Fahrzeugmangel bei den ÖBB?

  • Bzgl. der Fahrt nach Hauskirchen

    Erstere, ich hab schon genug Verspätungen auf dem REX1 gesehen. Hat‘s nicht eh ein Bahnhofsgebäude in Mistelbach mit Warteraum?

    Die habe ich auch genommen, genau so wie ein Bekannter, der ebenfalls nach Hauskirchen mußte.

    Der Mistelbacher Bahnhof hat eh alles was man sich wünscht, ein kleines Geschäft, Gratis-WC, Gasthaus gegenüber,... Nur eine gscheite Abfahrtstafel für die Busse fehlt, und die Bussteigtafeln werden immer weniger...

    Aber ob sich viele Pendler das täglich antun wollen, insgesamt genau zwei Stunden Zeitbedarf für eine Strecke, die man mit dem Auto in 47 Minuten schaffen würde...?

    Für die Rückfahrt haben wir jedenfalls gern das Angebot eines anderen Teinahmers an der Besprechung angenommen, uns mit nach Floridsdorf zu nehmen (obwohl da an sich eh bis 20.15 stündlich gefahren wird, an Werktagen)

  • Die Frage ist eher, wieso man ständig sowas pendeln müsste. Nicht zu vergessen: in der Theorie mag man 44 Minuten brauchen, aber dann hängt es in der Praxis davon ab, wo in Wien dein Ziel liegt, ob‘s Parkplätze hat, wie die Verkehrslage ist…

    Rein theoretisch könnte ich von Tschechien nach Wien mit dem Auto mehr als eine halbe Stunde schneller sein, also in Richtung 90 Minuten statt 120 Minuten. Hier kann mir wer vorrechnen, wie sehr ich doch regelmäßig meine Zeit verschwende, könnte ja eine Stunde am Tag mehr verschwenden mit Nichtstun :P

    Aber stattdessen genieße ich es, nicht den Verkehr selbst beachten zu müssen, während der Fahrt am Handy daddeln zu können oder am Computer arbeiten zu können…. vielleicht die Augen mal zuzumachen und zu dösen… ich sag dir, ich hab einige Male einfach im Zug nur gedöst oder aus dem Fenster geschaur. Das würde bei einer Autofahrt halt im Prinzip bedeuten, dass ich erstmal irgendwo Pause machen müsste und das ginge auf die Zeit.

    Denn auch wenn ich eine halbe Stunde mehr Schlaf hätte, nicht immer werde ich dann super wach und ausgeruht sein.

    Und bei der Relation ist‘s ja noch einfacher. Also als Pendler würde ich die Leute auslachen, die mich auf‘s Auto verweisen und lieber mit Bus und Bahn lässig statt stressig unterwegs sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Die Frage ist eher, wieso man ständig sowas pendeln müsste. Nicht zu vergessen: in der Theorie mag man 44 Minuten brauchen, aber dann hängt es in der Praxis davon ab, wo in Wien dein Ziel liegt, ob‘s Parkplätze hat, wie die Verkehrslage ist…

    Rein theoretisch könnte ich von Tschechien nach Wien mit dem Auto mehr als eine halbe Stunde schneller sein, also in Richtung 90 Minuten statt 120 Minuten. Hier kann mir wer vorrechnen, wie sehr ich doch regelmäßig meine Zeit verschwende, könnte ja eine Stunde am Tag mehr verschwenden mit Nichtstun :P

    Aber stattdessen genieße ich es, nicht den Verkehr selbst beachten zu müssen, während der Fahrt am Handy daddeln zu können oder am Computer arbeiten zu können…. vielleicht die Augen mal zuzumachen und zu dösen… ich sag dir, ich hab einige Male einfach im Zug nur gedöst oder aus dem Fenster geschaur. Das würde bei einer Autofahrt halt im Prinzip bedeuten, dass ich erstmal irgendwo Pause machen müsste und das ginge auf die Zeit.

    Denn auch wenn ich eine halbe Stunde mehr Schlaf hätte, nicht immer werde ich dann super wach und ausgeruht sein.

    Und bei der Relation ist‘s ja noch einfacher. Also als Pendler würde ich die Leute auslachen, die mich auf‘s Auto verweisen und lieber mit Bus und Bahn lässig statt stressig unterwegs sein.

    Eher umgekehrt ;)

    Du würdest bestenfalls belächelt werden würdest Du öffentlich auf solchen Relationen pendeln, vor allem wenn die vorgesehenen Anschlüsse versäumst und dann 1 Stunde warten darf'st (insbesondere wenn's dann im Winter wo ist wo es nicht mal einen beheizten Warteraum gibt)!

    Und die die öffentlich pendeln fahren zumeist bis zum nächstgrößeren Bahnhof mit dem Auto und steigen erst dort um (die Auslastung beider Parkhäuser in Wr Neustadt Hbf und ähnlichen Bahnhöfen sprechen für sich, ebenso wie die abseits der Schüler relativ leeren Busse der "Feinverteilung") ;)

    Und der Unterschied 47min zu 2 Stunden pro Richtung ist dann schon ziemlich gewaltig, denn das sind dann 10 Stunden pro Woche oder in etwa 400 Stunden Zeitersparnis pro Jahr-> und die hat kaum ein Pendler zum Herschenken, ebenso gibt's viele Berufsgruppen die keinen Laptop zur Ausübung des Berufes benötigen sowie fixe Arbeitszeiten haben und für diese ist das erst recht vergeudete Zeit (und solltest zu einer dieser Gruppen gehören musst unter den gegebenen Voraussetzungen schon Masochist sein um komplett öffentlich zu pendeln)!!

