Fahrplan 2024

  • Ich hätte besser daran getan, ignorant mit Gänsefüßchen zu schreiben, um darzustellen, dass es nicht so gemeint ist.

    Wozu Gänsefüßchen, das Wort ignorant trifft es bestens. Insbesondere wenn man vor Ort die Situation live erlebte!

    Vielleicht sollte man einen Paravant am Bahnsteig montieren, dann sieht man den davonfahrenden Zug nicht...

    Was soll der bringen, wenn die Beförderungsobjekte eh schon 3 Schritte vor dem Zug stehen und die Türen noch offen waren?
    Wenn der Beförderungsobjektebeförderer meint, er müsse auf die Sekunde genau abfahren und 10-15 Sekunden Wartezeit ein Chaos auslösen (an einem Sonntag), dann soll er die Türen schon vorher schließen und am besten beim pünktlich einfahrenden REX abfahren. Ist zwar auch ärgerlich, aber man fühlt sich zumindest nicht gefrotzelt.
    Dieses Verhalten ist aber glücklicherweise eh nicht die Regel! Gibt sogar Tfzf die sogar den anfahrenden Zug nochmals stoppen um etwas späte Fahrgäste (Umsteiger?) eine unnötige Wartezeit zu ersparen.
    Vielleicht wäre besser statt in einen Paravant in eine Schulung "Soziale Kompetenz" zu investieren?

    Die Suderei über den engen Fahrplan ist sowieso lächerlich, wo doch die Bahn bis 3 Minuten Abweichung als normal bezeichnet.
    Da sollten dann die wenigen Sekunden locker drinnen sein.
    Insbesondere wenn man dort als Beförderungsobjekt sowieso sehr oft mit Verspätungen und Ausfällen (!) konfrontiert wird.
    Das geht so weit, dass man in Penzing aufgefordert wird den Zug zu verlassen und auf den nächsten Zug zu warten.
    Wobei das sicher nicht die Schuld der Tfzf ist sondern wohl daran liegt, dass man es noch immer nicht schaffte von Penzing bis Hütteldorf zumindest einen Teil der Strecke zweigleisig zu erweitern. Damit könnte man schon einige Minuten ein sparen und es würde weniger oft zu Betriebsstopps von einigen Minuten in Penzing kommen.
    Und dann sollte man bei dem engen Takt ggf. Garnituren einsetzen die funktionieren. Wenn bei diesen Kurzzügen Türen abgesperrt oder nur mit entsprechendem Kraftaufwand zu öffnen sind, dann kommt es selbstverständlich zu Verzögerungen. Noch dazu bei den 4020ern. Vielleicht sollte man dort Garnituren einsetzen die eine bessere Beschleunigung ermöglichen. Ich denke die 4020er sind das nicht.

    Nun bin ich gespannt was mir die ÖBB Beschwerdestelle antwortet. Wird wohl auch an die üblichen 3 Wochen dauern, denn es gibt sichtlich sehr viele Beschwerden. Und nein, die Beförderungsobjekte beschweren sich nicht grundlos!

    2 Mal editiert, zuletzt von CA1 (16. April 2024 um 08:13)

  • Was soll der bringen, wenn die Beförderungsobjekte eh schon 3 Schritte vor dem Zug stehen und die Türen noch offen waren?

    Siehe:

    Eine Übergangszeit von 0 Minuten gibt es nicht. Hätte er nicht sofort abgefertigt, dann wäre zuerst der sportliche Reisende zu Tür gekommen, dann das Fahrrad, wenn das endlich um die Ecke drin ist, kommt der Kinderwagen und am Schluss wartet man natürlich auch auf den Rollator. Das sind schnell 3-4 Minuten Verspätung, welche er auf der der S45 nicht mehr los wird und die 4 Minuten Wende in Hütteldorf ist sowieso schon voll ausgereizt.


    Gibt sogar Tfzf die sogar den anfahrenden Zug nochmals stoppen um etwas späte Fahrgäste (Umsteiger?) eine unnötige Wartezeit zu ersparen.

    Ja. Das ist aber von Situation zu Situation anders. Einmal hat man einen Zug, bei dem die Fahrzeit gemütlicher ist, einmal nicht.

    Beim nächsten hat man zB nur ein mindertaugliches Fahrzeug (zB 3 statt 4 Motoren) und dadurch weniger Beschleunig. Da kann man dann auch nicht zu lange warten, sonst fährt einem der Fahrplan davon.

    Da sollten dann die wenigen Sekunden locker drinnen sein.

    Es sind halt nicht nur die Sekunden, die der einzelne Fahrgast sieht.

