[HU] Balaton mit der Bahn

  • Unterwegs noch eine neue Ausweiche, falls irgendwann dafür Bedarf sein sollte.

    In Imremajor wieder Halt und es ist sogar ein Fahrgast zugestiegen.

    Und schon waren wir im Ortsgebiet von Balatonfenyves, der Bahnübergang vor dem Bahnhof und dann nicht Ankunft am Gleis 1 am Bahnhof sondern abgebogen und Halt am Abstellgleis. Das Aussteigen etwas mühsam, da es dort keinen Bahnsteig gab. Aber es gab sicherlich gute Gründe dafür, welche auch immer. :)

    Auch jetzt wieder ausreichend Zeit für den Anschluss nach Keszthely. Nun den Weg über die Eisenbahnkreuzung und durch den Bahnhof im Umbau auf den Mittelbahnsteig.

    Der IC Balaton aus Budapest kam mit +3 am Bahnhof an und war wieder gut ausgelastet.

    Da ein IC, benötigte ich wieder eine Reservierung, die ich unterwegs mittels MAV App besorgte.

    Ich reservierte wieder den Sitzplatz wie schon letztens. Der Schaffner kam und ich zeigte ihm meinen Pass.

    Das war ihm sichtlich zu wenig und wollte mich in den vorderen Teil des Zugs (mit den alten Waggons) schicken.

    Da zückte ich mein Smartphone und den Barcode der Reservierung und alles passte ;)

    Noch die kurze Bahnfahrt nach Keszthely mit der Schleife am Westufer des Balaton.

    Mein gemütlicher und stressfreier Ausflugstag endete in einem Gastgarten in der Fußgängerzone.

  • Und schon waren wir im Ortsgebiet von Balatonfenyves, der Bahnübergang vor dem Bahnhof und dann nicht Ankunft am Gleis 1 am Bahnhof sondern abgebogen und Halt am Abstellgleis. Das Aussteigen etwas mühsam, da es dort keinen Bahnsteig gab. Aber es gab sicherlich gute Gründe dafür, welche auch immer. :)

    Hat er damals auch gemacht, als ich dort unterwegs war. Da fiel es weniger auf, als der Schaffner den erlegten Fasan aus dem Motorraum holte und in den Lokschuppen dahinter trug...

  • Da fiel es weniger auf, als der Schaffner den erlegten Fasan aus dem Motorraum holte und in den Lokschuppen dahinter trug...

    Also bei meinen Fahrten fand sicher keine Fasanenjagd statt.

    Der Grund wird eher das Rangieren sein, denn schon bei meiner Fahrt schob die Lok die Wagen um dann am Gleis 1 einzufahren.

    blau war die Ausstiegstelle, die hier sogar eingezeichnet ist, aber eben kein richtiger Bahnsteig wie bei 1 + 2

  • Tag 3 und Rückreisetag.

    Abfahrt bereits kurz nach 8 Uhr, denn das war die optimale Verbindung für meine geplante Route via Szentgotthard und weiter. Und auch zum Umsteigen gab es angemessene Zeiten.

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    Um diese Zeit gab es im Hotel noch kein Frühstück. Also kurzer Umweg via PLUS Markt wo es schon ofenwarmes Gebäck gab.

    Am Weg zum Bahnhof ein Sonnenaufgang und wie immer sehr früh am Bahnhof.

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    Am Busterminal schon reger Betrieb, aber am Bahnhof noch sehr ruhig.

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    Der Kaffeeautomat auch in Betrieb und somit stand dem Frühstücken nichts mehr im Wege.

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    Mein IR Helikon schon am Monitor und ohne Verspätung ersichtlich, also schon mal beruhigend.

    Dauerte nicht lange und auch am Bahnhof wurde es betriebsam. Es kamen volle Pendlerzüge aus Fonyöd und Tapolca an.

    Ankünfte:

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    Abfahrten:

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    Und gleich wurde wieder rangiert. Der Regio aus Fenyöd bekam den wartenden Wagen mit dem Bistro angehängt, die Lok wechselte die Richtung und schon war der IC Balaton nach Budapest fertig.

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    Und dann fuhr der IR Helikon von Györ nach Kaposvar ein.

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  • Mein zweiteiliger Dieseltriebwagen IR Helikon (gleiche Garnitur wie tags davor) via Papa nach Györ wurde auch schon angekündigt. Der Bahnsteig voll, aber es stiegen auch viele Fahrgäste (Pendler) hier aus.

    Heute keine Schülerinnengruppe, aber dafür ein Frauenausflug mit unüberhörbaren Gequassel (also Quasslerinnen). =O

    Für mich nun wieder ein neuer Streckenabschnitt (wie schon Budapest nach Keszthely), der mir auch bestens gefiel.

    Zuerst den Balaton entlang und dann biegt die Strecke nach Tapolca ab, wo viele Fahrgäste ausgestiegen sind. Hier steigt man auch in Züge nach Balatonfüred und weiter nach Budapest um.

    Wieder Wald, Wiesen, Weiden. Hügelland und diverse Plantagen (Obst und Haselnüsse). Vorbei an Sümeg mit der sehenswerten Burg am Berg.

    Knipsen war leider wegen Gegenlicht und spiegelnden Fenstern nicht möglich.

    Dann wurde am Display auch schon Celldömölk angekündigt, wo ich letztens schon nach Veszprem unterwegs war.

