NMS Kirchberg am Wagram: Schulsportwoche nicht auf Schiene

  • Drei Angebote einzuholen ist auch in der Privatwirtschaft zumeist Pflicht,

    Es wäre begrüßenswert, wenn man drei Angebote einholen könnte. Aber leider fahren auf den meisten Strecken bloß die ÖBB.

    Wenn man sich den Zores spart, und gleich für den Bus entscheidet, bekommt man meist innerhalb von Minuten bis Stunden
    drei unabhängige Angebote.

    Zuerst findest Du es für Zeitverschwendung, dass der Lehrer zwei Angebote einzuholen versucht (eines von ÖBB, eines von einem Busunternehmer) und jetzt fändest Du es gut, wenn man drei verschiedene einholen könnte.

    Was Du willst, weisst höchstwahrscheinlich nichteinmal du selber.

    Wichtig ist, was der Lehrer will.

    Ich möchte wetten, daß er es nie wieder bei den ÖBB versucht, es sei denn, ihm wäre von Dienstag Mittag bis
    Freitag Abend tatsächlich so langweilig, wie es Michael Häupl seinerzeit (im Scherz natürlich, was
    vielsagenderweise niemand verstand) unterstellte.

  • Wollt Ihr da jetzt wirklich über das Einholen von Angeboten diskutieren...?

    Das ist weder für den Anfragenden, noch für den Transporteur eine große Sache. Zudem war im Artikel der Preis nie ein Thema, das Problem entstand ja erst nachdem die ÖBB keine verfügbaren Plätze hatte und der ÖBB- Mitarbeiter dem Lehrer offensichtlich mit dem Hintern ins Gesicht gefahren ist...

  • Wollt Ihr da jetzt wirklich über das Einholen von Angeboten diskutieren...?

    Nein, denn das war auch nicht das Thema. Der Lehrer wollte mit der Bahn fahren, weil erstens klimafreundlich und zweitens dank Jugendticket kostengünstig. Und nicht mit dem Bus. Punkt.

    Die Diskussion hier sollte sich um das Unvermögen oder Nichtwollen der ÖBB, eine kleine Gruppe von Jugendlichen von A nach B zu befördern, geht. "Nichtwollen" deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass es den ÖBB nicht wirklich ein Anliegen ist, Jugendgruppen zu befördern.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor

  • Naja da gab es heuer einige unschöne Sachen, was die Schullandwochen betrifft.

    In Kärnten wurden die rund 1000 Schüler zum Schulskikurs zum Nassfeld nur bis Villach Hbf mit dem Zug befördert. Ab da ging es mit dem Bus weiter ins Gailtal. Dass man nun erst wieder mit rund 20 (!) ÖBB-Postbussen neben einer neu elektrifizierten Strecke herfährt ist sehr fragwürdig.

    Vor ein paar Jahren hat man noch einen eigenen Sonderzug aus Wien bis nach Tröpolach geführt:

    2016_053_14165_Noetsch_12_12_2010.jpg

    Für die österreichischen Schüler die die Wintersportwoche in Südtirol und Osttirol hatten war es ähnlich traurig. Die wurden nur bis Innsbruck per Bahn gebracht, ab da ging es dann mit unzähligen Bussen weiter in Richtung Brenner.

    Gerade in Südtirol kann man mit dem Zug bis zur Piste problemlos verkehren....

    Von nachhaltiger und umweltfreundlicher Anreise kann da keine Rede mehr sein, wenn über 20 Busse im Konvoi neben einer Bahnlinie herfahren.

  • Bei den Waidhofner Schülern hat das besser geklappt (wir sind mittlerweile so weit, dass erfolgreiche Schülerfahrten in der Zeitung erwähnt werden...)

    Eine neuntägige Erasmus-Reise führte 16 Schüler der 2AK der Handelsakademie Waidhofen nach Süditialien, und zwar nach Vairano-Patenora in Kampanien, 70 Kilometer von Neapel entfernt, wo sich die Erasmus-Partnerschule befindet.

    Natürlich erfolgte die An- und Abreise gemäß den Vorgaben der EU umweltfreundlich mit der Bahn.