Geld wechseln, mit Karte oder App zahlen oder mit Kaurischnecken?

  • Es geht oft ja nicht nur um die Zahlung, es geht auch um einen halbwegs fälschungssicheren Gutschein.

    Wenn ich den per Post versende kann ich diesen unterschreiben und stempeln und ihn so halbwegs fälschungssicher machen, bei einem automatisch verschickten pdf geht das schon nimmer so leicht, ohne ein Buchungssystem im Hintergrund...

  • Gegen postalischen Versand ist ja nichts einzuwenden, aber man könnte die bargeldlose Bezahlung doch trotzdem anbieten und die Ware halt losschicken, wenn sie das Geld haben. Dem Postler an der Tür Bargeld in die Hand zu drücken, das kommt mir doch wirklich vor wie 1980. (vor allem als einzig mögliche Zahlungsart! Daß man das für Kunden von 90+ anbietet, laß ich mir ja einreden.)

    Ich denke mal, Leute, die Internet haben, haben auch ein Bankkonto.

  • Korrekt geführte Fahrtenbücher mit regelmäßigen Einträgen haben (je nach Stimmung) unterschiedliche Schriftbilder, während Fahrtenbücher, die wenige Tage vor der Steurprüfung in aller Eile nachgetragen werden, ein einheitliches Schriftbild aufweisen

    Aus ähnlichem Grund werden Zeugenaussagen vor Gericht, die perfekt und lückenlos sind sowie mit Inbrunst der Überzeugung vorgetragen werden, gerne angezweifelt.

  • Sie haben's jetzt doch auf Rechnung geschickt.

    Vielleicht wollten sie das aus Angst vor Betrügern nicht so auf der Website breittreten... Da ich schon mehrfach dort was gekauft habe, kennen sie mich vielleicht und halten mich für seriös.

    (Aber es stehen eh Namen auf den Gutscheinen. Würde ich nicht zahlen und es würde sich einer mit dem Gutschein anmelden, würde die Falle zuschnappen....)

  • Gewiß! Wenn nach ein paar Jahren zu wenig Mieterträge fließen, die Wohnung oder die Sanierung aber als Verlust gebucht und vorgetragen wurde, dann melde sich das FA garaniert.

  • Auf https://www.20min.ch/story/beromuen…-kann-103058700 steht:

    Seit Anfang März können Autofahrerinnen und Autofahrer in Beromünster ihr Parkticket nur noch online kaufen. Die Bezahlungssysteme Twint, Easypark und Parkingpay stehen ihnen zur Verfügung. Mit Bargeld können sie nicht mehr bezahlen. Dies sorgt in der Gemeinde für Unmut.

    «Wie bezahlen die Leute, die kein Handy haben?»

    Auf Facebook ärgern sich Anwohnerinnen und Anwohner über «die nicht fertig gedachte Idee». Ein User findet: «Absolute Frechheit, dass man nicht bar bezahlen kann.» Ein anderer meint: «Die Polizei und die Gemeinde müssen ja ihr Geld für das Weihnachtsessen auch irgendwie verdienen.» Eine Userin schreibt: «Wie bezahlen die Leute, die kein Handy haben?» Diese Frage stellen sich auch andere.


    Und nun frage ich in die Runde, wer von denen, die Bargeldzahlung kategorisch ablehnen, am Handy mit Twint zahlen kann, oder Easypark oder Parkingpay installiert hat?

    Die anderen dürfen Roaminggebühren zahlen um es zu installieren, was in der Schweiz weh tut...