Geld wechseln, mit Karte oder App zahlen oder mit Kaurischnecken?

  • Nein, ich hab kein Revolut, sondern DKB. Aber da geht ja eine Überweisung - gegen Gebühr auch in Echtzeit - ja fix direkt vom Handy aus. Wie jede normale Bank es ja auch heutzutage anbietet. Wenn deine Bank es nicht ermöglicht, eine Überweisung direkt aus dem Handy heraus zu tätigen, dann hast du eine schlechte Bank.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Wichtige Info an J-C:

    Bei der Überweisung schaut der Staat mit (bzw. kann mitschauen). Und fragt dann nach dem Warum und Woher und nach der Rechnung...

    Wenn Du den Nachbarn das Geld bar gibst, sehen das er und Du und sonst niemand... (zumindest niemand, der Dich deswegen auf dieser Welt dafür belangen würde...)

    Die 10.000 bekommt wohl weniger der Nachbar sondern eher der Holzhändler. Oder die Baufirma fürs Borgen der Maschinen...

  • Diese "Nachbarschaftshilfe", welche 5stellige Beträge in bar behält, ist mir höchst suspekt und kommt in meinem Haushalt auf dem Land in Tschechien garantiert nicht vor. Das ist doch eben Steuerhinterziehung, wenn man am Fiskus vorbei in Bar solche Transaktionen tut, die doch auch aufwändig sind.

    Wo auch immer du herkommst, ist es sogar sehr gut, dass der Staat so ein fragwürdiges Verhalten unterbindet. Warum kann man nicht direkt mit dem Holzhändler dann die Transaktion abschließen? Der Staat muss da gar nichts mithelfen, auf dem Land ist selbstständiges Denken und Handeln erfreulicherweise doch noch die Regel!

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • Allgemein macht man hier wieder aus einer Mücke einen Elefanten.

    nicht die paar Euro, die der Häuslbauer dem Nachbarn für seine Hilfe zahlt

    Es geht nicht um „ein paar Euro“, deswegen ist die Grenze ja bei 10.000 Euro.

    Und wenn es diese Art der Nachbarschaftshilfe nicht mehr geben kann,

    Sie wird nicht verboten..

    Darum ging es ganz einfach nicht.

    Also Nachbarschaftshilfe mit 10.000€ in bar ist... abwegig? Ich würde sowas nicht machen. Man kann doch überweisen, das geht einfacher als das ganze Geld überhaupt erstmal abzuheben. Ich mein, wer hat schon mal eben 10.000€ in bar einfach so rumliegen?

    Tut mir leid, da zeigt sich wieder, dass du davon keine Ahnung und eine sehr naive Ansicht dazu hast (was auch kein Problem ist).

    Bei einem Hausbau hast du immer wieder mal ein paar tausend Euro herumliegen, damit du mal wieder wen „steuergünstig“ bezahlen kannst.

    Was spricht gegen Überweisungen? Die können für eine geringe Gebühr sogar in Echtzeit getätigt werden.

    „A jed‘s Schriftl is a Gift‘l“

  • kommt in meinem Haushalt auf dem Land in Tschechien garantiert nicht vor

    Genau ^^

    Ich will wirklich kein Land nieder machen, aber wieso sollte das im ehemaligen Osten nicht so sein?

    Ich wette sogar, dass das noch mehr der Fall ist, als hier in Mitteleuropa.

    Warum kann man nicht direkt mit dem Holzhändler dann die Transaktion abschließen? Der Staat muss da gar nichts mithelfen, auf dem Land ist selbstständiges Denken und Handeln erfreulicherweise doch noch die Regel!

    Der Staat schneidet bei jeder „offiziellen“ Transaktion mit und ja du hast Recht es ist Steuerhinterziehung, aber als Häuslbauer freut man sich, wenn man mal ein wenig weniger zahlen muss.

    Deswegen finde ich die Grenze von 10.000 Euro gut, auch wenn Logos ausnahmsweise mal Recht hat und das Vorhaben schwer zu kontrollieren ist.

  • Ok. In meinem Haushalt ist es nicht so, allerdings haben meine Eltern auch lange in der Stadt gelebt... ich glaube das färbt ab. Ich kann mir aber sicherlich solche Praktiken anderswo vorstellen. Sicher gibt es vieles auch auf informeller Basis...

    Wenn es wirklich so ist, dass man Beträge in bar über 10.000€ für Nachbarschaftshilfe transferiert, bin ich stark dafür, das einzustellen, weil das einfach eine Praxis ist, die man nicht unterstützen sollte (und ja auch illegal ist).

    Deswegen, ich finde diese Obergrenze gerade deswegen gut, denn wieso sollte ich dafür sein, dass Steuerhinterziehung in so einem hohen Ausmaß betrieben wird? Wir leben alle davon, dass Steuergeld investiert wird. Es geht allein um Geld, denn nein, man kann das auf legalem Wege fix auf dem Land durchführen, ohne dass der Staat nachhelfen müsste.

    Mit freundlichen Grüßen

    *Möwengeräusche*

  • auch lange in der Stadt gelebt... ich glaube das färbt ab

    Auch in den Städten gibt es das.

    Wenn auch - auf Grund von „weniger Nachbarschaft“ und mehr „Überwachung“ - weniger.

    Wenn es wirklich so ist, dass man Beträge in bar über 10.000€ für Nachbarschaftshilfe transferiert, bin ich stark dafür, das einzustellen, weil das einfach eine Praxis ist, die man nicht unterstützen sollte (und ja auch illegal ist).

    Deswegen, ich finde diese Obergrenze gerade deswegen gut, denn wieso sollte ich dafür sein, dass Steuerhinterziehung in so einem hohen Ausmaß betrieben wird? Wir leben alle davon, dass Steuergeld investiert wird

    Da stimme ich dir zu!

    man kann das auf legalem Wege fix auf dem Land durchführen, ohne dass der Staat nachhelfen müsste.

    Ich habe keine Ahnung, was du damit ständig meinst

  • Neulich brauchte ein Kunde von uns eine Bestätugung, daß unser Konto wirklich unser Konto ist, und daß unsere Lieferanten keine Kinder beschäftigen. Es ging da um die Summe von 400 Euro!

    Das geht ja noch. Üblicherweise werden bereits die Hausbanken der Lieferanten belästigt,
    die korrekten Bankdaten von dritter Seite zu bestätigen.
    Man möchte einfach Betrug verhindern. So mancher Wahnsinnige in der Buchhaltung mag schno versucht haben,
    die Kontonummer in den Stammdaten der Verrechnungsprogramme gegen die eigene auszutauschen.