• Ging mir gar nicht um das Wort, sondern darum, dass diese Bürgerinitiativen gefühlt doch recht oft den Grünen zugerechnet werden, obwohl keine Verbindung besteht.

    Achso. Ja das kommt dann auch noch dazu. Grün wird halt auch noch recht schnell als Beschimpfung verwendet.

  • Ging mir gar nicht um das Wort, sondern darum, dass diese Bürgerinitiativen gefühlt doch recht oft den Grünen zugerechnet werden, obwohl keine Verbindung besteht.

    Das stimmt, häufig sind die Käfer ja nur Mittel zum Zweck.

    Die klassischen NIMBYs sind wohl eher nicht den Grünen zugeneigt.

    You, who are indifferent to the misery of others, it is not fitting that they should call you a human being. ~ Saadi Shirazi

  • 1.) zu den vorhergehenden Beiträgen und zur Frage eines angeblich gebildeten, mündigen Bürgers:

    „Was wird hier gebaut?“

    „Keine Ahnung.“

    „Dann gründe ich eine Bürgerinitiative dagegen.“

    2.) Zum angesprochenen Main - Donau - Kanal findet sich unter https://www.ludwig-donau-main-kanal.de/main-donau-kanal/

    Über 30 Jahre dauert der Bau des Main-Donau-Kanals. 171 Kilometer ist die europäische Wasserstraße insgesamt lang. Sie schließt die letzte Lücke in einer auch Europakanal genannten Großschifffahrtsstraße zwischen der Nordsee bei Rotterdam und dem Schwarzen Meer (Rumänien).

    Außerdem ist der Kanal ein wichtiger Bestandteil der Donau-Main-Überleitung, mit der die Wasserwirtschaftsbehörden des Landes Bayern Wasser aus dem Flusssystem der Donau in das von zeitweiliger Trockenheit bedrohte System der Regnitz und des Mains lenken. Neben der Wasserstraße wurden zudem großflächige neue Feuchtgebiete angelegt und Altwässer erhalten, die heute wertvolle Rückzugsgebiete für geschützte Tier- und Pflanzenarten bieten. Mehr über den Kanal als Schifffahrtsstraße und Naturraum erfahren Besucher der Erlebniswelt Wasserstraße bei Beilngries. Die interaktive Ausstellung in der Gösselthalmühle direkt am Kanal ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie.

    Von der Feststellung einen Kanal durch das nordöstliche NÖ beeinträchtige die Umwelt halte ich ohne genauer Untersuchung wenig. Entlang der Marchauen gibt es sicher sensible Bereiche.

    Auch kleine Wasserflächen kühlen örtlich merkbar wie aktuell in den Städten mit diversen Installationen propagiert wird.

    Sie können jedoch auch „Stepstones“ – Korridore – für Flora und Fauna sein die durch Menschenhand zerstückelte Lebensräume verbinden. Populationen auf Inseln, die weniger isoliert sind, sterben seltener aus. [1]

    Auf einem anderen Blatt steht die Frage der Notwendigkeit Warenströme in dieser Relation nach Tschechien transportieren zu müssen und ob sich der Aufwand - in Europakahngröße - lohnt. Jenseits der Grenz müsste auch eine Geländestufe, die zu Beginn auch der Nordbahn Probleme bereitete, überwunden werde.

    [1] „The Theory of Island Biogeography“ Robert Mac Arthur und Edward O. Wilson 1967