[NÖ] Reblausexpress 2024 nur mit zwei Zugpaaren

  • Guten Abend !

    Wer mal einen "Dieselgenuß" vom Reblaus-Expreß haben mag, sollte bei You Tube reinschauen. Da gibt es einen kurzen Video mit der 2143 070 auf dem Führerstand raus fotografiert und natürlich auch bei der Abfahrt den Lokführer gezeigt, wie er das Handrad aufschaltet. Dann natürlich noch der Sound der 2143 070 und bei einer unbeschrankten EK das Signal "Achtung" mit dem Typhon gebend......

    Ist in der Saison 2023 gemacht worden.

    Ich verlinke es jetzt einfach: Quelle You Tube


    Gruß

    2143 030 , der sich bei dem Video an die damalige Fahrt nach Drosendorf und retoure erinnert zu Zeiten des Regelbetriebes...

  • Hmmm.... sind vielleicht doch nicht die ÖBB schuld...?

    https://www.noen.at/hollabrunn/ret…bauer-405319533

    Erstellt am 23. Jänner 2024 | 05:55

    Lesezeit: 4 Min

    Mit der Reblaus zu Ausflugszielen

    In der Debatte um ein gestrichenes Reblaus-Express-Zugpaar - mit Heurigen- und Fahrradwaggon - bekam LH-Stellvertreter Udo Landbauer nun Post von der SPÖ. Foto: NB/Minibauer

    Eine erfreuliche Bilanz 2023 präsentierten die Niederösterreich Bahnen und der zuständige LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Ein sattes Fahrgäste-Plus von 47,5 Prozent legte der Reblaus-Express hin. Für den SPÖ-Bezirksvorsitzenden Stefan Hinterberger ein Grund, noch einmal eine Lösung für das für 2024 „verlorene“ Zugpaar zu fordern.

    Mit Freude habe er die Rekordzahlen der NÖ-Bahnen vernommen, schreibt Stefan Hinterberger. Der Reblaus-Express, der zwischen Retz und Drosendorf, zwischen Wein- und Waldviertel verkehrt, verzeichnete gar ein Plus von 47,5 Prozent und verbuchte erstmals mehr als 30.000 Fahrgäste.

    „Je erfreulicher diese Zahlen sind, desto unverständlicher ist die Entscheidung, dass der Reblaus-Express zukünftig nur noch mit zwei Zugspaaren verkehren und das dritte Zugpaar gestrichen werden soll“, sagt Hinterberger. Verantwortlich dafür ist laut Niederösterreichischer Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) der jährliche ÖBB-Fahrplanwechsel, der für den Bahnhof Retz ein Mehraufkommen von Zügen bedeute.

    „Die Bürger im Bezirk Hollabrunn haben für diese Kürzung kein Verständnis“, betont der SPÖ-Bezirkschef. Der Nostalgiezug vereine wunderschöne Landschaften, tolle Kulinarik und Tradition. Wer hier kürzt, kürzt an unserer regionalen Tradition, zitiert Hinterberger eine Aussage der Nationalratsabgeordneten Melanie Erasim. Und er spricht Landbauer direkt an: „Die NÖVOG steht im Eigentum der Landesregierung. Wenn der schwarz-blauen Koalition in Niederösterreich etwas am Reblaus-Express, an unserer Region und am Bezirk Hollabrunn liegt, dann müssen Sie als zuständiger Landesrat den Erhalt der drei Zugpaare sichern.“

    Entwurf mit zwei Zugpaaren schon vor neuen ÖBB-Plänen

    „Betrieblich nicht abbildbar“, lautete im November die Begründung der NÖVOG nach Bekanntwerden der neuen ÖBB-Fahrpläne. Jedoch: „Bereits im August 2023 hatte ich einen Entwurf des neuen Reblaus-Fahrplans bekommen, in dem nur noch zwei Zugpaare angeführt waren. Zu diesem Zeitpunkt hat die NÖVOG von der bevorstehenden Änderung bei den ÖBB in Retz noch nichts gewusst“, wirft Weinviertel-Betriebsmanager Rudolf Hammerschmid von der ÖBB-Infrastruktur AG ein.

    Nachdem er den Zuständigen mitgeteilt hatte, dass ihr Entwurf aufgrund einer ÖBB-Fahrplanänderung geringfügig angepasst werden muss, sei das sofort aufgegriffen worden, um die ÖBB als Verursacher der Streichung verantwortlich zu machen.

    „In Wahrheit erhöht sich die Fahrzeit vom Reblausexpress auf der Strecke von Retz nach Drosendorf im Vergleich 2023 zu 2024 um zehn Minuten pro Zugfahrt. Bei drei Zugpaaren ist das eine Verlängerung pro Tag um eine Stunde“, erklärt Hammerschmid. Dadurch ergebe sich das Problem, dass sich die Arbeitszeit des Personals verlängert. Was wiederum mit Mehrkosten verbunden wäre.

    „Warum es zu einer Verlängerung der Fahrzeit um zehn Minuten pro Zugfahrt kommt, hat mir bis jetzt noch niemand mitteilen können“, wundert sich Hammerschmid und meint: „Es werden jährlich hohe Summen in die Erhaltung der Strecke investiert, trotzdem ist es der NÖVOG nicht möglich, die alten Fahrzeiten aufrechtzuerhalten – und er schließt sich Hinterbergers Bitte an, sich einzusetzen, damit das dritte Zugpaar erhalten bleibt.

    Landbauer bestätigt weitere Gespräche für 2025

    1,344 Millionen Fahrgäste haben die sechs NÖ-Bahnen und zwei NÖ-Seilbahnen im vergangenen Jahr genutzt. Das entspricht einem Fahrgastplus von 16,1 Prozent gegenüber 2022. „Mit mehr Zügen, modernen Bahnhöfen, schnelleren Verbindungen und besseren Angeboten heben wir den öffentlichen Verkehr Niederösterreichs auf eine neue Ebene“, informierte Landbauer im Rahmen einer Pressekonferenz.

    Angesprochen auf den Reblaus-Express, meinte der LH-Stellvertreter, dass man lange genug darüber diskutiert habe, es aber weitere Gespräche geben werde, um zu klären, wie die Situation ab 2025 gehandhabt wird. Retz und die Reblaus-Bahn sollen weiterhin ein attraktives Ausflugsziel darstellen.

  • Angesprochen auf den Reblaus-Express, meinte der LH-Stellvertreter, dass man lange genug darüber diskutiert habe [...]

    Genau, bitte nicht über die Dinge sprechen, die dieser schwarz-braune Haufen aufführt.

    You, who are indifferent to the misery of others, it is not fitting that they should call you a human being. ~ Saadi Shirazi

  • Das klingt aber nicht so, als ob der Landbauer da was dafür kann...

    Betrieblich nicht abbildbar“, lautete im November die Begründung der NÖVOG nach Bekanntwerden der neuen ÖBB-Fahrpläne. Jedoch: „Bereits im August 2023 hatte ich einen Entwurf des neuen Reblaus-Fahrplans bekommen, in dem nur noch zwei Zugpaare angeführt waren. Zu diesem Zeitpunkt hat die NÖVOG von der bevorstehenden Änderung bei den ÖBB in Retz noch nichts gewusst“, wirft Weinviertel-Betriebsmanager Rudolf Hammerschmid von der ÖBB-Infrastruktur AG ein.