[NÖ] Reblausexpress 2024 nur mit zwei Zugpaaren

  • Ich erachte autonom fahrende Züge aber auch nur bei U-Bahnen als sinnvoll, weil es dort aufgrund der komplett eigenen Gleisanlagen leichter umzusetzen ist.

    Alle Bahnen müssen modernisiert werden und zwar jetzt!

  • Schließlich habe der ÖBB-Fahrplan die Änderung verursacht.

    Als könnte die ÖBB lustig die Fahrpläne so erstellen, wie sie möchte. Das liegt schon am Besteller und der ist dem Land NÖ näher als der ÖBB. Heißt aber nicht, dass ich möchte, dass man den Taktfahrplan für den Ausflugsverkehr bricht.

    Da würde volle Transparenz helfen... Was wurde vom Besteller bestellt, was wurde von den ÖBB beeinflusst, die Gründe dahinter usw.

    Gibt ja viele Sachen, bei denen man sich an den Kopf greift und dann leicht auf die ÖBB schimpfen kann.

  • Irgendwie glaube ich diesem Herrm mehr als allen anderen...:

    Reblaus Express rasiert: Jetzt spricht ein ehemaliger ÖBB'ler

    Erstellt am 18. April 2024 | 05:55

    Christoph Reiterer 

    Mit der Reblaus zu Ausflugszielen

    Reblaus Express mit Heurigen- und Fahrradwaggon. Foto: NB/Minibauer

    In einer Aussendung hat der zuständige LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) noch einmal dargelegt, dass es schlichtweg nicht möglich sei, den Reblaus Express weiterhin mit drei Zugpaaren pro Tag zu führen. Der Nostalgiezug bleibe dennoch ein attraktives Ausflugsziel für die Region. Dazu verwies er auf das Busangebot auf der Strecke zwischen Retz und Drosendorf. „Es stimmt einfach nicht, dass drei Zugpaare nicht möglich sind“, meldet sich nun Bahnexperte Helmut Greylinger zu Wort.

    Helmut Greylinger war als ÖBB-Regionalleiter für Wien, Niederösterreich und das Burgenland für den Betriebsablauf verantwortlich und fünf Jahre lang in der Projektgruppe für den Wiener Hauptbahnhof. Der Retzer war es also gewohnt, mit komplizierten Fahrplansituationen und Dienstplänen umzugehen, und wurde von den Bürgermeistern der Region daher gebeten, in der Diskussion rund um eine Kürzung beim Reblaus Express für sie einzutreten.

    Dass nun seitens des Landes erneut behauptet wurde, dass ein drittes Zugpaar für den Reblaus Express aufgrund einer ÖBB-Fahrplanumstellung nicht mehr möglich sei, ärgert Greylinger - und andere - sehr. „Wir haben bewiesen, dass es geht. Wenn ich einen Zug zweimal führen kann, wieso sollte ich ihn dann nicht ein drittes Mal führen können?“

    „Wenn wir's nicht könnten, könnten wir gar keinen Zug führen“

    Er habe konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt und konkrete Gesprächsangebote an die NÖ Bahnen ausgesprochen. Doch darauf sei keine Reaktion gekommen. Außerdem: Wenn im Juli die vom LH-Stellvertreter herausgestrichenen zusätzlichen „Sonnenuntergangsfahrten“ möglich sind, warum sollten dann nicht immer zusätzliche Fahrten möglich sein? „Wenn wir's nicht könnten, könnten wir ja gar keinen Zug führen“, sagt Greylinger.

    Wäre verkündet worden, dass es aus Personalmangel oder wirtschaftlichen Gründen kein drittes Zugpaar gibt oder man das Geld für andere Projekte benötigt, hätte er sich in den letzten Monaten viele Nerven und Zeit sparen können, meint der Retzer. Er betont, im Büro Landbauer stets freundlich behandelt worden zu sein, ein persönliches Gespräch zur Sache sei aber abgelehnt, auch der Betriebsmanager in Retz nie gefragt worden.

    Dieser konkrete Vorschlag lag am Tisch ...

    Der konkrete Vorschlag wäre gewesen, an Freitagen auf ein drittes Zugpaar zu verzichten; dafür am Samstag und Sonntag ein drittes Zugpaar mit Abfahrt um 17.20 Uhr in Retz zu führen, das um 18.40 Uhr in Drosendorf wäre, um 18.50 Uhr in Drosendorf abfahren würde und um 20.10 Uhr wieder in Retz wäre. So wäre gewährleistet gewesen, dass Rad-Ausflügler, die etwa nach Geras, Langau, Hardegg oder Raabs fahren, wieder gut mit dem Zug retour gekommen wären.

    Doch auch die in den Gemeinden verabschiedeten Petitionen verpufften. Der Verweis auf das Bus-Angebot erscheint in einer Region, die auf Radtourismus aufbaut, fast sarkastisch. Tatsache ist, dass der Reblaus Express nach einer Rekordsaison nun rasiert wurde. „Wenn man so ein Erfolgsprodukt einmal unterbricht, ist es schwierig, später wieder das einstige Niveau zu erreichen“, fürchtet Greylinger.

    Reblaus-Express-Fahrzeiten 2024:

    Retz ab: 9.30 und 13.30 Uhr
    Drosendof an: 11.10 und 14.50 Uhr
    Drosendorf ab: 11.30 und 15.30 Uhr
    Retz an: 12.50 und 16.50 Uhr

    Stationen zwischen Retz und Drosendorf: Hofern, Niederfladnitz, Pleissing-Waschbach, Weitersfeld, Hessendorf Anglerparadies, Langau, Geras-Kottaun, Zissersdorf.

  • Die drei Rebläuse sind alle bummvoll. Sind es jetzt nurmehr zwei, wirds sehr sehr eng in den Zweiachsern.

    Der Schienenverkehr wird durch Schienenersatzverkehr meist schlecht oder garnicht ersetzt.

  • Die drei Rebläuse sind alle bummvoll. Sind es jetzt nurmehr zwei, wirds sehr sehr eng in den Zweiachsern.

    Ist die Frage halt, wie hoch die Last für die 2143 über den Retzer Berg sein kann, denn dann könnte man (falls vorhanden) noch einen zusätzlichen 2achser oder gar Schlierenwagen anhängen. Natürlich muß die längere Garnitur auch betriebliche Voraussetzungen erfüllen können, wie das "Stangln" (Umfahren( der Zuggarnitur in Retz und Drosendorf. Wobei ich mich eh erinnere, daß im Gegensatz zum obigen Zeitungsartikel Bild schon mit mehr Wagen gefahren wurde.


    Gruß

    2143 030