Aktuelles vom Nightjet 2

  • Ich habe die alten Abteilwagen geliebt. Da konnte man auch schlafen, wenn das Abteil leer war ...

    2020 war es.

    Mit dem letzten Zug nach Bleiburg. In der Nacht rauf auf den Petzen. Sind langsame Geher. Über den Petzen drüber. Die Sonne hat gebrannt. Den mühsamen Absteig zum Luschasattel gemeister und dann den mühsamen und langen Marsch zur Haltestelle St. Michael ob Bleiburg. Mit Müh und Not, die Haltestellt wurd erreicht, der letzte Zug erreicht. Es schmerzten die Beine doch die Freude überwog. In Villach eine Cola vom Automaten genossen und auf den Nachtzug nach Wien gewartet. Ins Abteil gefallen und durchgeschlafen bis Wien ...

    Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

  • Als wir mit 17 (so um 1981) die Wienwoche machten sind wir auch mit dem Nachtzug gefahren. Im November. Draussen schneite es, drinnen wars warm, es war einfach total schön...!

    In Rosenheim sind Grenzpolizisten am Bahnsteig rummarschiert, Aussteigen war natürlich strengstens verboten...

    Zu dritt im Sechserabteil wars schön, zu sechst wärs weniger schön gewesen...

    Für die Bilanz der ÖBB wären aber vollbesetzte Sechserabteile wahrscheinlich besser gewesen...

  • Das hab ich einmal mit vier anderen zwischen Hendaye und Paris gemacht. Ich und einer der Mitreisenden im Gepäckträger (damals in Frankreich sehr bequem kein Rost sondern eine Plexiglasplatte) zwei Mitreisende jeweils auf der Bank und einer am Boden.

  • Ich habe als kleiner Junge bei einer unserer ersten Nachtzugfahrten so gut wie kein Auge zugetan, so aufgeregt war ich. Es ging nach Paris, danach noch dazu mit dem TGV in die Bretagne (noch mehr Aufregung) und im anschließenden Regionalzug bin ich dann auf den Koffern eingeschlafen... soweit meine Anekdote, und Erinnerung.

    You, who are indifferent to the misery of others, it is not fitting that they should call you a human being. ~ Saadi Shirazi

  • Ich habe als kleiner Junge bei einer unserer ersten Nachtzugfahrten so gut wie kein Auge zugetan, so aufgeregt war ich

    Ich habe in meinem Leben einmal etwas gewonnen. Allerdins nicht als Einziger sondern mit virlen anderen Kindern.

    Eine Einladung nach Bludenz in die Schokoladefabrik mit An-/Rückreise im Liegewagen eines Sonderzugs ab Salzburg.

    Das war damals eine tolle Sache und es gab viel Schokolade zum Naschen