Wasserkraftwerk Tumpen-Habichen - Bezug zur Arlbergbahn

  • Das Wasserkraftwerk Tumpen-Habichen wurde gestern feierlich eröffnet und gesegnet.

    Oetz, Habichen – Das Wasser wird der Ötztaler Ache bei Tumpen entnommen und durch einen Stollen hinab bis Habichen, wo das Krafthaus steht, geleitet. Hier wird Strom für rund 16.000 Haushalte erzeugt, bevor das Wasser wieder in die Ache gelangt. Zwar produziert die Anlage schon seit einigen Monaten Energie, doch wurde erst gestern die feierliche Eröffnung mit einem Tag der offenen Türe begangen.

    BM Wolf sei in Zeitungsarchiven fündig geworden und habe dort bereits um 1900 Kraftwerkspläne für das „Tumpner Gstoag“, wie diese Talstufe genannt wird, gefunden: „Damals wollten Privatleute die Bahnstrecke Innsbruck-Bregenz mit Strom versorgen. Heute ist die Anlage mit einer Fallhöhe von 77 Metern Teil der Stromsicherheit des Landes Tirol.“

    Gefunden in der TT

    Anmerkung: Die Arlbergbahn wurde dann (abgesehen von dem Stück zwischen Innsbruck Hauptbahnhf und Ibk. Westbahnhof, das bereits 1913 im Zuge des Baues der Mittenwaldbahn elektrifiziert wurde) zwischen 1923 und 1925 elektrifiziert.