Geld wechseln, mit Karte oder App zahlen oder mit Kaurischnecken?

  • Und das hat sicher üüüüüberhaupt nichts mit der Erfassung für Steuerzwecke zu tun, das wird nicht mal erwähnt....

    Ist aber nicht so, dass diese Betriebe keine Registrierkassen haben und selbstverständlich auch Rechnungen auf den Tisch legen.

    Im Übrigen kann man auch bei Wahlärzten und Zahnärzten häufig nur BAR bezahlen.

    Selbstverständlich bekommt man aber auch Honorarnoten um sie bei der ÖGK einreichen zu können.

  • Naja und das ist das nächste: Sobald du barzahlst, wird natürlich auch gleichzeitig der Steuerbetrag erfasst, den das Gewerbe abführen muss. Also musst du von deinem Barbetrag erstmal die Steuern abziehen.

    Und diese Steuern werden auch nicht bar bezahlt.

    Also egal wie man zahlt, es ist nicht so, dass derselbe Beitrag dann unverändert für andere Dinge gezahlt wird.

    Klar, rein theoretisch ist es so, dass man im Prinzip mit dem selben Geldbetrag erstmal auch anderswo dann was kaufen kann. Aber in Wahrheit wird dann immer vom Erlös ein Beitrag abgezogen. Sei es durch Steuern, aber vielleicht auch, weil vielleicht doch nicht alles gratis ist beim Vorhalten einer Bargeldinfrastruktur. Wo kommen die Münzen und Scheine denn her? Passendes Wechselgeld kriegt man ja nicht notwendigerweise vom Kunden.

    Und du musst einen Teil des Geldes fix auf dein Konto einzahlen, denn der Staat hat keine Lust, dass du das Geld in bar verschickst. Das kannste knicken.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

    Einmal editiert, zuletzt von J-C (29. November 2023 um 09:25)

  • Und das hat sicher üüüüüberhaupt nichts mit der Erfassung für Steuerzwecke zu tun, das wird nicht mal erwähnt....

    Ist aber nicht so, dass diese Betriebe keine Registrierkassen haben und selbstverständlich auch Rechnungen auf den Tisch legen.

    Selbstverständlich? Alle? Am Würstelstand habe ich neulich keinen Ausdruck bekommen....

    Zitat

    Im Übrigen kann man auch bei Wahlärzten und Zahnärzten häufig nur BAR bezahlen.

    Selbstverständlich bekommt man aber auch Honorarnoten um sie bei der ÖGK einreichen zu können.

    Ob die ÖGK da mit dem Finanzamt zusammenarbeitet (das geht wahrscheinlich schon aus Datenschutzgründen nicht); da bin ich mir bei den teils käszettelartigen handschriftlichen Belegen auch nicht immer sicher, ob da alles durch die Bücher geht.....

    (Hatte in einer früheren Kanzlei mit Ärzten zu tun, die sind nicht alle steuerliche Engerln....)

  • Also wenn ein Arzt nur Barzahlung ermöglicht, scheint der irgendwas im Schilde zu führen.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*