    Plangemäß unterwegs und der Regionalzug nach Szombathely am Bahnsteig nebenan und somit ein stressfreies Umsteigen.

    Wir fuhren planmäßig ab, der Zug voll und eine ziemlich alte Garnitur.

    Aber für diese kurze Strecke nicht wirklich ein Problem. Vor der Einfahrt in Szombathely musste der Zug rund 3 Minuten anhalten und erst als sich der Lokführer durch einen länger anhaltenden Pfiff bemerkbar machte, ging es weiter zum Bahnsteig im Bahnhof Szombathely (also mit +3). Für mich aber völlig egal, denn ich hatte hier wieder viel Zeit zum Umsteigen für meine Weiterreise Richtung Graz. Also noch Zeit für ein Bier im Bahnhofsgasthaus und ein Besuch am WC, wo man 250 Ft. in bar zu entrichten hat und dafür ein Beleg ausgestellt wird.

    Am Monitor stand der IC (ohne Nummer) bei Ankunft als IC Dráva und bei Abfahrt als IC Mura.

    Der Zug kam laut Fahrplan an und die Lok wurde rangiert.

    Irgendwie ist die Situation mit dem IC verwirrend, denn der teilt sich hier in 311+312 und etliche Fahrgäste waren irritiert.

    Ein Bahnbediensteter (nicht der ZUB) ging durch den Zug um die Fahrgäste aufmerksam zu machen, dass dieser Teil nach Graz fährt und schon sind wieder etliche eilig ausgestiegen.

    Für diesen IC hätte ich keine Reservierung benötigt (nur für inländische IC), aber ich hatte mir eine ÖBB Reservierung geleistet (allerdings bei IC leider nur ohne freie Sitzplatzauswahl möglich).

    Die hätte ich allerdings nicht wirklich benötigt, den dieser IC war halbleer

    Pünktlich setzte sich der Zug in Bewegung, aber dieser IC bleibt in jedem Dorf stehen. Die Strecke bis Szantgotthard landschaftlich eher mäßig interessant. ;)

    In Szantgottgard der LOK-Wechsel von MAV mit Oberleitung auf ÖBB mit Diesel.

    Eigentlich plante ich ursprünglich in Fehring auszusteigen um dann zwei Stunden später mit dem REX via Hartberg nach Wiener Neustadt zu fahren.

    (Aber den Lückenschluss Fehring nach Hartberg habe ich inzwischen auch geschlossen).

    Der MAV-Waggon war so gemütlich und leer, dass ich mich kurzfristig für die Weiterfahrt nach Graz entschied.

    In Graz kamen wir sehr pünktlich an (-2) und ich hätte wohl auch noch den RJ nach Wien erreicht (7 Minuten sollten reichen).

    Aber ich ging durch die Bahnhofshalle und nahm im AIDA Gastgarten Platz um mir Kaffee & Kuchen zu gönnen (denn auch der IC hatte keinen Speisewagen). Und der RJ eine Stunde später auf Gleis 1 war ein CD-RJ, den ich bevorzuge.

    Der wird auch schon früh bereitgestellt und man kann sich in aller Ruhe einen der bevorzugten Sitze auswählen.

    Im Ruhewaggon, der sich nach einiger Zeit wieder mal als Unruhewaggon entwickelte.

    Ein arabisch sprechender Fahrgast whatsappte mit seiner Holden und die keppelte lautstark und 30 Minuten lang (warum auch immer ohne Kopfhörer). Einem anderen Fahrgast wurde es dann zu viel und sorgte für Ruhe.

    Auch dieser RJ kam pünktlich in Meidling an und somit erreichte ich locker meine S80, die dieses Mal auch tatsächlich fuhr.

    Und damit endete auch dieser Ausflug mit vielen positiven Eindrücken.

  • Guten Abend !

    Danke für den letzten Teil des Berichtes. Szengotthard - den Bf kenne icch nur aus den Zeiten mit "offenen" Bahnsteigen, ohne Fahrleitung und elektrischen Fahrzeugen.

    Beim Zug nach Graz hattest Du ja einen Abteilwagen mit Fenstern zum Öffnen. Schaut gar nicht so schlecht aus. Ich tippe mal auf einen Umbau ?

    Das Aida Cafe in Graz im Hbf sagt mir auf die Schnelle gar nichts. Ich war mal im Einkaufszentrum gegenüber in einem Bäckerei Cafe. Allerdings schon länger her, da war gerade Bahnsteig- und -dächer Neubau in Graz.

    Gruß

    2143 030

  • Servus!

    Das war kein Abteilwagen, ich fahre vorzugsweise GR. Waren aber wirklich gemütlich!

    AIDA ist in Wien mit vielen Filialenvertreten.

    Und Kaffee und Torten sehr gut.

    Seit einiger Zeit gibt es nun die Filiale am Grazer Hbf. Direkt neben Hauptausgang rechts.

    Und am Vorplatz der Gastgarten, der immer recht gut frequentiert ist.

    Bäckereien gibt es etliche und auch eine MAC.

    LG!

  • Die Aida hat auch die vorplatzseitige Dachterrasse okkupiert, die schon früher zum Bahnhofsrestaurant gehörte.

    Dafür gibt es nebenan einen Italiener mit einem entsprechenden Angebot.

    Der Grazer Hauptbahnhof hat doch einiges zu bieten und man ist nicht auf den MAC angewiesen ;)

    Ich mag diesen Bahnhof, Vorplatz und TRAM-Anbindung.