Alles Straße in Niederösterreich

  • Das Problem ist glaube ich, dass generell nicht genug Interesse vorhanden ist. Wieso sonst finden ÖVP und FPÖ - bekannt für ihre Verkehrspolitik - so viel Zuspruch?

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Ganz einfach - weil Österreich ein Autoland ist! Ist dir schon aufgefallen, wie wenig Zuspruch Proteste bei Bahneinstellungen finden? Und es schließlich auch egal ist, ob eine Lokalbahn tot ist - das kratzt nach einer gewissen Zeit ohnehin niemand. Und das nicht nur in Österreich.

  • VW Busse kommen manchmal auch ohne Straße aus.

    1976 im Weinviertel, Lokalbahner kann vielleicht weiter helfen wo.

    Google meint so ein Fahrzeug auf der Webseite des Oldtimermuseums in Poysdorf gesehen zu haben.

    So einen hübschen Turm gibts dort aber nicht...

  • Mehr Kilometergeld und Tempo 150: FPÖ NÖ gegen „Autofahrer-Bashing“

    Erstellt am 18. Juni 2024 | 13:15 Philipp Grabner

    Murlasits

    Landesparteisekretär Alexander Murlasits stellte die neue Kampagne vor. Foto: Philipp Grabner

    Bei Landsleuten, die mit dem Auto unterwegs sind, werde „abkassiert“, meint die FPÖ Niederösterreich und fordert ein Ende der CO2-Bepreisung und die Verdoppelung des Kilometergeldes. Eine eigene Kampagne soll dies nun unterstreichen.

    „Belohnen statt bestrafen“ - schon beim FPÖ-Landesparteitag am Samstag in Tulln war dieser Slogan beim Eingang zu lesen. Am Dienstagvormittag präsentierten die Landes-Freiheitlichen ihre neue Kampagne, die ganz auf Autofahrerinnen und Autofahrer abzielt, nun auch offiziell. Man wolle das von ÖVP und Grünen propagierte „Autofahrer-Bashing“ beenden und richte sich „an alle Fleißigen“, die in NÖ auf das Fahrzeug angewiesen seien, so Landesparteisekretär Alexander Murlasits.

    Zum bereits von Verkehrslandesrat Udo Landbauer geforderten Tempo 150 auf ausgewählten Strecken kommen weitere Ansagen: Die CO2-Bepreisung, die Murlasits als „Strafsteuer“ bezeichnet, solle abgeschafft, das Kilometergeld verdoppelt und die Pendlerpauschale an die aktuelle Preissituation angepasst werden. Abseits dessen will die FPÖ einen Wegfall der Normverbrauchsabgabe (NoVA) sowie einen Ausbau der Straßeninfrastruktur.

    Murlasits ortet „politischen Feldzug gegen Mitte der Gesellschaft“

    Das Auto sei für viele „wichtiger Begleiter zur Bewältigung des Alltags“, glaubt Murlasits: Es stehe „für Freiheit, Unabhängigkeit und garantiert Mobilität zu jeder Zeit“. Udo Landbauer habe als zuständiges Regierungsmitglied aber nicht nur ein klares Bekenntnis zum motorisierten Individualverkehr abgegeben, sondern auch ein großes Öffi-Investitionspaket auf den Weg gebracht.

    Dass Autofahren nicht mehr, so wie früher, mit „Spaß und Freude“ verbunden sei, liege an „Klimaterroristen“ - Murlasits spielt auf die Proteste der „Letzten Generation“ an -, aber auch an der Bundesregierung: In diesem Zusammenhang nennt der Landesgeschäftsführer Ministerin Gewessler gar „Klimaextremistin“: Was geschehe, sei ein „politischer Feldzug gegen die Mitte der Gesellschaft“.

    Die Kampagne solle mit Aktionstagen und Informationsmöglichkeiten nun auf das ganze Land ausgerollt werden. Eine Umsetzung sei dann möglich, wenn man im Herbst „im Schulterschluss mit der Bevölkerung das schwarz-grüne Experiment beende“, so Murlasits.

    Gefunden in den NÖN.

    Zum bereits von Verkehrslandesrat Udo Landbauer geforderten Tempo 150 auf ausgewählten Strecken kommen weitere Ansagen: Die CO2-Bepreisung, die Murlasits als „Strafsteuer“ bezeichnet, solle abgeschafft, das Kilometergeld verdoppelt und die Pendlerpauschale an die aktuelle Preissituation angepasst werden. Abseits dessen will die FPÖ einen Wegfall der Normverbrauchsabgabe (NoVA) sowie einen Ausbau der Straßeninfrastruktur.

