[Südtirol] Bus und Bahn: Haltestellenansagen nun auch auf Ladinisch

  • Bus und Bahn: Haltestellenansagen nun auch auf Ladinisch

    09.01.2023, 14:08

    In Gröden, im Gadertal und im Fassatal gibt es in Kürze dreisprachige Ansagen an 350 Bushaltestellen, an den Bahnhöfen Bruneck, Bruneck Nord, St. Lorenzen, Waidbruck und Klausen bereits ab 9. Jänner.


      An den Bahnhöfen Bruneck (im Bild), Bruneck Nord, St. Lorenzen, Waidbruck und Klausen gibt es nun dreisprachige Durchsagen für die Fahrgäste. (Foto: LPA/Andreas Daum)

    An den Bahnhöfen Bruneck (im Bild), Bruneck Nord, St. Lorenzen, Waidbruck und Klausen gibt es nun dreisprachige Durchsagen für die Fahrgäste.
    (Foto: LPA/Andreas Daum)
     

    Wer die Bahnhöfe Bruneck, Bruneck Nord, St. Lorenzen, Waidbruck und Klausen anfährt, der hört die Haltestellenansagen ab sofort nicht nur in deutscher und italienischer, sondern auch in ladinischer Sprache. In den nächsten Wochen und Monaten folgen dann die Ansagen der Bushaltestellen in den ladinischen Tälern Gröden, Gadertal und Fassatal

    "Insgesamt werden die südtirolmobil-Fahrgäste künftig an fünf Bahnhöfen und rund 350 Bushaltestellen in den drei Landessprachen Deutsch, Italienisch und Grödnerisch beziehungsweise Gadertalerisch auf den nächsten Halt hingewiesen", erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider: "Damit wollen wir ein starkes Signal für den Gebrauch des Ladinischen senden und dazu beitragen, dass die älteste Südtiroler Sprache auch weiterhin gepflegt und erhalten bleibt." 

    An den fünf genannten Bahnhöfen sind die ladinischen Durchsagen ab 9. Jänner zu hören. An den Bushaltestellen der ladinischen Täler wird das System in den nächsten Wochen und Monaten greifen und auf die neuen Busse, die im heurigen Jahr in Umlauf gebracht werden, ausgeweitet. 

    Eingesprochen wurden die rund 355 ladinischen Namen der Bahnhöfe beziehungsweise Bushaltestellen von Maria Craffonara, die aus einer ladinischsprachigen Familie stammt. Zu Hause in Bruneck spricht Familie Craffonara nach wie vor Gadertalerisch. Maria Craffonara hat unter anderem eine Gesangsausbildung genossen und ist seit mehreren Jahren mit musikalischen Projekten in ganz Europa unterwegs.

    Quelle: Südtiroler Landesverwaltung

  • OK, ich brauch dort eh nicht fahren....

    Der Schienenverkehr wird durch Schienenersatzverkehr meist schlecht oder garnicht ersetzt.

  • Wenn ich mir die zahlreichen Ansagen in Wien anhöre, und dann dran denke, dass die in drei Sprachen erfolgen würden, dann wirds echt ein wenig laut in den Öffis...

    Wobei mich doch interessieren würde, wie das auf Ladinisch klingt...!

    Ein paar Worte kann man hier hören:

  • es sind zumindest lt Aussendung nicht die "zahlreichen Ansagen" sondern die Haltestellenansagen im gemischtsprachigen Gebiet. Wer das nicht aushaelt, darf gern zu Hause bleiben und ich hab mehr von diesem wunderschoenen Land.