Hängebahn-Projekt Ottobahn kooperiert mit Yunex Traffic

  • Innovativer Nahverkehr: Ottobahn kooperiert mit Yunex Traffic/Siemens


    16. Dezember 2021
    Ottobahn hat mit Yunex Traffic, einem Unternehmen der Siemens Mobility für intelligente Verkehrssysteme, eine Vereinbarung über die künftige Zusammenarbeit geschlossen.
    Beide Seiten planen, künftig gemeinsam Ottobahn-Projekte innerhalb von Deutschland zu aquirieren und zu betreiben. Start der Zusammenarbeit bildet die Ottobahn-Teststrecke in Taufkirchen (Rail Business 34/21). Für den Betrieb- und die Instandhaltung von Trassen setzt das Münchner Start-up Ottobahn dabei auf die Kooperation mit Anbietern von Transportsystemen mit einer dezentralen Vertriebs- und Servicestruktur in Deutschland. Ziel ist es, potenziellen Kunden, wie städtischen Verkehrsgesellschaften oder privaten Betreibern, Komplettlösungen anbieten zu können. Hierbei wollen beide Gesellschaften künftig in Deutschland exklusiv zusammenarbeiten. Im ersten Schritt wird Yunex Traffic Ottobahn bei der Planung und Erstellung des Konzeptes für den Betrieb und die Instandhaltung der Teststrecke unterstützen. (cm)

    www.eurailpress.de
    Wikipedia
    Homepage Ottobahn

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Liab! Ein tolles virtuelles Spielzeug! Wer soll das bezahlen? Wer soll das bauen? Wer soll das betreiben? Wer gibt die Gründe dazu her? In den Städten hat man dann alle paar Sekunden "Besucher" im Wohnzimmer! Wo ist das Klo für die langen Reisen?

  • Auszüge aus dem Wikipediaartikel:


    "Ein Ziel des Unternehmens ist es, auf einer Strecke von München nach Berlin eine umsteigefreie Fahrzeit von 2,5 Stunden zu erreichen." ha ha hahahaha


    "Die Ottobahn soll im Ausbau 60 km/h in der Stadt und 250 km/h über Land erreichen." ....



    Wieder einmal so eine Gadgetbahn

  • Liab! Ein tolles virtuelles Spielzeug! Wer soll das bezahlen? Wer soll das bauen? Wer soll das betreiben? Wer gibt die Gründe dazu her? In den Städten hat man dann alle paar Sekunden "Besucher" im Wohnzimmer! Wo ist das Klo für die langen Reisen?

    Du wirst es nicht glauben, aber von den benötigten 3 Mio. Euro sind bereits 2,664.000 Euro mittels Crowdfounding finanziert!


    https://www.fundernation.eu/in…gmbh?lang=de#beschreibung

  • Zitat

    Du wirst es nicht glauben, aber von den benötigten 3 Mio. Euro sind bereits 2,664.000 Euro mittels Crowdfounding finanziert!

    Das mag schon sein! Nur sobald das Geld aufgebraucht ist, ist auch die Firma wieder dahin! Meine Frage bezog sich auf die Finanzierung dieser Hängekisten in der Stadt und auf dem Land! Dass es (derzeit) kaum Stahl am Weltmarkt zu bekommen ist, ist das nächste Problem. Man kann auch nicht nachlesen, wie viel Tonnen Stahl für 10 Meter Strecke benötigt werden - um diese Information dann auf "München - Berlin" hochzurechnen.


    3 Millionen? Da sind 17 Leute im Team, die dort offenbar Vollzeit "arbeiten" oder sich am "Wuzzler" betätigen. Wie lange können die ihr "Gehalt" beziehen (neben den Kleinausgaben für die Metallräder und Plastikkisten), bis die 3 Mille weg sind?


    Natürlich kann die Fragen aus meinem Vorposting keiner beantworten. Vielleicht kann jedoch jemand zu diesen Fragen ein Statement setzen: Wie kommen diese taffen, extrem coolen Menschen jeden Monat zu ihrem Geld? Wer zahlt deren Pensionen ein? Wer zahlt die Miete, Heizung & Betriebskosten? Wer finanziert dieses lustige Metallspielzeug und die vergrößerten Amazon Basic Aufbewahrungsboxen, in die sich die Dicke vom Video hineinwuzelt? Zumindest für klaustrophobe Mitmenschen sind diese Hängeschließfächer wohl nichts!

  • Besonders prickelnd die Vorstellung, wie diese Kisten Geschwindigkeiten von 250km/h aushalten sollen. Rein theoretisch könnten diese Hängezeuge rechtlich als "Eisenbahn" durchgehen, so etwa wie die Wuppertaler Schwebebahn. Nur: Wie die Crashnormen in der höchsten TSI-Sicherheitsstufe (ab 250km/h) erreicht werden sollen, ist auf der superdynamischen Webseite mit Animationen ohne Ende leider auch nicht ersichtlich. Dieses Projekt kommt in die Schublade der Scherzartikel wie die Tram on Demand, nur dass die Hängekistenbahn weit mehr Geld in den Sand setzt.

  • Zitat

    Innerstädtisch schon eher, wenns funktioniert könnts schon was bringen.

    Was genau? Dass jede Straße durch Metallgestelle verbaut sind? Staus auf den Hauptverkehrsrouten sind vorprogrammiert. Auch Weichen sowie das Wenden sind eine Herausforderung, träge, schwergängig, wartungsintensiv. Kreuzungen stell' ich mir auch interessant vor. Warum glaubst du, haben sich Schwebebahnen auf dieser Erde nicht durchgesetzt?

  • Ohne mir die Homepage durchzulesen - wie soll da das Ein- und Aussteigen funktionieren - entweder man springt bei 60 km/h auf oder das Ganze erreicht bestenfalls die Geschwindigkeit einer Umlaufseilbahn? Da sind ja jede Stadtseilbahn und sogar die alte Wuppertaler praktikabler.

  • Zitat

    Ohne mir die Homepage durchzulesen - wie soll da das Ein- und Aussteigen funktionieren

    Total clever, wie ein Aufzug, mit Seilen wird die Box abgelassen! Das funktioniert aber nur, wenn es keine Windböen gibt! :D Aber schau dir die Seite nur an! Die ist toll! Sie sieht aus wie eine Collage aus Disneyland und conrad-electronic!