    Ich wüsste noch Möglichkeiten, den schikanengeplagten Autofahrern unter die Arme zu greifen:

    • Auszahlung eines Benzin-Hunderters an alle Kfz-Besitzer.
    • Auszahlung einer Führerscheinablegungsförderung an alle 18-Jährigen anstatt des Gratis-Klimatickets.
    • Sparbuch mit einer Einlage in Höhe von 1.000 EUR für alle 16-Jährigen, zweckgebunden für die Anschaffung eines Mopeds oder Pkw.
    • Öffnung der Betriebstankstellen in den Landesstraßenmeistereien zwecks kostengünstiger Betankung. Das hat LH Haider selig dereinst schon in Kärnten praktiziert.
    • Umlenkung der für den ÖV-Ausbau reservierten Finanzen in das Straßenbau-Ressort.
    • Mehrwertsteuerbefreiung für alle notwendigen Investitionen (Anschaffung, Reparaturen, Tanken) in den privaten Pkw-Betrieb.
    • Umstellung der Bevorrangung auf Eisenbahnkreuzungen: MIV vor ÖV. Vorbilder gibt es ja schon. Siehe hier:

    Fotos: dr. bahnsinn

    • Etc., etc.....

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Oldtimermuseums in Poysdorf

    Das war mein erster Gedanke, umso mehr als auf dem selben Film 5041 Planverkehr aufgenommen ist.


    warum kann das nicht einfach passieren?

    Das fragen ich mich, der gerne als "Ewigestrigen" titulierter wird, auch.
    Die Folge mit allen bereits verwendeten Alternativen stammt aus 2000:!:

    Classics: Elektrizität
    Peter kann mit seiner Körperkraft Strom für eine Glühbirne erzeugen. Doch wie wird ganz Bärstadt mit Energie versorgt? Peter besucht das Kraftwerk.
    www.zdf.de

    Die einzige unschönen Antworten die mir einfallen:
    a- Bildungsferne Schichten mit 0,0 geschichtlichem Interesse sind am Ruder
    b- Ein paar Wunderwuzzi sind darauf gekommen wie mit viel Getöse noch bildungsfernere Schichten zu beeindrucken sind,
    das Rad neu erfunden und viel Geld gemacht werden kann.
    Hoffentlich irre ich mich am Ende des Tages.

  • Auch wenn man den Klimawandel leugnet kann man nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass der (Verbrenner-)Individualverkehr eine massive Belastung für die Menschen darstellt, Stichwort Lärm und Abgase.

    Ich war letzte Woche in Bukarest. Wer argumentiert, dass "moderne Verbrenner" ja nicht so schlimm sind, kann sich dort gerne an eine beliebige Straßenkreuzung stellen uns sich eines Gegenteils bezeugen.

    Würde die FPÖ wirklich für Heimatliebe eintreten, sollte sie sich den Schutz derselben ganz oben auf ihre Fahnen heften.

    You, who are indifferent to the misery of others, it is not fitting that they should call you a human being. ~ Saadi Shirazi

  • Hahahaha. Darüber kann man nur noch lachen, wenn man sich nicht mit Psychopharmaka oder Alkohol davon ablenken möchte.

    Nur die Erwähnung der Erhöhung des Kilometergeldes finde ich in Ordnung. Da die letzte gesetzliche Anpassung schon viele Jahre her ist, machen Menschen, die auf das Auto von Berufs wegen angewiesen sind, derzeit ein Minus. Pflegekräfte usw., die von Tür zu Tür fahren müssen. Die tatsächlichen Kosten übersteigen das heutige Kilometergeld.

  • Nur die Erwähnung der Erhöhung des Kilometergeldes finde ich in Ordnung.

    Das habe ich mir auch gedacht. Als ich das letzte Mal im Jahr 2015 Kilometergeld verrechnete, waren es 0,42 EUR und als ich neulich die Abrechnung meines Sones bezüglich seiner Tätigkeit im Rahmen der Mütterberatung in NÖ-Gemeinden sah, las ich auch von einem Km-Geld in Höhe von 0,42 EUR. Also mindestens neun Jahre keine Erhöhung.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • letzte Woche in Bukarest

    Gehört eigentlich zu einem anderen Thema, aber was für ein Vergleich!
    Mein Bruder wagte das Abenteuer E-Auto + Anhänger nach Rumänien. Bei den Details zum Reisebricht wechselte er das Thema.
    Irgendwo las ich, dass in ganz Rumänien weniger E-Ladestation als in Wien sind.