Das Fahrplangefüge im Süden Österreichs im Gefolge von SBT und Koralmbahn

  • Ich wünsche dem Verein alles Gute!

    Wird aber sicher ein Mammutprojekt, denn als letztes Ziel ist ja nur sinnvoll, die Strecke zu elektrifizieren oder mit Akkutriebzügen zu befahren. Beides kostet Millionen und wird das Land Kärnten nicht so einfach finanzieren.

  • Akkutiebwagen beschaffen und dann entweder Kötschach-Mauthen - Brückl oder Kötschach-Mauthen - Bad St. Leonhard mit diesen bedienen.

    Die Beiden verdienen sich auch eine Reaktivierung.

  • Akkutiebwagen beschaffen und dann entweder Kötschach-Mauthen - Brückl oder Kötschach-Mauthen - Bad St. Leonhard mit diesen bedienen.

    Die Beiden verdienen sich auch eine Reaktivierung.

    Bei Kötschach-Mauthen und Bad St. Leonhard bin ich auf jeden Fall bei dir. Brückl habe ich nicht näher betrachtet.

    Wenn man diese beiden Äste aber zusammenfassen möchte, kommt man zu 2 Problemen:

    Man braucht sehr viele Fahrzeuge, weil die Strecke mit ca 215 km recht lange ist.

    Die Verbindung Klagenfurt - Villach übernimmt die Linie nach Spittal bzw Lienz, somit würde die Linie K-M - B St. L eher die Verdichter übernehmen. Das bedeutet jedoch, dass diese Linien nicht in die Nahverkehrsknoten eingebunden wäre, sondern genau versetzt dazu fahren würde.

  • Da die Länder die (im Gegensatz zu Deutschland relativ wenigen) Bahnen eingestellt haben und auch die Länder die Bahnen wieder reaktivieren müssten, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die ÖBB wieder reaktivierte Strecken befahren würden.

    Wer sollte zB in Kärnten für eine Direktvergabe einspringen? Da ist das einzig logische EVU die ÖBB PV. Und sollte wirklich zufälligerweise ausgeschrieben werden, könnte es auch die ÖBB wieder gewinnen.

  • Akkutiebwagen beschaffen und dann entweder Kötschach-Mauthen - Brückl oder Kötschach-Mauthen - Bad St. Leonhard mit diesen bedienen.

    Die Beiden verdienen sich auch eine Reaktivierung.

    Das stimmt jedenfalls

    Eisenbahn muss zeitgemäß sein!

  • Das mit der Streckenlänge ist mir bewusst, Kötschach-Mauthen - Brückl wäre wohl ein 8-9h Umlauf, entsprechend braucht man auch soviele Fahrzeuge. Kötschach-Mauthen - Bad St. Leonhard ist (gefühlt) noch weiter.

    Ein Ziel wäre noch Ferlach, vielleicht unter der Woche mit Akkutriebwagen und am Wochenende per Dampfer/Bus. Die Strecken unter der Woche verlässlich durchzubinden und am Wochenende genauso verlässlich vom öffentlichen Netz zu trennen ist rein technisch überhaupt kein Problem. Da sind die Hürden nur administrativ.

    Bei dem dort anfallenden Güterverkehr stellt sich bei Brückl und Bad St. Leonhard allerdings auch die Frage der Elektrifizierung, ich glaube, bis Frantschach ist sie im Fall der Lavanttalbahn sowieso geplant. Aber auch in St. Leonhard sind zwei oder gar drei Holz-Grosskunden.

    Unterm Strich stellt sich ja die Frage, ob nicht wirklich das ganze Kärntner Netz elektrifiziert gehört, gerade weil es dem Güterverkehr dient.

    Das Problem mit dem Takt lässt sich sicher auch lösen. Ein Stundentakt Lienz - Freisach und ein Stundentakt Kötschach-Mauthen - Brückl könnten sich zwischen Villach und Launsdorf zu einem Halbstundentakt überlagern. Die Einen haben dann halt in Spittal und Klagenfurt Anschluss, die anderen in Villach (oder so irgendwie, das müsste man sich genauer anschauen). Alles kann man aber nie haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von grubenhunt (26. April 2023 um 20:39)

  • Das Problem mit dem Takt lässt sich sicher auch lösen. Ein Stundentakt Lienz - Freisach und ein Stundentakt Kötschach-Mauthen - Brückl könnten sich zwischen Villach und Launsdorf zu einem Halbstundentakt überlagern.

    Genau das habe ich eh gemeint. Das kann man ganz leicht so hinlegen. Es zerstört dann aber halt die Knotenbedienung, die mit dem integralen Taktfahrplan halt gerade ausgebaut wird.