  • Aber das ist leider ein gutes Abbild der heutigen Gesellschaft.

    Ein Mitarbeiter macht ganz normal seinen Job, aber irgendjemand fühlt sich angegriffen, weil er einen Zug nicht erwischte, der überhaupt nicht als Anschlusszug angegeben war. Dann bauscht dieser jemand das Ganze auch noch auf, nennt den unbescholtenen Mitarbeiter Vollkoffer und beschwert sich auch noch beim Verkehrsunternehmen.


    Das Ganze bei einem extrem dichten Angebot (10 Minuten Takt) und als Pensionist (wobei es ja immer heißt, dass die am meisten Stress hätten).


    Da kann man nur den Kopf schütteln und ich hoffe, dass die ÖBB Beschwerdestelle sich nicht wirklich damit befasst, sondern einfach nur eine Standardantwort schickt. Die sollen sich um richtige Probleme kümmern (die es leider auch gibt).

  • Da kann man nur den Kopf schütteln und ich hoffe, dass die ÖBB Beschwerdestelle sich nicht wirklich damit befasst, sondern einfach nur eine Standardantwort schickt. Die sollen sich um richtige Probleme kümmern (die es leider auch gibt).

    Mei liab dein rührseliges Jammern. Es waren rund 10 Personen davon betroffen, eh aufgeteilt auf die 3 Wagen um nicht eine Türe zu lange zu blockieren. Und es war nicht nur ich verärgert sondern alles anderen auch!
    Freue mich schon auf den Standardtext, denn der motiviert mich für mehr.

  • Weißt, wir haben dir jetzt lang und breit die Gründe erklärt, die doch sehr nachvollziehbar sind. Es ist eben kein vorgesehener Anschluss und der Lokführer wird einem die Tür nicht aus reiner Boshaftigkeit verriegeln. Das ist in der Woche anders, am Wochenende beim vorhandenen 10-Minuten-Takt jetzt erstmal ärgerlich, aber keine sooo große Sache.

    Es gibt halt nicht vorgesehene Anschlüsse, die man bei einer günstigen Konstellation dann doch erhält oder eben auch nicht. Wäre es ein planmäßiger Korrespondenzhalt, wäre die Lage anders, aber dem ist nicht so.

    Wien ist da eben auch nicht der Nabel der Welt bei den Fahrplänen. Ich hoffe, ich hab damit jetzt kein Weltbild zerstört (bzw. es tut nicht zu sehr weh, wenn doch), aber im ITF ist ohnehin Salzburg der Taktgeber.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Es gibt halt nicht vorgesehene Anschlüsse, die man bei einer günstigen Konstellation dann doch erhält oder eben auch nicht. Wäre es ein planmäßiger Korrespondenzhalt, wäre die Lage anders, aber dem ist nicht so.

    Nun ja, es wird viel von Taktknoten und Taktverkehr geplauscht, aber die Realität ist eine andere.
    Man muss praktisch vor jeder Bahnreise in Scotty nachfragen, wie es mit Verbindungen und Anschlüssen zu bestimmten Zeiten aussieht. Gerade auch an Wochenenden, wenn man einen Ausflug Zug/Bus plant.

  • Nun ja, es wird viel von Taktknoten und Taktverkehr geplauscht, aber die Realität ist eine andere.

    Nein ist es nicht, denn der Taktverkehr funktioniert ja. Eben alle 10 Minuten eine Fahrt. Der Zug der dir weggefahren ist, bildete keinen Anschluss, somit war es auch kein Knoten.

    Ist klar, dass das ein Fahrgast nicht wissen muss. Dir wurde es jetzt aber erklärt. Du kannst jetzt stur wie ein Kleinkind weiterspinnen oder einfach akzeptieren, dass es kein Anschlusszug für dich war.

    Man muss praktisch vor jeder Bahnreise in Scotty nachfragen, wie es mit Verbindungen und Anschlüssen zu bestimmten Zeiten aussieht. Gerade auch an Wochenenden, wenn man einen Ausflug Zug/Bus plant.

    Kann man machen. Bei einem 10 Minutentakt aber eigentlich egal. Aber man kann sich ja auch aufregen über das super Angebot.

  • Da hast Du recht, nur bringt das derzeit Nüsse. Nach dem aktuellen Fahrplan kommen die S40-Züge in Tulln zur Minute 32 an und die REX nach FJB fahren zur Minute 31 ab. Das wurde hier in Antwort #171 schon kritisiert.

    Und wenn ich nicht irre, ist es noch immer so! Ärgerlich, nicht wahr?
    Aber es gibt sicherlich auch hier viele Gründe warum das so sein muss und der Kunde auf der Strecke bleibt.