Geld wechseln, mit Karte oder App zahlen oder mit Kaurischnecken?

  • Eh. Aber auch da kann man einfahren, ich hab im Herbst am Kaffeeautomat im Bf. Sopron 2,50 für einen Kaffee gezahlt (mit Bankomatkarte), der mit Forintmünzen (die ich kiloweise zuhause gehabt hätte...) grad mal 50 Cent gekostet hätte..

  • Eh. Aber auch da kann man einfahren, ich hab im Herbst am Kaffeeautomat im Bf. Sopron 2,50 für einen Kaffee gezahlt (mit Bankomatkarte), der mit Forintmünzen (die ich kiloweise zuhause gehabt hätte...) grad mal 50 Cent gekostet hätte..

  • Ja das ist eindeutig deine Bank. Weder bei N26, noch jetzt bei der DKB werden mir da irgendwelche Spesen verrechnet.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Vor zwei Jahren wurden auf Teneriffa auch 2-3 Euro pro Abhebung am Bankomat verlangt... Trotz Euro...

    Das hast du auch teilweise in Österreich.

    Nur die großen Banken haben sich (so weit mir bekannt) dazu committed keine Gebühren an ihren Bankomaten einzuheben. Kleinere Betreiber tun das sehr wohl.

  • Bei uns verlangen die EURONET Bankomaten höhere Gebühren.
    Wird aber vor dem Abheben gezeigt und kann man abbrechen, was Sinn macht, denn es gibt ausreichend Bankomaten unserer Banken.

    Einmal editiert, zuletzt von CA1 (19. Mai 2024 um 08:36)

  • Als Junger, der im Ausland lebt und viel unterwegs ist, eine Kurzzusammenfassung, wie man sich ein Patzen Geld spart. Man betrachte dies als kurzen Info-Post an das Forum. Hier also meine Erfahrungen zum Thema zusammengefasst:

    1. Im Euro-Raum kann man ruhig mit den Bankomat(Debit-)Karten der Hausbank abheben, einige Bankomaten wie Euronet können Gebühren verlangen, in z.B. Spanien ist das bei Vielen oft Standard, dass es pro Behebung mit ausländischer Karte ein paar Euro zahlt, aber nicht bei allen. Da hilft nur, so viel wie möglich mit Karte zu zahlen, oder Bargeld von Daheim mitzunehmen.

    2. Sämtliche Kredit- und Debitkarten von Hausbanken haben bei Fremdwährungen brutal schlechte Kondition, ich zahle im Ausland nie damit, und hebe schon gar kein Geld damit ab.

    3. Kreditkarten verwende ich nur, wenn ich zumindest 1% davon in irgendeiner Form (Cashback, Punkte, Meilen) zurückbekomme und das auch nur in der Ausgabewährung. Einzige Ausnahme sind Mietwagenbuchungen, da ich bei einer Karte eine Mietwagenvollkasko dabeihabe, die ist mir den schlechten Wechselkurs wert.

    4. Auslandsüberweisung lasse ich ausschließlich über Revolut laufen, dort kann man mehrere "Konten" (verschiedene Währungen) in der App aufmachen und 1000€ pro Monat gratis auf dieses Konto zum Interbankenkurs wechseln. Sollte ich mehr brauchen, schicke ich die Beträge an die Revolut-Accounts meiner Freunde. Einziger Haken: Wenn ich z.B. vom Revolut Franken Konto in die Schweiz überweise, zahle ich ein marginale Gebühr von meistens unter 1%. Transferwise ist da wesentlich teurer, die Raiffeisen u.Ä. zockt einen komplett ab.

    5. Auslandszahlungen entweder mit Revolut oder N26, gibt aber einige Alternativen, die auch schon genannt wurden (DKB z.B. kenne aber die Konditionen nicht). Diese Zahlungen werden dann gebührenfrei in Fremdwährung vom Euro-Konto zum aktuellen Interbankenkurs abgebucht. (Cashback gibts halt keines, dafür spar ich mir zwischen 3-5% beim Kurs und Gebühren)

    6. Revolut hat ein 200€ gratis Behebungslimit an Bankomaten. D.h. ich kann Fremdwährung, wenn notwendig, gebührenfrei abheben (außer der Bankomatgebühr, oft zahlt es sich aus verschiedene Bankomaten zu probieren und zu schauen, welche der Beste ist).

    7. Grundsätzlich: Egal ob Abheben oder Zahlen, immer die Fremdwährung verwenden, die eigene Bank hat immer den besseren Kurs.

    8. Ich verstehe bis heute nicht, warum Leute ihre Hausbanken noch für irgendetwas anderes verwenden, was nicht das tägliche Leben im Inland ist. Das Desaster mit Investmentportfolios und Depotgebühren ist ein weiterer Punkt.

    9. Wechselstuben sind grundsätzlich tabu.


    Fazit: Wenn man mehr in Fremdwährungsgegenden unterwegs ist, rentiert es sich ein paar Konten bei Online-Banken aufzumachen (diese sind außerdem genauso Einlagengesichert) und diese im Ausland zu verwenden. Für Auslandsüberweisungen ist Revolut derzeit der klare Gewinner, Kreditkarten ergeben Sinn, wenn man die Versicherungen benötigt oder im Euro-Raum was zurückbekommt. Kartenzahlungen sind meist günstiger, als vor Ort zu beheben.

    Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Konditionen laufend ändern und man hin und wieder die Strategie anpassen muss.

  • Vor zwei Jahren wurden auf Teneriffa auch 2-3 Euro pro Abhebung am Bankomat verlangt... Trotz Euro...

    Das hast du auch teilweise in Österreich.

    Nur die großen Banken haben sich (so weit mir bekannt) dazu committed keine Gebühren an ihren Bankomaten einzuheben. Kleinere Betreiber tun das sehr wohl.

    Also eigentlich kassiert meines Wissens nach nur Euronet für Abhebungen an deren Bankomaten: https://durchblicker.at/bankomatgebuehren#bankomatbetreiber. Und Euronet in Summe - weltweit auf jeden Fall, aber auch in Österreich zumindest in touristischen Gebiten - würde ich nicht als kleinen Betreiber bezeichnen.

  • 7. Grundsätzlich: Egal ob Abheben oder Zahlen, immer die Fremdwährung verwenden, die eigene Bank hat immer den besseren Kurs.

    Da muss ich dir leider etwas widersprechen. Es kommt sehr auf die Ausgestaltung der Gebühren an.


    Viele Österreichischen Banken verrechnen für Fremdwährungstransaktionen einen fixen Sockelbetrag (1-2€) und dann noch einen prozentualen Aufschlag.


    Bei Kleinstbeträgen wie zB. dem Kaffee in Sopron kann ich hier schon der schlechtere Wechselkurs des Automatenbetreibers lohnen. Bei größeren Summen aber nicht, da die Aufschläge beim Wechselkurs oft +10% betragen.

    Eh. Aber auch da kann man einfahren, ich hab im Herbst am Kaffeeautomat im Bf. Sopron 2,50 für einen Kaffee gezahlt (mit Bankomatkarte), der mit Forintmünzen (die ich kiloweise zuhause gehabt hätte...) grad mal 50 Cent gekostet hätte..