    Einmal editiert, zuletzt von Flexity (10. Dezember 2023 um 09:58)

  • Schon angeschaut, wie die Verbindungen zur HVZ sind? 1 Stunde wird man nicht warten müssen. Eher die Hälfte davon, wenn es hochkommt. Aber dafür müsste man ja die Fahrpläne sich anschauen, um das zu wissen zu Zeiten, wo typischerweise gependelt wird ;)

    Ich persönlich finde, dass Zeit relativ ist und man nicht zu viel auf vermeintliche Zeitersparnisse geben sollte. Ich persönlich fahr einfach lieber Bus als Auto.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Eh, stressfreier ist die Fahrt mit den Öffis. Blöd ist nur, wenn Zuhause halt schon wer auf einen wartet, dann will man doch schneller da sein...

    Ich finde es aber trotzdem schade, dass man auf der einen Seite zwar gute Anschlüsse hätte, die aber nicht nutzen kann, weil man Gefahr läuft, sie verspätungsbedingt nicht zu erreichen....

    Vielleicht sollte man die Taktfahrpläne von vornherein so gestalten, dass man überall genug Übergangszeit hat? Lieber eine halbe Stunde länger warten, dafür aber verlässlich pünktlich ankommen...

  • Schon angeschaut, wie die Verbindungen zur HVZ sind? 1 Stunde wird man nicht warten müssen. Eher die Hälfte davon, wenn es hochkommt. Aber dafür müsste man ja die Fahrpläne sich anschauen, um das zu wissen zu Zeiten, wo typischerweise gependelt wird ;)

    Ich persönlich finde, dass Zeit relativ ist und man nicht zu viel auf vermeintliche Zeitersparnisse geben sollte. Ich persönlich fahr einfach lieber Bus als Auto.

    Selbst 30min Wartezeit im Falle eines Anschlußverlustes sind für eine tägliche Nutzung derartiger Verbindungen deutlich zu viel!

    Hast schonmal Pendler beobachtet?

    So ist zum Beispiel in Deutschkreutz der Parkplatz 10min vor planmäßiger Zugabfahrt noch ziemlich verwaist (und das ist die Regel und nicht die Ausnahme)!

    Verbindungen MÜSSEN um angenommen zu werden gewährleistet werden und Umstiege de facto nahtlos erfolgen (Zug kommt an, Fahrgäste wechseln zügig zum Bus und Bus fährt ab bzw umgekehrt) sowie finanziell leistbar sein (letzteres ist mittlerweile eh der Fall)!

  • Verbindungen MÜSSEN um angenommen zu werden gewährleistet werden und Umstiege de facto nahtlos erfolgen (Zug kommt an, Fahrgäste wechseln zügig zum Bus und Bus fährt ab bzw umgekehrt) sowie finanziell leistbar sein (letzteres ist mittlerweile eh der Fall)!

    Da gebe ich Dir recht, ja.

    Für die Ausflugsfahrt ists egal, oder für den einen wichtigen Termin, da plant man halt Reserven ein, aber täglich...? Insbesonders bei der gegenwärtigen Witterung...

  • Ja, wenn man zu viel sich stressen lasst, weil halt irgendwer auf einen wartet, ist man ehrlich gesagt selbst Schuld. In Wahrheit stört es den anderen vielleicht weniger, wenn man dann halt nicht schnellstmöglich mit dem Auto ohne Rücksicht auf Verluste ans Ziel rast (und glaub mir, sowas beobachte ich öfters, wenn ich ausnahmsweise mal gefahren werde, weil die grenzüberschreitende Relation nicht immer die besten Umsteigezeiten hat...)

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Bei den reinen Zu- und Abbringern zu übergeordneten Knoten (ganz allgemein formuliert) stellt sich mir ohnehin die Frage warum Anschlüsse nicht abgewartet werden können - und zwar garantiert lt. Fahrplan ("Anschluss wird abgewartet").

    Geht nicht immer, aber oft. OÖ ist in dieser Hinsicht absolutes Ödland, das habe ich noch in keinem OÖVV Fahrplan gesehen. In den VOR Plänen ist mir das schon einige Male untergekommen.

    Und die Verbindung von Taktverkehren in den Städten zu überregionalen Verbindungen (zB 25 bei Bf Linz Oed zur S4 oder Welser Stadtbuslinien zu jeglichen überregionalen Zug- und Busverbindungen) ist ohnehin unterirdisch. Eher egal wenn ein 15min Takt besteht, ab 30min Takt wirds aber langweilig und es gewinnt - tadaaa - wie so oft - das Auto ...

  • Zubringer abwarten haut dir aber meist den Taktfahrplan zusammen, denn irgendeine "untergeordnete" Linie ist immer verspätet, das halte ich für nur selten umsetzbar.

    In die Flächenverteilung kenne ich im VOR Linien, wo eine bestimmte Verspätung abgewartet wird. Ob 5 Minuten für einen Stundentakt adäquat sind, darf aber auch hinterfragt werden (die Linien bedienen sonst keine Knoten). Und dann legen es die Busfahrer noch unterschiedlich aus, der eine fährt bei 5:01, der andere wartet auch mal 7 Minuten ab.