Wiener startet Rekordversuch mit 3D-Druckern

  • Ein Wiener Hobbybastler will eine riesige Modell-Bahn-Anlage aus privaten 3-D-Druckern erschaffen. Peter Ryborz ist auf der Suche nach Unterstützern.
    Quelle: https://www.krone.at/2923837

    Die ersten 3-D-Modelle hat Peter Ryborz bereits verwirklicht. (Bild: zVg)

    Die ersten 3-D-Modelle hat Peter Ryborz bereits verwirklicht. (Bild: zVg)

    Der 3D-Drucker hat einen wahren Siegeszug angetreten. Wie sonst lässt sich erklären, dass es mittlerweile bereits Lachs daraus gibt (wir berichteten). Peter Ryborz möchte mithilfe von 3D-Druckern nun einen neuen Weltrekord aufstellen. Bereits 2019 stand er mit dem größten privaten Gerät dieser Art auf der Maker Faire in Wien. Auf der Messe stellen Hobbybastler ihre Erfindungen vor. Doch dann kam Corona. 

    Größte Anlage aus privaten Druckern

    Nun möchte der Wiener wieder neu durchstarten, mit einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt: die erste selbst erzeugte Eisenbahn-Modell-Anlage, die ausschließlich von privaten 3D-Druckern stammt. „Dahinter steckt natürlich enormes Potenzial für Bastler“, sagt Ryborz.

    Geplant ist eine Gleisanlage mit imposanter Eisenbahnbrücke, verschiedenen Gleis-Ebenen und mehreren Loks und Transportzügen, die eine Kugelbahn-Anlage mit Nachschub beliefern und für ständige Bewegung sorgen. „Jeder Zug steuert sich eigenmächtig und kann überall hin, aber selbst bei vorhandenen Gleiskreuzungen soll es anhand einer eigens dafür ausgetüftelten Technik nicht zu Zusammenstößen kommen: Sie ändern entweder sofort die Fahrtrichtung oder warten“, erklärt der Tüftler. 

    Mitmachen erwünscht

    Doch dafür braucht Ryborz aber Unterstützung: „Ob als stiller Unterstützer, der einfach zu Hause Teile drucken kann, ob als Fachmann eines Spezialgebietes oder als jemand, der einfach mitmachen will: bitte melden“, sagt Ryborz. Je mehr, desto größer ist die Chance auf den Weltrekord.

    Und Ryborz hat auch schon Pläne, die über die Modelleisenbahn-Anlage hinausgehen. „Der nächste große Schritt wird ein Metall-3D-Drucker sein, der nicht nur Feinarbeit im Bereiche von Lok und Zubehör ermöglicht, sondern einen ganz neuen Schwerpunkt setzt: das Erzeugen von Dingen, die nie als Ersatzteile gedacht waren oder die es nicht mehr gibt, nachdem sie einfach zu Bruch gegangen sind. Ob antike Spielzeuge, Alltagstechnik, Haushaltsgegenstände, ideelle Dinge, oder sogar Sonderteile von größeren Maschinen oder Autos, die dann alle wieder funktionsfähig sein sollen“, beschreibt Ryborz. 

    Als Anlaufstelle gilt das CreativBüro 01- 408 3303 (DI + FR 14-18 Uhr, DO optional), bzw. die Mailadresse peter@peterplus.eu.

  • So wirklich überzeugen kann mich das ganze nicht.

    Zitat

    „Der nächste große Schritt wird ein Metall-3D-Drucker sein, der nicht nur Feinarbeit im Bereiche von Lok und Zubehör ermöglicht, sondern einen ganz neuen Schwerpunkt setzt: das Erzeugen von Dingen, die nie als Ersatzteile gedacht waren oder die es nicht mehr gibt, nachdem sie einfach zu Bruch gegangen sind. Ob antike Spielzeuge, Alltagstechnik, Haushaltsgegenstände, ideelle Dinge, oder sogar Sonderteile von größeren Maschinen oder Autos, die dann alle wieder funktionsfähig sein sollen“, beschreibt Ryborz.

    Gibt es doch schon?