurecht kam.
    (Der einquartierte Rotarmist schnitten den Kirschbaum nicht um, sondern fragten ob er pflücken dürfe.)
    Den Zeitpunkt der Aufnahme datieren wir irgendwann zwischen 1960 und 1963. Beim Asphaltieren der "neuen" Straße (Datum?) sahen
    wir, nach dem Erdbeerenpflücken auf der Trasse, als Kinder zu.
    Die Haltestelle Schwarzindien war wiegesagt etwas weiter weg, aber den Erzählungen zufolge hielt der Zug natürlich bei Bedarf, wenn es galt z.B. Möbel auszuladen.
    Ich erinnere mich auch noch daran, dass Opa erzählte selbstverständlich ebenfalls gegen die Einstellung der SKGLB gewesen zu sein und eine Lokomotive in den Garten stellen wollte.
    Näheres weis ich nicht, da er zu früh verstarb.


    FK

    p. S. Vorgesten fragte mich mein Bruder wo der, auf einer der zahlreichen Erkundungstouren mit dem Fahrrad entlang der Trasse, ausgerissene SKGLB Stein sei.
    War in Schwechat ausgestellt und gibt es angeblich nicht, womit sich der Kreis zum VEF wieder schließt.


  • Da haben Deine und einige meiner Familienmitglieder den Sommer nur wenige Kilometer voneinander entfernt verbracht. Einer unserer Onkel besaß eine Badehütte mit Schlafmöglichkeit direkt am Seeufer in Plomberg. Meine Schwestern waren als Jugendliche oft dort, ich nicht, denn ich zog Pfadfinderlager dem reinen Badebetrieb vor. Diese Badehütte gibt es heute noch und wird auch noch genutzt, allerdings nicht mehr von uns.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor