Fahrplan 2024

  • Dann aber wirklich auch eine Ermäßigung mit VorteilsCard für jene, die generell nicht so viel mobil sind, dass sich ein Klimaticket lohnen würde, anderseits aber doch schon hin und wieder mal rausfahren.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Servus !

    Ich dachte, Vöcklabruck wäre "gesichert" in Punkto RJ Halt ? Oder war das nur für diesen Fahrplanabschnitt Dezember 22 bis Dezember 23 ?

    Das Klimaticket auch für kürzere Phasen einzurichten, würde mir als Gelegenheitsfahrer sogar was nutzen. Wenn ich dann einige Tage mit der ÖBB und natürlich auch der Westbahn fahren könnte, ohne aufzupassen wegen der Fahrkarte würde mir schon gefallen. Natürlich dann auch mit Straßenbahn und Bussen in den Städten.

    Es gab mal eine 4 Tagesfahrkarte in einem gewissen Zeitraum, also 4 einzelne Tage oder halt 4 Tage hintereinander für das Gesamtnetz. Die hat mir gefallen. Einfach eingestiegen und losgefahren. Gut, zu dieser Zeit damals (90er Jahre ?) gab es noch keine Westbahn aber den NAT 91 bzw. "Optimierten Fahrplan 96" und da ging das auch recht gut. Einfach der erste Zub hat seinen Zangenabdruck drauf gemacht und das wars. Ach so, nannte sich Rabit Card (Hasen Karte).

    Gruß

    2143 030

  • Hallo 2143,

    Wenn wir die Auftragsvergabe (ab Dez. 2023) richtig verstanden haben, hat das Ministerium bei der Bedienung der Weststrecke ein "Machtwort" gesprochen und zum Grundervice der ÖBB (rj-express) einen um eine halbe Stunde versetzten railjet bestellt, der fast genauso schnell ist und nur wenige Halte mehr macht als der rj-Express.

    WeStBahn hingegen fährt einen (verwackelten) Halbstundentakt mit vielen Halten.

    Die ÖBB bedienen also die Langstercke, Westbahn die Mittelstrecke.

    Das ganze kann für den Kunden aber nur dann funktionieren, wenn es soetwas wie einen Einheitstarif für beide Unternehmen gibt. Sonst müsste ja ein Reisender von Waidhofen nach Landeck zwei ÖBB- und eine WeSt-Karte lösen.

    Ich gehe also davon aus, dass es so einen Einheitstarif geben wird. Und ich gehe auch davon aus, dass das sehr rasch eine definitive Lösung werden wird (wenn es nicht eh schon vorgesehen ist), weil somit die Fahrzeuge optimiert eingesetzt werden können.


    Edit: ich hab jetzt endlich (noch einmal) nachgeschaut, Laufzeit des Vertrags ist 120 Monate, also 10 Jahre. Also, durchaus soetwas wie difinitiv.

    Und, man muss sich wirklich nur einmal ein paar Minuten Zeit nehmen, um das Ganze zu lesen (ich hab das jetzt mit dem WeStBahnvertrag gemacht, der ÖBB-Vertrag wird in diesen Punkten nicht viel anders aussehen)

    Im Abschnitt IV (weitere Angaben) steht, dass das Bundesvergabegesetz eine Direktvergabe erlaubt, wenn...

    Zitat
    2. durch die Wahl eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens der zuständigen Behörde Kosten entstehen, deren Kompensation durch ein wettbewerbliches Vergabeverfahren nicht zu erwarten ist und darüber hinaus, 3. es zu einer effizienten und kurzfristigen Erreichung der verkehrspolitischen Zielsetzungen kommt und 4. die Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Qualität bisher eigenwirtschaftlich erbrachter SPFV-Leistungen auch in einem direkt vergebenen öffentlichen Dienstleistungsauftrag sichergestellt werden kann, entspricht die Wahl eines direkten Vergabeverfahrens an die WESTbahn am besten den Anforderungen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit auf der Grundlage der Ordnungsmäßigkeit und Rechtmäßigkeit. Die geplante Bestellung führt zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung & Effizienz im SPV in Österreich und einer Weiterentwicklung des österreichweiten integralen Taktfahrplans. Ordnungsmäßigkeit und Rechtmäßigkeit. Die geplante Bestellung führt zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung & Effizienz im SPV in Österreich und einer Weiterentwicklung des österreichweiten integralen Taktfahrplans.

    Im Vergabegesetz und der hier vorgebrachten Begründung wird also genauso argumentiert, wie das hier einige User (darunter auch ich) stets argumentiert haben: die Konkurenz führt zu nicht gerade optimalen Fahrplänen und Ineffizienz im Fahrzeugeinsatz.

    8 Mal editiert, zuletzt von grubenhunt (6. Januar 2023 um 18:43)

  • der ÖBB-Vertrag wird in diesen Punkten nicht viel anders aussehen)

    Da habe ich mich geirrt, macht aber nix.

    Der ÖBB-Vertrag versteht sich lediglich als Zusatzvertrag zu den bestehenden Fernverkehrsdienstverträgen für zusätzliche Leistungen zwischen Wien und Innsbruck.

  • Bei den bestehenden Verträgen gab es aber - sofern ich mich jetzt nicht komplett täusche - keine FV-Bestellungen zwischen Wien und Salzburg.

    Unterm Strich finde ich es aber schon ein wenig pervers, dass man einen Knoten-Bahnhof in Wien errichtet und dann Verkehr bestellt (egal bei wem), der diesen Knoten nicht bedient.


    Für meine doch mehrmals im Jahr stattfindenden Reisen ins Ybbstal glaube ich nicht, dass ich weiterhin meist auf die Bahn setze. Schon jetzt ist es fahrzeitmäßig grenzwertig gegenüber dem PKW und die Busfahrt ist eine nicht wirklich nutzbare Zeit,. Zumindest die Fahrt vom und zum Wiener Hbf kann zum Arbeiten genutzt werden (je eine knappe Stunde). In Zukunft muss ich 4 Mal umsteigen und bis auf die Westbahn mit ca. 50 Minuten sind es lauter nicht nutzbare ~20-Minuten-Fahrten. Ich glaube nicht, dass ich mir das oft antue.

  • Ja, weil die Verträge abgeändert werden können (wie man beim ÖBB Vertrag sieht). Es könnten somit in 5 Jahren, also nach den Baustellen, die Verträge so sein, dass WESTBahn und RJ sich dann nicht nur ergänzen, sondern gemeinsam einen guten Takt ermöglichen.

  • Sie bilden eh gemeinsam einen guten Takt, indem sie sich ergänzen.

    KFNB X : Sicher, wer nach Amstetten oder St. Valentin will, ist somit mit dem Westbahnhof besser bedient. Reisende vom/zum Flughafen werden das gleiche Problem haben.

  • Es gab mal eine 4 Tagesfahrkarte in einem gewissen Zeitraum, also 4 einzelne Tage oder halt 4 Tage hintereinander für das Gesamtnetz. Die hat mir gefallen. Einfach eingestiegen und losgefahren. Gut, zu dieser Zeit damals (90er Jahre ?) gab es noch keine Westbahn aber den NAT 91 bzw. "Optimierten Fahrplan 96" und da ging das auch recht gut. Einfach der erste Zub hat seinen Zangenabdruck drauf gemacht und das wars. Ach so, nannte sich Rabit Card (Hasen Karte).

    Gruß

    2143 030

    Die Rabbit- Karte galt an vier beliebigen Tagen innerhalb von zehn Tagen. Ich habe damals in Graz studiert und nutzte sie gemeinsam mit einem Studienkollegen für einen mehrtägigen Ausflug nach NÖ.

    Dabei haben wir es geschafft, genau die Strecken nicht zu bereisen, die dann 1988 eingestellt wurden... ;(

  • Sie bilden eh gemeinsam einen guten Takt, indem sie sich ergänzen.

    KFNB X : Sicher, wer nach Amstetten oder St. Valentin will, ist somit mit dem Westbahnhof besser bedient. Reisende vom/zum Flughafen werden das gleiche Problem haben.

    Ja und in Zukunft dann sogar vielleicht nicht nur alternierend, sondern beide Linien, die alle Halte bedienen. Es geht halt jetzt in diesen Jahren nicht.