Geld wechseln, mit Karte oder App zahlen oder mit Kaurischnecken?

  • Der Münchner Hauptbahnhof hat viele Möglichkeiten, an Essen, Trinken und eh alles zu kommen, im Untergrund befindet sich ein Labyrinth aus Tunneln mit Geschäften, welche zwischen den Zugängen zu U- und S-Bahn liegen. Das Karstadt in der Nähe ist jetzt zwar dauerhaft zu, aber vielleicht kommt ja was anderes hin. Da täte ich zumindest den Leberkasstandl ned so vermissen.

    Gibt doch eh genug Barzahler, um denen ein Einkommen zu gewährleisten.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Wobei ich mir gerade überlege, was der Hintergrund sein könnte:

    Durch den Ausschluss der Barzahlung kann der Betreiber sicher verhindern, daß Angestellte den einen oder anderen Leberkäse nicht bonieren und das Geld selbst einstecken.

    Das macht wahrscheinlich prozentuell mehr aus als die Kartenspesen.

  • Klingt sinnvoll. Hab überhaupt das verwechselt. Eine Imbissbude, die nur Kartenzahlung anbietet in Deutschland ist für mich doch unerwartet :D

    Aber für den scheint sich das zu lohnen, spart man sich ja Kosten und Aufwand für das Vorhalten von Bargeld.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Klingt sinnvoll. Hab überhaupt das verwechselt. Eine Imbissbude, die nur Kartenzahlung anbietet in Deutschland ist für mich doch unerwartet :D

    Aber für den scheint sich das zu lohnen, spart man sich ja Kosten und Aufwand für das Vorhalten von Bargeld.

    Es könnte auch hygienische Gründe / Vorteile haben, wenn der Standler nicht dauernd Geld angreifen muss, das vorher schon durch tausende Hände gegangen ist...

  • Das kommt hinzu.

    Die Erfindung der Registrierkassen basierte übrigens nicht aus Anforderungen des Finanzamts, sondern ein Geschäftsmann wollte vermeiden, daß Angestellte auf eigene Rechnung tätig werden.

  • Was meint ihr dazu? (Auf FB gefunden)

    Warum sollten wir überall mit Bargeld bezahlen anstatt mit Bankkarte?
    - Ich habe einen 50-€-Schein in der Tasche und werde ihn in ein Restaurant bringen und mein Abendessen damit bezahlen.
    Der Restaurantbesitzer verwendet diese 50 € um seine Rechnung in der Waschanlage zu bezahlen.
    Der Autowaschbesitzer zahlt seinen Haarschnitt bei seinem Friseur.
    Der Friseur verwendet diese 50 € für die Kasse im Supermarkt.
    Nach einer unbegrenzten Zahl an Zahlungen bleibt mein 50-50-Schein dieselbe Bedeutung, dass er seinen Zweck für alle erfüllt hat, die ihn als Zahlung benutzt haben und die Bank hat keine Arbeit oder Einmischung in irgendeine Ausgabe.
    ABER WAS
    - WENN ich jetzt in ein Restaurant gehe und digital mit meiner Bankkarte bezahle,
    - die Kosten für meine digitale Zahlung, die dem Restaurantbesitzer in Rechnung gestellt wird, inklusive Transaktionskosten in Prozent betragen durchschnittlich 2,5% was dann auf 1,25€ für jede weitere Zahlungstransaktion hinausgeht.
    (Das bedeutet, dass jede nächste Zahlungstransaktion 1,25 € kostet)
    - die gleichen Kosten werden umgesetzt, wenn der Restaurantbesitzer seine Rechnung digital an der Waschanlage bezahlt,
    - die Zahlungen des Waschanlagenbesitzers beim Friseur,
    - die nächsten Zahlungen auch usw.
    Daher bleiben nach den ersten 36 Transaktionen von diesen 50 € nur 5 € übrig und die restlichen 45 € sind Eigentum der Bank geworden... Danke an alle digitalen Transaktionen und Gebühren!
    Zudem belaufen sich die Kosten für eine Debitkarte im Schnitt auf 2,25 € pro Monat, also sind deine 50 € nach einem Monat sparen nur 47,75 € wert.
    Weg ist weg, man kann es nur einmal ausgeben.